Beiträge von dens

    So, hab mir mal die Mühe gemacht zumindest alle Fahrzeuge einheitlich zu benennen.
    Das heisst alles was bisher den Funkrufnamen hatte heisst jetzt einheitlich Orga Berlin Fzgtyp xxxx(/x).

    Aufn ersten Blick hät ich ja fast gesagt ob der nicht in der falschen Großstadt gelandet ist und nicht auf Hamburg-Rahlstedt gehört...

    Wasn das für ne Logik?
    Nur weil andere es schlechter machen, darf ich es auch schlecht machen?
    Heisst weil anderswo auch wenig passiert und man sich nur selbst kaputt macht, können wir uns auch die ganzen Arbeitsschutzvorschriften zB in Werkstätten schenken. Kostet dann auch weniger und mehr Risiko isses ja auch ned?!

    Vom Präventionsparadoxon sollte man mittlerweile mal was gehört haben. In der Fliegerei passiert gerade so selten so wenig eben weil die Sicherheitsvorschriften streng sind.


    Und selbst ohne Systemkenntnis en detail wirft eine Absenkung von Sicherheitsstandards von "minimal" auf "nicht mehr notwendig" schon gewisse grössere Fragen auf.

    Ich bin auch mehr beim Eintragen in dem Landkreis wo der reale/physische Standort ist.

    Von ner pro forma Wache wäre ich jetzt ned so der Freund. Es gibt eben durchaus mehrere Leitstellen, die Fahrzeuge betreiben, die sehr eindeutig nur und ausschliesslich der Leitstelle gehören, sowohl national als auch international.


    Und bezüglich des Off-Topics: Es gibt drei. https://bos-fahrzeuge.info/ein…47/Kreis_Stormarn_0110-12 Siehe dort. 01/10-10 bis 01/10-12 ...

    Hallo allerseits,


    ich habe gerade den dritten der drei neuen KdoW der IRLS Süd in SH unter den neuen Fahrzeugen entdeckt und dort gesehen, dass für diese drei Fahrzeuge noch keine Wache eingetragen ist, weil die Wache IRLS Süd offensichtlich noch nicht existiert.


    Dann hab ich mir mal angesehen, welche Werte die Felder der Wachen-DB annehmen können und gesehen, dass das auf Leitstellen häufig nicht passt.

    Zum Beispiel wäre die Frage auf welcher Ebene man die Wache "Leitstelle" einträgt, wenn die Leitstelle mehrere Landkreise umfasst: Unter dem Landkreis wo der Sitz/Standort der Leitstelle ist oder doch auf Ebene/unter dem Bundesland, weil das Gebiet ja mehrere Landkreise umfasst?

    Oder auch dass es bei Organisation und Wachenart keine Leitstellen gibt und man dann irgendwie unter Sonstige/KatS/Sonstige eintragen müsste.


    Wie soll es denn korrekt gemacht werden?


    Grüsse

    René

    VEF gibt es weiterhin und sind auch (bis auf das bei der ILS Würzburg) besetzt und in Betrieb. (Und mittelgut ausgelastet.)


    Ich vermute, dass bei den V-RTW viel Copy-Paste der Texte von den Corona-bedingten V-RTW gemacht werden wird. Heisst: Ist in Sachen Fahrgestell n normaler Bayern-RTW, hat aber Normschienen an der Trage, 3-4 statt 1 Perfusor, ein brauchbares Beatmungsgerät (keine Medumat Standard Luftpumpe, sondern Standard2 oder Transport), vielleicht auch nen Monitor (C3/LP15) mit IBP-Modul etc. Und wird natürlich on top zusätzlich zur normalen RTW-Vorhaltung vorgehalten (rechnerisch wie die VEF auch).


    Aktuell ist die Verantwortung für die Fahrzeuge noch bei den einzelnen örtlich zuständigen Leitstellen, aber man hört schon länger was läuten, dass eventuell die KITH bei der ILS München zu einer KaPT aufgewertet werden soll und somit alle Verlegungsfahrzeuge (ITH, VEF, ITW, V-RTW) gemeinsam disponieren soll. (Ist aber aktuell nur Buschfunk, aber von verschiedenen Stellen.)



    Und dazu was diese klinikinternen Verlegungen, die ausserhalb des BayRDG möglich sind, sind, sei auf den Text der Novelle verwiesen:
    Dazu werden die Definitionen von "ausserhalb des BayRDG" wie folgt ergänzt:


    Und Betriebsteile sind wiederum im Bayerischen KH-Gesetz et al. definiert. Dein Beispiel a wäre möglich (durchzuführen ausserhalb des BayRDG) soweit es wirklich das selbe Krankenhaus ist.

    Gerne. Wenn explizit geschriebenes nicht verstanden wird, isses ja auch ned wirklich sinnvoll...


    Und hier nochmal extra als Zitat meine Wertung dazu:

    Das von dir Genannte ist natürlich für die Klinik unbestreitbarer Vorteil. Was aber hald noch lange nicht heisst dass sowas nicht auch mal Nachteile hat.

    Ich habe weder die Sinnhaftigkeit in Gänze bewertet, noch gesagt wo die Grenze zu ziehen. Nur dass die Grenze mit der Novelle später liegt als bisher und was das für potentielle Nachteile haben kann.

    Sorry, mir wirds jetzt zu doof betreutes Lesen anzubieten. Ich habe übrigens jetzt mal meine Beiträge von Kollegen und Bayern durchlesen lassen und die haben verstanden was ich sagen wollte.


    Weder hab ich KTW für RTW-Transporte irgendwo geschrieben (waren zwei parallele, disjunkte Beispiele...) noch geht es hier um Transporte in Gebäuden sondern um den Transport zwischen verschiedenen Gebäudne mit Fahrzeugen (hätte man merken können wenn man die Novelle gelesen hätte...). Genauso kann man einen KTW in einer 8h Schicht minus 30min Pause durchaus zu 80% auslasten indem man einen Transport nacheinander fährt, was in den Grossräumen/-städten auch passiert. Und deine Zahl von "zwei drei" Fahrzeugen spricht auch eher dafür, dass dir nicht klar um welche Zahlen es da gerade in der ILS N und M geht.

    Lieber @kurvenfahrer, bitte lies dir meine Beiträge nochmal durch. Du hast da etliches missverstanden bzw nicht beachtet auf/in welchem Kontext ich formuliert habe.


    Beispiel: Der Punkt "Liegewagen mit Sauerstoff" war als mögliches Negativszenario von klinikinternem Transport gemeint, da dieser ausserhalb des BayRDG und damit direkter starker normativer Anforderungen stattfinden würde.
    Genauso ist es bei vielen anderen Punkten. Ich bin aber zu müde meine Beiträge mehrfach zu erklären...

    Ganz allgemein: Ausnahmefälle sind in Bedarfsermittlungen egal ob Personal-, Geräte-, oder Raumbedarf eingepreist und sollen aus organisatorischer Sicht aus dem eigenen Saft abgedeckt werden.

    Das ist nicht der Sinn von Ausnahmefällen. In der Vorhaltung steht der Regelbetrieb mit der x% (x sehr nah an 100) der Fälle abgedeckt werden kann.
    Es geht genau um MANV, Eisglätte, übermässig erhöhtes Einsatzaufkommen, etc. Da scheinst du nicht zu wissen auf welches Schutzziel die bayerische Vorhaltung geplant ist. Sonst würdest du das nicht so schreiben mMn... Stadt-KTW sind auf quasi fast Vollauslastung tagsüber geplant. Von erhöhtem Einsatzaufkommen ganz zu schweigen.
    Wenn dann aber plötzlich nicht mehr örV-KTW existieren sondern nur Klinik-Liegewagen-mit-Sauerstoff die keine KTW sind, entsteht das Problem.


    Und im Übrigen ist Bayern nicht Berlin. Da unterscheiden sich Strukturen so massiv dass das keine Referenz darstellt. Deshalb gehe ich auf deine Beispiele, wie zB die CFM, nicht ein, weil sie eben nicht dem Sinn entsprechen. Die CFM ist nämlich innerhalb des Berliner RDG. Dieser dann in Bayern ab Novelle kommende klinikinterne Transport wäre explizit ausserhalb des BayRDG...

    Aber korrigier mich bitte, wenn wir aneinander vorbeireden.

    Ich glaube das tun wir. :(
    Oder wir haben andere mentale Modelle.


    Gerade im Krankentransport in grossen Städten (ER, N, M, R, Wü, etc) existiert ein relevant grosser Anteil der KTW nur weil sie Fahrten fahren die auf die Kliniken als Kostenträger abgerechnet werden (bzw ein Grossteil des Einsatzaufkommens Fahrten sind die auf die KH abgerechnet werden).
    Wenn diese Fahrten nicht mehr bei der ILS auflaufen sondern bei §KTP-Leitstelle-des-KH dann sind die KTW nicht mehr ausgelastet und die Vorhaltung wird kleiner (gemacht) werden mangels Bedarf in der örV. Und diese örV-KTW/RTW stehen dann natürlich auch nicht mehr für Nicht-auf-KH-abgerechnete-Patienten zur Verfügung.

    Stimmt, ich vergass. Das, was modern, richtig und beliebt ist, entscheidet ja der Prinz im Franz-Josef-Strauß-Ring 1 in München ...

    Joa, im Gegenzug aber Typen im Internet auch nicht...


    Und du erwähnst genau die wichtigen Punkte: Verfügbarkeit für die ILS im Ausnahmefall. Und genau das kann zum Problem werden, wenn auf der Autobahn Patienten rumliegen aber der Klinik RTW weiter Pulsoxy-Rückverlegungen ausm Aufwachraum fährt (um mal ein überplastisches Extrembeispiel zu nennen... Der Punkt wird glaube ich klar, oder?)
    Und ich gehe eher weniger von apparativen als von personellen Abweichungen aus. Als Qualifikation und Bezahlung.
    Und Werks-RD/FW werden aus einer völlig anderen Motivation heraus errichtet und sind damit kein Argumentationspunkt.


    Aber zurück zum Thema: Die Schaffung dieser Möglichkeit wird sicher spannend in der Realität. Gerade die Uniklinik München, Würzburg, Erlangen oder das Klinikum Nürnberg werden da vmtl davon Gebrauch machen (mehrere Standorte, bisher RD-Pflichtig, viele Patienten).

    Willkommen im Heute, Bayern.
    Große Kliniken außerhalb Bayerns, die eine gewisse "Zersiedelung" aufweisen (UK Bonn UK Köln, Charité, etc.) handhaben das seit Jahrzehnten schon so. Die dortigen Transporte werden außerhalb des öffentlichen RD durchgeführt, bedürfen keinerlei Genehmigungen, blockieren damit auch keine Ressourcen des öffentlichen RD und die Pat. kommen zügig von A nach B.


    Nur weil das andere Bundesländer machen ist das weder "heute" also modern noch zwingend sinnvoll...
    Das von dir Genannte ist natürlich für die Klinik unbestreitbarer Vorteil. Was aber hald noch lange nicht heisst dass sowas nicht auch mal Nachteile hat. Was nicht durch die ILS geführte KTW für einsatztaktische Nachteile haben sieht man an vielen Orten. Ganz davon ab dass die KLiniken da bei Qualifikation und Gehalt nach unten abweichen können...

    Nicht unbedingt leider...
    Für das Pilotprojekt in Straubing hatten se ne ganz absurde Lösung mit Zwischensteck-Boxen am LP15 für den Tele-NA.


    Mit nem aktuellen C3 oder C3Touch plus Smartphone mit der Corpuls Mission Software wäre der Tele-NA natürlich um Zehnerpotenzen einfacher zu realisieren als mit dem Aufwand der beim Pilotprojekt betrieben wurde.