Beiträge von Christopher Benkert

    Wenn man die Suche bemüht findet man derzeit sogar schon 21 von Rusterholz (mit-)aufgebaute Teleskopmasten in der Galerie und die gingen mehrheitlich (vielleicht ist das aber auch dem Schwerpunkt unserer Galerie geschuldet) an Feuerwehren in Deutschland:


    Einsatzfahrzeug-Profi-Suche - BOS-Fahrzeuge - Einsatzfahrzeuge und Wachen weltweit


    Die Verbreitung von Bronto-Masten mit Rusterholz-Podium ist mir in Deutschland noch nie wirklich aufgefallen. Mit Bronto hatte ich in Deutschland irgendwie immer Ziegler verknüpft, aber diese Verbindung scheint es in der Form nicht mehr zu geben, kooperiert doch Ziegler mittlerweile mit einem anderen Teleskopmasthersteller aus Italien.


    Übrigens baut in der Schweiz neben Rusterholz auch noch Brändle Podien für Bronto-Masten ;)

    Das letzte große Projekt von Metz im Segment der Löschfahrzeuge war in den 1990er Jahren die Entwicklung der AS-Aufbauten und deren Markteinführung 1999. Zu diesem Zeitpunkt war Metz als unabhängiger Feuerwehrfahrzeughersteller aber schon Geschichte, denn im Jahr zuvor hatte Rosenbauer den Karlsruher Traditionshersteller übernommen. Bis zur vollständigen Integration von Metz in den Rosenbauer-Konzern wurden noch rund drei Jahre Löschfahrzeuge mit AS-Aufbauten produziert.


    Ich habe mir die Mühe gemacht, ein wenig in der Literatur recherchiert und eine kleine Standardbeschreibung zu Entwicklung und Geschichte der AS-Aufbauten von Metz verfasst. In der Galerie sind die Fahrzeuge gesammelt unter dem Tag Metz-AS zu finden. Beispielhaft hier der Verweis auf meinen quasi Haus-und-Hof-AS: https://bos-fahrzeuge.info/einsatzfahrzeuge/34222


    Erstaunlich finde ich das alleine in der Galerie derzeit rund 90 Fahrzeuge mit AS-Aufbauten von Metz zusammenkommen. Ich hätte ehrlicherweise mit deutlich weniger Exemplaren gerechnet. Auffällig ist auch wie wenige LF 8/6 auf Straßenfahrgestellen mit AS-Aufbau offenbar gebaut wurden - gerade mal eine Hand voll dieser Fahrzeuge konnte ich auffinden. Wenig verwunderlich hingegen ist die nur geringe Anzahl von AS-Fahrzeugen im Stammwerk in Karlsruhe gefertigt wurden, verbindet man mit dem Stichwort AS doch häufig vor allem Metz-FGL/ FGL-Metz in Luckenwalde mit diesem Aufbautyp.


    Noch etwas ist verwunderlich: Neben demLF 8/6 Straße mit "klassischem" AS-Aufbau hat Metz wohl noch eine zweite Variante mit optisch leicht anderer Kabine und Aufbau gefertigt:
    https://bos-fahrzeuge.info/einsatzfahrzeuge/69796
    https://bos-fahrzeuge.info/einsatzfahrzeuge/68191
    https://bos-fahrzeuge.info/einsatzfahrzeuge/21492


    Ich weiß jetzt ehrlicherweise nicht ganz zu welcher Baureihe ich diese nun zählen soll.


    Übrigens hat Metz und Metz-FGL/ FGL-Metz parallel zu den AS-Aufbauten auch weiterhin Aufbauten aus seinem "Standard-Portfolio" gebaut.

    Ich habe mir mal die Mühe gemacht für die Metz-GST-Fahrzeuge einen allgemeinen Text zur geschichtlichen Entwicklung und zu den Besonderheiten zu verfassen sowie alle Fahrzeuge mit einem Tag zu versehen:


    https://bos-fahrzeuge.info/einsatzfahrzeuge/tag/metz-gst


    In einschlägiger Fachliteratur wird von 30 Lösch- und Rüstfahrzeugen mit GST-Aufbau geschrieben, dazu kommt ein einziges LF 16-TS sowie sieben bekannte TLF für Feuerwehren in der Schweiz. Macht in Summe 38 Metz-GST-Fahrzeuge, wovon wir knapp die Hälfte in der Galerie haben.

    Und wie ich neulich gelesen habe, möchte man nun einen weiteren Hubschrauber im Bereich der Uniklinik Homburg (Saarland) etablieren... allerdings soll hier zunächst eine Bedarfsanalyse stattfinden. [...]

    Homburg (Saar) als Standort für einen RTH/ ITH geistert schon seit längerer Zeit immer mal wieder durch die Flure. Bis jetzt aber nie so wirklich konkret. Erstmals wirklich konkret wurden diese Überlegungen erst kürzlich, als die Johanniter zusammen mit dem Westpfalzklinium Nägel mit Köpfen gemacht haben und in Sembach einen ITH "probeweise" stationiert haben. Weil die Region Westpfalz/ Saarland wohl reif für einen weiteren RTH, bzw. einen ITH ist, haben sich nun auch andere Akteure aus der Deckung getraut und ihre Vorschläge geäußert. Als weiterer möglicher Standort für den zusätzlichen RTH/ ITH wurde das Universitätsklinikum Homburg ins Spiel gebracht. Dort würde ein Hubschrauber aber nur in der Einsatzzeit am Tag stehen und würde für die Nachtruhe dann jeweils auf den Flughafen nach Zweibrücken verlegen. Wegen den ganzen Wellen die die RTH-Frage schlägt streben die Innenministerien von Rheinland-Pfalz nun Gutachten über den Bedarf und den Standort eines weiteren Hubschraubers an. Für mich ist die wahrscheinlichste Variante das es am Ende einen weiteren RTH/ ITH in der Region gibt und den dann entweder im Raum Kaiserslautern (Sembach) oder in Homburg/ Zweibrücken.


    https://www.saarbruecker-zeitu…tens-ab-juli_aid-35864089

    Gerade gesehen das die Namensgebung des sich mit dem Fahrzeugbau befassenden Unternehmensteils von Blickle & Scherer Kommunikationstechnik geändert hat. Dieser Unternehmensteil firmiert nun "eigenständig" unter dem Namen Blickle & Reuter Sonderfahrzeugbau GmbH.



    Ich weiß jetzt nicht ob es sinnvoll ist den bei uns schon vorhandenen Eintrag für Blickle & Scherer entsprechend zu ändern oder einen neuen Eintrag einzuführen. Dahinter steht auf jeden Fall das gleiche Unternehmen.

    Der Hersteller verschiedener "Lösch-Unterstützungsfahrzeuge" Rechner's hat sich bereits 2014 umbenannt in LUF GmbH. Sollte damit auch dieser Fahrgestell- und Aufbauhersteller in der Galerie umbenannt werden? Das gleiche Unternehmen ist es ja geblieben. Wie wäre es da mit LUF (vormals Rechner's)?

    Aber auch darüber sollte man sich im VORWEGE Gedanken gemacht haben, auch wer die Ersatzbeschaffungdann letztlich bezahlt. Oft werden Drohnen in der heutigen Zeit ja durch die Feuerwehrvereine oder durch
    speziell dafür eingerichteten Sammlungen bezahlt. [...]

    Für die allermeisten Einsätze gibt es einen Kostenträger in Form einer Versicherung oder einer Person die direkt dafür haften muss und den entstandenen Schaden sowie die Kosten des Einsatzes abdeckt. Wenn bei einem solchen Einsatz eine von der Feuerwehr eingesetzte Drohne kaputt geht ist es so ziemlich egal ob die Feuerwehr die über ihren Förderverein gekauft hat, ob sie gespendet wurde oder ob die Kommune der Feuerwehr sogar eine Drohne gekauft hat. Die Drohne wird dann über den Einsatz abgerechnet und ersetzt. Fertig.

    Als Fahrzeugkategorie für die Feuerwehr bitte:


    Mobiler Großventilator


    Derzeit haben wir schon rund 20 dieser Fahrzeuge in der Galerie, Abrollbehälter und Anhänger mal nicht mitgezählt. In großen Industriebetrieben und bei Feuerwehren mit großen Tunnelbauwerken findet man diese Fahrzeuge mittlerweile immer öfters und das nicht nur in der Schweiz. Tendenziell dürften wir also auch hier Zuwachs erfahren.

    Im Saarland gab es seit 2008 im Rahmen eines Pilotprojektes einen sogenannten Sekundär-Notarzt für arztbegleitete Verlegungen unterhalb eines Transportes im Intensivtransportmobil. Durch den Sekundär-Notarzt sollten die "normalen" Notärzte entlastet und für reguläre Notfalleinsätze frei gehalten werden. Nach acht Jahren wurde das Projekt im Sommer 2016 beendet und der Sekundär-Notarztdienst eingestellt. Damit dürfte das saarländische Sekundär-Notarzt-System nur unwesentlich jünger gewesen sein als das VEF-System aus Bayern. Der Rettungszweckverband Saar, heute Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Saar, rief das Projekt zusammen mit der SHG-Klinik in Völklingen ins Leben. Von der DRK Rettungswache an der SHG-Klinik aus rückte das SekNEF auf Anforderung werktags zwischen 16:30 Uhr und 7:30 Uhr sowie an Wochenenden und Feiertagen rund um die Uhr aus. Nacheinander kamen insgesamt drei SekNEF zwischen 2008 und 2016 zum Einsatz.


    Im Gegensatz zum VEF waren die SekNEF, also die Sekundär-Notarzteinsatzfahrzeuge deutlich einfacher konzipiert. Handelt es sich bei den VEF um vollwertige NEF mit zweiköpfiger Besatzung, so war beim SekNEF der Sekundär-Notarzt einziges Besatzungsmitglied und das Fahrzeug auch nur ein PKW mit Blaulicht als reines Zubringerfahrzeug. Beladen waren die SekNEF immer nur mit Notfallrucksack und AED. Gearbeitet wurde bei der Verlegung immer mit dem Material des Rettungswagens.


    Zuletzt diente ein Ford Kuga mit Baujahr 2015 als SekNEF im Saarland:
    http://bos-fahrzeuge.info/einsatzfahrzeuge/130987


    Nach der Einstellung des Projektes wird das Fahrzeug nun vom ZRF Saar veräußert (https://www.zrf-saar.de/de/rds…e_med_technik/detail/c-15).