• So sinnlos finde ich den Standort nicht.

    - Unmittelbar an A25/A1 ( Abdeckung der Automahnen im Osten/ Südosten

    - Große Naturschutzgebiete ohne Wasserversorgung (Boberger Dünen, Vier- und Marschlande

    - Gewerbegebiete Billbrook etc.

    - Bahnverkehrsanlagen z. B. Containerbahnhof Moorfleet

    - Zahlreiche Kleingärten ohne Wasserversorgung

  • Schon interessant... da ist noch nicht einmal raus, dass wirklich GTLF kommen - geschweige denn, dann es Konzepte gibt - und es wird schonmal spekuliert, dass dort ein entsprechendes Fahrzeug hinkommt. Ich kenne diverse Standorte, wo es taktisch mehr Sinn ergeben würde.

    Ich verstehe diese Probleme nicht. Man hätte genau so gut hingehen können und 4x AB-Wasser (F12, F25, F32, F36) beschaffen können mit 9m³ Inhalt und einer eigenen FPN 10-3000. Das ist kein Hexenwerk. Ob das besser oder schlechter ist für Hamburg mag ich nicht beurteilen - aber man wäre flexibler ggü. Selbstfahrern - andererseits wäre zumindest ein GTLF mit passenden Leistungsdaten (wie z.B. Stuttgart/Hannover/Leipzig) sicherlich nicht falsch.



    Gruß

    Frohe Ostern

  • Wirklich fexibler ist man mit den Abrollbehältern leider überhaupt nicht. Durch das Auf- und Absatteln der verschiedenen AB entstehen ja unter anderem nicht unerhebliche Vorlaufzeiten. Zumal die Poolwachen auch nicht gerade riesige Freiflächen für weitere AB und Rangiermöglichkeiten verfügen. Der Weg hin zu neuen Standorten mit ausreichend eingeworbenen (und begründetem) Platz ist nur richtig.

    Ein weiteres sehr wichtiges Argument für ein GTLF ist meines Erachtens der Wegfall der Dachmonitore bei den neue HLF. Die Variante mit den abgesetzen Lafetten mag zwar auch Leistungsfähig sein, jedoch bietet die Variante auf dem Fahrzeugdach nur allein durch die Höhe viele Vorteile (Reichweite, mögliche Winkel, Bedienung ohne Personal).

    Zudem spielt die eh große Auslastung der WLF bei Großschadenslagen eine Rolle. Wenn die ASGW auf die Straße müssen, um neue PA an die Einsatzstelle zu bringen würde ein Einsatz von AB Wasser zu einer logistischen Herausforderung.

    Zuletzt sei gesagt, dass es momentan keine adäquate Möglichkeit gibt einen schnellen und wirksamen Schaumeinsatz durchzuführen. Als denkbares Szenario sei einmal der Tanklaster Unfall aus 2019 in Heimfeld genannt. Ein GTLF mit z.B. 500-1000L Schaummittel wäre hier wohl das Mittel der Wahl gewesen.


    Aber genug der Theorie... lassen wir uns überraschen was die Zukunft bringt. Ein Zugewinn wäre es in jedem Fall für die Feuerwehr Hamburg, wenn solche Fahrzeuge den Einsatz unterstützen können.

  • Da stimme ich Boia zu.

    Ich würde es auch begrüßen, wenn HH sich bezüglich der Bekämpfung von Vegetationsbränden besser aufstellt.

    Andere Bundesländer sind da deutlich aktiver. Nun gebe ich gerne zu, dass die Flächen in HH immer weniger werden, da alles zugebaut wird, aber dennoch sollte man in der Lage sein, insbesondere in Anbetracht der sich verändernden Problematiken wie Klimawandel und bewaffnete Konflikte, autark Wasserversorgungen bereitzustellen.

    Eine Einbeziehung der FF mit TLF/WTLF wäre da sicher eine interessante Denkvariante…

  • Das die Werfer wegfallen / bzw. es sind war mir nicht bekannt. Ich hab das vereinfacht auf die bestehenden Poolwachen adaptiert. Das könnte man genau so gut auf entsprechende Neu-Standorte umsetzten. Warum geht hier Zwangsläufig vom Abladen aus?

    Bei Wassertransport kann das auch gesattelt erfolgen. Erst wenn die Geräte benötigt werden sieht das anders aus.

    Ein Beispiel: https://feuerwehr-bad-saulgau.…gen/stadt/fahrzeuge/ab-sl

    4000l Wasser, 800l Schaum (+240l auf RC zusätzlich), PFPN 10-1500 (ja gut das wäre ein Manko), FireDOS fest und Mobil


    Das die Poolwachen mit dem jetzigen System an ihre Grenzen kommen ist ja ehrlicher Weise auch kein Wunder. Man kann nicht GW-Rüst, 3-4 AB (ASGW, AB-Schaum, LUF/Wasser/Lbw oder Rüst als Nr 3 bzw. 4) vorhalten mit 2 Funktionen - das WLF noch mit Kran nicht zu vergessen.


    Andererseits gibt es Behälter wie z.B. Aurubis https://bos-fahrzeuge.info/ein…asser_Schaum/photo/441130

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    mit 8000l / 1000l und FPN 10-4000 / Fernsteuerbarer Dachwerfer bis 5000l also so ist es nicht.


    Aber das was klar festzustellen ist das sowas viel zu lange fehlt und die Umsetzung sehr schleppend ist. Thema Wald/Vegetation brauchst du doch gar nicht anfangen. Man kann nur froh sein über die GW-Rüst 1 das diese auf Unimog aufgebaut sind. Das TLF-W wie NDS beschafft hat wird man Zeitnah sicher nicht in HH sehen.

    Frohe Ostern

  • Passend zu der Diskussion befindet sich im aktuellen Feuerwehr-Magazin ein Beitrag über ein neues TLF-W (Mercedes Unimog U 5023 DoKa) der Feuerwehr Stuttgart. Dieses wird dort zweifach bei der FF vorgehalten und besitzt eine Watfähigkeit von 1200 mm, also absolut brauchbar für HH.

    Auch mit 3200 Litern Wasser mit einer FPN 10-2000 inklusive Selbstschutzanlage kann man im Bereich der Vegetationsbrände erstmal gut arbeiten. Aber auch für andere Brandeinsätze zur Wasserversorgung oder für TH Lagen bei denen ein geländegängiges Fahrzeug, ggf. auch mit entsprechender Wathöhe erforderlich ist, eine gute Unterstützung!

  • HLF Auslieferung ab Ende diesen Jahres und dann alle Fahrzeuge binnen 2 Jahren.


    KLB Typ 1 soll als erstes ein Testboot ausgerüstet werden und dann wollte man wohl auch noch in diesem Jahr damit beginnen alle Boote auf zu rüsten. Das Alter spielt bei den Booten aber keine all zu große Rolle. Haben ja grade erst alle einen neuen Motor bekommen.

    Neues zur Auslieferung der HLF an die FFen:

    Rahmenvertrag über die Lieferung von akkubetriebenen hydraulischen Rettungsgerätesätzen

    Dort steht explizit drin: Für die neuen HLF von Schlingmann der Freiwilligen Feuerwehr Hamburg.

    Die Ausschreibung sieht eine Stückelung wie folgt vor:

    2022 - 12 Stück (Die Auslieferung der Fahrzeuge ist für Ende des Jahres aversiert)

    2023 - 10 Stück

    2024 - 10 Stück (vorbehaltlich parlamentarischer Zustimmung)
    2025 - 10 Stück (vorbehaltlich parlamentarischer Zustimmung)

    Zudem sollen entweder 2022 oder 2023 2 vollständige Sätze als Reserve bestellt werden.


    Also wohl doch nix mit allen Fahrzeugen innerhalb von 2 Jahren...

  • Die HLF können ja trotzdem ausgeliefert werden. Eventuell werden die neueren Weber Rettungssätze erst mal behalten und nur die Holmatro ersetzt. Aber letzten endes wird man es sehen. Das alle Autos ab Ende des Jahres binnen 2 Jahren kommen sollen, war die letzte offizielle Aussage. Wie es schon immer war: Glaube es erst, wenn es auch wirklich auf dem Hof steht.

  • Beitrag von JanSuerth ()

    Dieser Beitrag wurde vom Autor aus folgendem Grund gelöscht: Lesen will gelernt sein :D ().
  • Das ist alles etwas diffizil zu lesen. Es geht hier um die Ausschreibung für die Stromerzeuger. Warum antworten die derart, dass nur ein Fahrzeug kommt? Das ist gar nicht ihre Baustelle. Die Fahrzeuge könnten ja trotzdem kommen. Im Gegenzug: Ja, die Stromerzeuger sind weiter für 2022 gewünscht - aber was willste machen, wenn es einfach nichts gibt, um die zu bauen? Dann kannst Du nur abwarten. Nützt ja nichts. Schauen wir mal, was da kommt.


    Kauft euch mal ein Auto... da sieht es noch viel schlimmer aus.

  • Ausschreibung war ja auch dem entsprechend geschrieben...

    Würde ich jetzt mal so pauschal nicht sehen. Wo ein Wille ist auch ein Weg. Von der technischen Grundlage sind mehre Hersteller in der Lage das umzusetzen. Man muss nur sagen das die Auftragsbücher halt überall voll sind und das es inzwischen üblich ist das nur noch 1-2 Angebote eingehen. Kann dir einige Beispiele nennen.

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