Beiträge von ArmySkins

    bezugnehmend auf meinen Beitrag vom 08.10.2020 kann ich noch berichten, dass der THW Ortsverband Ronnenberg am 04.02.2021 einen neuen LKW Ldbw (Mercedes Arocs / Empl) für die FGr N übernehmen konnte. Das Fahrzeug wird somit in kürze den LKW Ldbw Mercedes 1417, der als Übergangslösung disloziert war, als StAN Fahrzeug ersetzen. Seitens des OV wurde die "StAN-Fehlbesetzung" - LKW Ldbw statt MzGW in der FGr N - befürwortet, da sich dadurch örtliche zukünftig erweiterete Einsatzoptionen ergeben bzw. erhalten werden können, denn auch der 24 Jahre alte Wechselbrücken LKW Mercedes Actros 1 der FGr SB soll in kürze durch einen dann neuen MzGW "StAN-gemäß" ersetzt werden.


    Die Fahrerkabine des neuen LKW Ldbw verfügt wie bereits beim Arocs Kipper der FGr R des OV ausgeführt, neben dem Fahrer-und Beifahrersitz über eine Notsitzbank für bis zu 4 Personen (wenn nicht gerade Corona-Bestimmungen gelten ;) ). Leistung 300PS, Nutzlast 7.895 kg, Ladebordwand 2t ... naja Allrad und Sperren ist klar ...


    gruß. b.


    Fahrzeugverschiebungen beim THW OV Ronnenberg


    im Rahmen der Umstrukturierung der THW Einheiten, die Ende 2019 abgeschlossen sein sollte, hat sich auch beim THW Ronnenberg einiges geändert.


    Die ehem. 2. (schwere) Bergungsgruppe wurde zur Fachgruppe schwere Bergung (FGr SB)
    zusätzlich wurde eine neue Fachgruppe Notversorgung/Notinstandsetzung (FGr N), über die zukünftig jeder Ortsverband im Länderverband Bremen, Niedersachsen verfügen soll, aufgestellt.


    Die drei Bergungsräumgeräte Zettelmeyer im Regionalbereich Hannover wurden ausgemustert und die neue Struktur (je Regionalbereich eine Fachgruppe Räumen Typ A, Typ B und Typ C) eingenommen.
    Der Ortsverband Stadthagen verfügt jetzt über einen Radbagger Atlas 140W (FGr R Typ A), der Ortsverband Burgdorf über einen Radlader CAT 926M (FGr R Typ B) und der Ortsverband Ronnenberg über einen Telelader Dieci 40.14 (FGr R Typ C).


    In diesem Zusammenhang wurden die Tieflader-Anhänger zwischen Ronnenberg und Stadthagen getauscht, so dass Ronnenberg nun wieder über den Langendorf Tieflader, der dort bereits bis 2002 stationiert war, verfügt.


    Da die Fachgruppe N in Ronnenberg, als eine der wenigen in Niedersachsen die nicht aus einer zweiten Bergungsgruppe hervorgingen, neu aufgestellt wurde, wurde im März 2020 zunächst ein ehem. GKW72 aud DB1113 Fahrgestell als Übergangslösung zur Verfügung gestellt. Das Fahrzeug war zuvor im OV Rinteln ausgesondert worden und sollte vornehmlich als Zugfahrzeug für die Anhänger dienen. Zum Transport wurde der von der Helfervereinigung unterhaltene ex. ITrKw (MLW II) DB508 beigestellt. Da dieses Fahrzeug nun aufgrund des Alters und technischer Mängel ausgesondert wurde, ist seit neustem zusätzlich als Übergangslösung ein zuvor ausgemusterter LKW Ldbw DB1417, der ursprünglich in der FGr E im OV Verden verwendet wurde, zur Verfügung gestellt. Es bleibt jetzt abzuwarten wann die Fahrzeuge gegen den Mehrzweckgerätewagen MzGW gem. StAN getauscht werden können.



    Die THW Helfervereinigung des OV Ronnenberg beschaffte eine gebrauchte BDF-Lafette und eine BDF-Brücke mit Schiebeplane. Dafür soll eine der beiden anderen Lafetten ausgemustert werden.


    Der MzKw (DB Actros 2640) der FGr SB war zwischenzeitlich im Rahmen des Hilfsgütertransportes nach dem Brand des Flüchtlingslagers in Griechenland, ist aber wieder wohlbehalten zurück gekehrt.



    Der OV Ronnenberg verfügt damit derzeit über


    Zugtrupp:
    MTW - DB711 (ex. GruKW der BP)
    Bergungsgruppe
    GKW1 - IVECO + BDF-Lafette
    FGr N
    GKW1 - DB1113 (Übergangslösung), LKW Ldbw - DB1417 (Übergangslösung), Stromanhänger 30kVA, Schlauchboot-Anhänger
    FGr SB
    MzKW - DB Actros DB2640 + BDF-Lafette
    FGr R
    Kipper - DB Arocs + Telelader Dieci + Tieflader Langedorf + Drucklufterzeuger
    FGr O
    MTW-O - Retault Master + Hundeanhänger 1 + Hundeanhänger 2
    OV
    MTW OV 1 - DB Vito
    MTW OV 2 - VW T4 Synchro (ex. BP)
    Netzersatzanlage 283vVA
    diverse Wechselbrücken

    Desweiteren steht der AB-Hygiene momentan auf Wache 1 zur Schulung und soll alle Wachen einmal durchlaufen, bis ein endgültiger Standort geklärt ist


    Desweiteren steht der AB-Hygiene momentan auf Wache 1 zur Schulung und soll alle Wachen einmal durchlaufen, bis ein endgültiger Standort geklärt ist.

    ... ist das tatsächlich so ?


    ich hätte evtl. angenommen, dass der AB-Hygiene nur ein sehr kleiner Baustein des Konzeptes zur "Einsatzstellenhygiene" in Hannover ist und das dieses Konzept dann, nach einer Erprobungsphase unabhängig vom AB-Hygiene eingeführt wird. Es könnte ja sein das bisher erst die Wachabteilungen einer Feuer- und Rettungswache zwecks Erprobung zu diesem Konzept geschult wurden und die Schulung der übrigen Wachen/Wachabteilungen noch bevorsteht. In dem Fall wären sicher auch die Einsatzabteilungen der Ortsfeuerwehren in einem neues Hygiene-Konzept zu schulen. Nach meiner Ansicht wäre immer die Hygiene-Ausstattung (z.B. Hygieneboard und / oder eine noch einzuführende Hygienebox) die erste Anlaufstelle des Fm(Sb) nach Kontamination durch Brandrauch. Der AB-Hygiene könnte dann bei geeigneten Einsatzstellen als "große Hygiene-Maßnahme" oben drauf gesattelt werden. Allerdings dürfte man hier wohl keine Wunder erwarten.


    Wenn ich jetzt einen AB-Hygiene hätte und ein Konzept zur "Einsatzstellenhygiene" drum herum bauen müsste, dann wäre es natürlich auch sinnvoll, dieses zu erproben. Und Erprobung bedeutet sicher im Wesentlichen Verwendung an tatsächlichen Einsatzstellen. Natürlich je früher desto besser, schließlich gibt es das Gerät ja schon viele Monate in Hannover. Andererseits macht es ohne eine Schulung derer, für die der Abrollbehälter angeschafft wurde (also potentielles Angriffstrupppersonal) noch nicht so viel Sinn bzw. bringt noch nicht soo viel Erkenntnis für die Zukünftige Einbindung ins Einsatzgeschehen.


    Irgendwo stand mal geschrieben, dass der AB-Hygiene einer 3er Kennung haben soll (3-69-5 ???), dass würde natürlich einen Standort auf der FRW3 vermuten lassen. Zunächstmal könnte man annehmen, dass aus praktischen Gründen solche Wachen den Vorzug erhalten, bei denen besondes viele WLF auf besonders wenig Abrollbehälter kommen. Da ist sicher die FRW3 weit vorne aber dicht gefolgt (je nachdem wie man den AB-Strom wertet) von der FRW1. Rein praktisch sollte es natürlich auch Bedienpersonal geben, dass den AB zur Einsatzstelle bringt, dort aufbaut und betreibt. Bei beiden genannten Feuer- und Rettungswachen gibt im Schichtbetrieb neben dem RD und der LZ auch zusätzliche Sonderfahrzeugbesatzungen - wobei natürlich die Frage gestellt werden könnte, inwiefern diese bei einem Einsatz der die "grosse EInsatzstellenhygiene" erforderlich macht, nicht schon mit anderen Sonderfahrzeugen im Einsatz wären. Vermutlich deutet dies schon auf eine Einbindung der Freiwilligen Feuerwehr beim Betrieb des AB-Hygiene hin.


    Ich denke aber auch, dass die derzeitige Stationierung und Schulung auf der FRW1 weitere Ideen / Hintergründe haben könnte. So macht es doch Sinn, den AB-Hygiene, der u.a. auch mit Persönlicher Ausstattung / Bekleidung sowie Ersatzkleidung ausgestattet sein sollte, dort stationiert ist, wo zukünftig auch die Bekleidungskammer untergebracht ist (FRW1). Insofern glaube ich nicht daran, dass der Abrollbehälter in Zukunft von Wache zu Wache weiter gereicht wird;.). Wie sich das alles Einspielen wird und wie das Konzept am Ende im Einsatz aussehen wird, lässst sich sicher erst nach Schulung aller (incl. FF) und Ende der Erprobungsphase sagen. Ich rechne damit, dass man das Jahr 2021 abwarten muss. Natürlich macht es Sinn auch eine Betriebsmannschaft aus der Freiwilligen Feuerwehr möglichst früh zu schulen. Ich sehe da vor allem die Ortsfeuerwehren mit eigenem Wechselladerfahrzeug / und solche mit wenig Einsäzen weit vorne, da der AB-Hygiene immer mit einem WLF ob nun von der Stationierungswache oder der FF vor Ort gebracht werden (also auf- und abgesattelt werden) müsste.


    wie es alles kommen wird - wird man sehen ...


    Gruß b.

    Das die Einheiten aber "quasi" nicht existent sind, ist schlichtweg falsch

    "Katastrophenschutzeinheiten der Länder" meint in oben genannten Fall "eigene" Einheiten. Dass ich mir natürlich lieber diese Leistung wo anders - z.B. Feuerwehr oder Hilfsorganisation "einkaufe" ist ja sowohl für den Bund wie auch die Länder verständlich und vor allem wohl weniger aufwendig und kostengünstiger. "Eigene Einheiten" meint, dass ich mich neben der Ausstattung und einer Aufwandsentschädigung / Betriebskosten auch um Organisation, Personal und Ausbildung etc. kümmern müsste. In Bezug auf die Länder vergleichbar mit der Landespolizei, in Bezug auf den Bund früher vergleichbar mit dem LSHD und heute vergleichbar mit dem THW. Am ehsten wäre das noch mit den "Regieeinheiten" vergleichbar, die früher aber immer auf Ebene der unteren Katastrophenschutzbehörde aufgehängt waren - also auch (mal abgesehen von gewissen iuk Einheiten auf Reg.-Bezirksebene) keine Landesveranstaltung ;-). Das es auf Landesebene heute im Katastrophenschutz vergleichbare "landeseigene EInheiten" (mal abgesehen von wenigen Führungsunterstützungs-/Kommunikationskomponenten) irgendwo gibt, ist mir nicht bekannt.

    ehm. ... was meinst du denn mit 'in die Bresche springen' ???


    Die Gesetzeslage sieht doch vor, das es Aufgabe der Städte und Gemeinden ist eine "leistungsfähige" Feuerwehr aufzustellen. Da ist der Bund ziemlich außen vor und eigentlich auch das Land. Was "leistungsfähig" bedeutet ist ja an anderer Stelle definiert - Gefährdung, Eingreifzeit, Erfüllungsgrad etc. - Die Länder können als Überwachungsinstanz oft noch steuernd einwirken. Früher hat man das ja gern durch Zuwendungen aus der Feuerschutzsteuer gemacht. Heutzutage werden lieber (landesabhängig) zetrale Beschaffungsprogramme angestoßen. Letzendlich wird es dann ja gern als Aufwendung für den "Katastrophenschutz" verkauft, wofür das Land ja gesetzlich tatsächlich zuständig ist.


    Der Bund hat tatsächlich gesetzlich nur die Aufgabe Zivilschutz - d.h. Krieg oder Terror Anlässe - da er neben dem THW keine eigenen Einheiten aufstellt, animiert er die Länder hier mitzumachen und gebt dazu vor allem Geld (Geld das übrigens in erheblichem Maße auch in die normale Feuerwehrausbildung z.B. Landesschulen oder Tm2 Ausbildung einfliesst). Neben Geld gibts Ausstattung / Fahrzeuge. Aber auch hier wieder nicht für die Kommune oder Gebietskorperschaft = Katatstrophenbehörde sondern für das Land. Von der idee her - das Land soll mit 'seinem' Katastrophenschutz im Zivilschutz mitmachen (wir wissen natürlich alle, dass auch die Katastrophenschutzeinheiten der Länder quasi nicht existent sind ;) sondern durch Feuerwehren und Hilfsorganisationen als Folge von Zuwendungen dargestellt werden.


    Der Bund setzt für seinen Ausstattungsanteil im Zivilschutz Schwerpunkte - genau so wie das die Länder in Katastrophenschutz machen. Schwerpunkte bei der Ausstattung findet man im "Verstärkungsteil" dazu gehören die hier beschriebenen Feuerwehrautos aber nicht. Diese findet man im sogenannten "Ergänzungsteil" - also eher ein 'nice to have' oder eine Stütze für die Länder und Kommunen wenn der politische Druck zu groß wird oder man viel Geld hat und vor allem Mangels Personals andere Projekte nicht konzeptionieren oder ausschreiben kann. Das es jetzt so viele Lf-kats gibt ist also eher nen Glücksfall, weil man im "Verstärkungsteil" beim Bund nicht wirklich weiter kommt (siehe z.b. MTF oder alles was mit Dekon-V oder Messleit oder Erkunder Nachfolger zu tun hat).


    Heutzutage ist dem Bund eigentlich bei den Komponenten die er den Ländern für den Katastrophenschutz zur Verfügung stellt (Verstärkung wie Ergänzung) ziemlich egal wie diese aufgeteilt werden. Einen Bevölkerungsschlüssel je Katastrophenschutzbehörde wie damals im kalten Krieg gibt es nicht mehr. Viele Ansprüche (vor allem bei den Feuerwehren) resultieren aber noch genau aus diesen seit über 20 Jahren nicht mehr existierenden Schlüsseln ;-). Es steht also auch niergendwo geschrieben, dass es 'gerecht' bei der Verteilung innerhalb der Bundesländer zugehen muss (das ist eher wieder ein politischer Wille). Die Bundesländer sind berechtigt bei der Verteilung auch wieder Schwerpunkte zu setzen (bzw. der Bund befürwortet sogar, dass mit seiner zusätzlichen Ausstattung in den Ländern besonderen Gefährdungspotentialen begegnet wird - siehe z.B. den kleinen Anteil der frei zu wählenden Komponenten).


    Im Bezug auf die oben erwähnten SW-Kats ist es doch sinnvoll diese dort zu platzieren, wo potentiell eher von einer schwierigen Wasserversorgung (nicht nur im Krieg sonder auch in der täglichen Gefahrenabwehr) auszugehen ist. Das ist nach meinem Verständnis eher nicht in den Großstädten der Fall. Darüber hinaus sind mir auch Fälle bekannt, wo Großstädte bewusst auf SW-kats vom Bund verzichten (z.B. weil sie schon lange eigene Konzepte verfolgen) und dafür im 'Kuhhandel' vom Land anderes von der Bundeszuweisung fordern. Da wäre wir wieder bei dem Punkt 'Gerechtigkeit'. Die Länder bekommen vom Bund mehr oder minder kostenlos 'Goodies' die sie an ihre nachgeordneten Instanzen verteilen dürfen - natürlich ist das auch ein Mittel Politik zu machen und den einen mehr oder den anderen weniger zu förden - Gerechtigkeit ;) - falls es dann Widerspruch in den Einheiten gibt, ist im Zweifel immer der Bund Schuld ... Wie oft hab ich nicht in den letzten Jahren hier in Niedersachsen den Satz gehört "Der Bund tut zu wenig für den Katastrophenschutz" (Im Hinblick auf die Gesetzeslage eher Schwachsinn - aber um eigene Versäumnisse zu Überdecken, immer wieder gern genommen)


    B.t.w. - Wenn oben in der BaWü Aufstellung noch LF 16 TS auf Platzhalterstellen von SW-Kats stehen sollten (könnte man denken), dann gilt natürlich die Regel "wo keine Fehlstelle nachgewiesen ist, wird keine Beschaffung angeschoben". Ich habe die aktuellen Zahlen nicht im Kopf aber vor 1-2 Jahren kann ich mich daran erinnern, dass es nach Auskunft des BBK weniger als 10 Fehlstellen für SW-Kats bundesweit gab. Wo ein Platzhalter steht ist keine Fehlstelle. Auch wenn es mittlerweile klar sein sollte, möchte ich noch einmal erwähnen "wer sein Bund Fahrzeug möglichst lange pflegt und die Aussonderung weit über die 25 Jahresgrenze hinaus schiebt, ist im Zweifel daran Schuld das kein Ersatz kommt". Der Bund ersetzt nur Fehlstellen - allein daraus ist bereits abzuleiten, dass man z.b. im Falle der Feuerwehr den Brandschutz nicht allein auf Bundesfahrzeuge abstellen darf. Es wird nach derzeitigem Stand im Regelfall nie dazu kommen, dass ein abgängiges Fahrzeug unmittelbar Ersetzt wird. Der Ersatz ist abhängig von Wartezeit, Bedarf und Haushaltsmitteln beim Bund ... bis Ersatz kommt, muss die Gemeinde halt mit eigenen Mitteln den Brandschutz sicherstellen. (Und was die gesetzlichen Aufgaben angeht, ist das ja auch in Ordnung)


    Gruß b.

    by the way,
    auch wenn ich ja nicht jeden einzelnen rtw feier und quittiere,
    heute habe ich aber tatsächlich diesen MAN-RTW in Fw Hannover Design
    in freier Wildbahn (Königsworther Platz) gesehen. Ich kann also bestätigen,
    'es gibt ihn wirklich' falls hier noch Zweifel vorgeherrscht hatten ;)


    gruß b.

    ... das LF-Kats in "Hannover Design" für Limmer konnte man vergangene woche auf einigen Bildern von der offiziellen Übergabe in Braunschweig sehen ...


    ... die Ofw Dollbergen (Uetze) hat auf ihrer Homepage veröffentlicht, dass sie am 12.03.2020 ein LF-Kats vom Bund abholen will ...

    In den Hallen des "Altbau" der FRW 3 hab Ich heute den neuen GW-Rett 3 begutachten können.

    ... es hadelt sich da wohl um einen MAN TGM 13,290 mit langem Truppfahrerhaus, Gerätekasten mit seitlicher
    Trittstufe / Rollade und geschlossenem Koffer mit Ladebordwand ... von Meindl Fahrzeugbau aufgebaut ...

    Also es waren ALLE 9 HLFs der FF aD. Sind natürlich wieder im Dienst werden aber nach und nach repariert.

    naaaaja 'alle' HLF waren nur an einem tag außer Dienst (falls sie an gleichem tag wieder durch die ortsfeuerwehren bei man abgeholt wurden).
    die drei oben genannten waren teilweise mehr als zwei monate außer Dienst, weil man glaubte es könne sich um einen sicherheitsrelevanten mangel handeln.
    die gemeinsame begutachtung man/magirus aller hlf zeigte jedoch, dass die probleme mehr oder weniger stark bei allen 9 fahrzeugen vorlagen, weil zwei
    bauteile der kabinenlagerung in der form ungeeignet waren. es sollen nun bei allen man/magirus HLF diese teile (kabinenlager hinten z.t. auch hubzylinder)
    getauscht werden. bis dahin können die fahrzeuge aber weiterhin im einsatzdienst verwendet werden. ein sicherheitskritscher mangel bestand wohl an keinem
    fahrzeug.

    schrägstellungen der Fahrerhäuser gabs glaube schon bei einigen der ersten bauserie ...
    da ist von man und magirus auch schon mal nachgebessert worden (aber nur mit mässigem erfolg)


    handelt sich also nicht um die straßenfahrgestelle sondern um allrad fahrgestelle
    BAD
    DAV
    sind seit rund 6 - 8 wochen außer Dienst und wurden bei man eingelagert
    VIN
    weiss nicht genau wie lange (steht aber bei FRW)

    .... fragen über fragen ;)
    ... - und was ist mit den GW-Rettungsdienst, die irgendwann ausgeliefert werden sollten ... ?
    ... - und ist der Düsseldorfer Rettungsbus schon wieder weiter verkauft ...?
    ... - und gehen die 3 Magirus HLF's der FF die wegen Kabinenschiefständen seit Monaten ausser Dienst sind, irgendwann wieder in Dienst ... ?
    ... - und werden die Rosenbauer HLF's eher LF-Kats mit TS (PFPN) sein ... ?
    ... - und wer bekommt eigentlich das aversierte LF-Kats des Bundes das für die Region Hannover vorgesehen ist ...?


    na am besten abwarten was kommt ;)

    ...also ist das LF 16-TS 8 das letzte Verbliebene ?


    alle anderen, auch die Jüngeren, sind ausgemustert ?

    also meines wissens sind nur 3 von insgesamt 5 planstellen lf-kats (bund) in der landeshauptstadt durch ausmusterung von lf16ts unbesetzt.
    limmer (ex. dav, lin, vin...) und badenstedt (ex. res.ff, wet..) sind wohl noch im dienst.


    aktuell soll die pd hannover immer noch 10 planstellen für löschfahrzeuge vom bund haben. 5 in der region und 5 in der lh.
    die beiden 90%landbeschafften lf-kats (misburg und hänigsen) sind wohl außen vor.


    allein erst durch die ausbmusterung hat man jetzt weiteren bedarf erzeugt und ohne bedarf keine beschaffung beim bund (egal wie alt die fahrzeuge
    tatsächlich sind). letztendlich bekommen aber nicht die städte und gemeinden fahrzeuge vom bund sondern die bundesländer (und zwar jeweils von den
    aktuellen beschaffungsserien anteilig nach dem bestehenden bedarf) - wer dann im bundesland aus den zugeteilten fahrzeugen bekommt entscheidet wohl
    immer noch das land - und da glaube ich das hannover bei den jetzt anstehenden 306 fahrzeuge vermutlich eher nicht dabei sein wird.