Beiträge von Eifelsani

    Was RLP insgesamt betrifft. Das RD System ist sicherlich nicht das beste sondern eher eins der billigsten. Allerdings klingt das bloß so dramatisch. In den meisten Fällen funktioniert es sogar. Für ein so überlastetes System erstaunlich gut. Und Engpässe wird jede Stadt mal haben. Ich denke in ein paar Jahren wird das System kollabieren wenn man nicht mehr Fahrzuege beschafft, aber bislang läuft es. Fehlplanungen sieht man nunmal in ganz Deutschland.


    Das würde ich so nicht stehen lassen. Das mag vielleicht für Mainz und ein paar andere größere Städte gelten, aber in den Gegenden von Rheinland-Pfalz, in denen ich gerettet habe kann von einer Voll-Auslastung der Rettungsmittel und einem kollabierenden System definitiv nicht die Rede sein. Da gibt es immer noch Rettungswachen mit unter 1000 Einsätzen im Jahr. Trotzdem wurden im Kreis Bitburg-Prüm in den vergangenen vier Jahren drei neue Rettungswachen aus dem Boden gestampft, um die Hilfsfristen einzuhalten.
    Um beim Ursrpungs-Thema zu bleiben: Diese drei Wachen wurden allesamt mit dem Rheinland-Pfalz Standard-RTW-Modell ausgerüstet, die aber allesamt nur eine -84-er Kennung erhielten (steht in Rhld-Pfalz für N-KTW/MZF). Letzten Endes eine reine Bezeichnungssache, denn besetzt werden die Fahrzeuge mit mindestens RA/RS und ausgestattet sind die wie die anderen RTW auch. In diesen dünn besiedelten Gegenden lohnen sich reine KTW nicht in dem Maße wie in einer Großstadt vielleicht. Dennoch gibt es sie und wie in ein paar Beiträgen weiter oben angesprochen ist sogar einer davon 24 Stunden durchbesetzt und Nachts für den gesamten Kreis zuständig (zur Info der Kreis Bitburg-Prüm ist der flächenmäßig größte Landkreis in Rhld-Pfalz, hat aber die wenigsten Einwohner). Alle dringlicheren KTs werden daher vom nächstgelegenen RTW gefahren. Nach meinem Empfinden hat das System immer gut funktioniert und viel problematischer als die Tatsache, dass ein nicht-Notfall-Patient mit dem RTW transportiert wird, fand ich die Tatsache, dass man oft mit einem KTW auf einmal einen Notfall-Patienten fahren und versorgen musste und z.B. ein Polytrauma im T4 Flachdach-KTW zu versorgen, fand ich nicht so prickelnd. Von daher wäre mir in "meiner" RD-Heimat ein MZF ein ums andere mal lieber gewesen, als ein KTW.

    Moin Moin,
    ich finde das ist ein durchaus komplexes Thema. In dem Rettungsdienstbereich, in dem ich mittlerweile tätig bin (LK Stade) gibt es (zumindest beim DRK) keine Ehrenamtlichen mehr im Rettungsdienst, wohl aber 400-Euro-Kräfte, Aushilfen, Bufdis u.ä. Hintergrund ist ins Besondere die schon angesprochene Stellenproblematik.


    Auf Grund des hervorragenden Verhältnisses zu unseren hauptamtlichen Rettern und einiger hauptamtlicher Kollegen, die sich auch ehrenamtlich in den Bereitschaften engagieren, haben wir jedoch jederzeit die Möglichkeit, unsere Leute als Dritte mitfahren zu lassen. Auf diese Weise bleiben sie in der Übung und können Praxiserfahrung sammeln.


    Problematisch stellt sich in der Tat das Fortbildungsangebot dar. Leider finden die meisten Fortbildungen in der Woche nicht gerade ehrenamtsfreundlich statt. Als Alternative bleiben uns allerdings zahlreiche Veranstaltung in den Kliniken der beiden Großstädte Hamburg und Bremen. Dennoch würde ich als Leiter einer Bereitschaft auch gerne eigene Fortbildung für unsere ehrenamtlichen Retter auf die Beine stellen und finde mich daher mit Dozenten und den Lehrrettungsassistenten der umliegenden Rettungswachen im Gespräch. Das Ganze ist allerdings nicht so ganz einfach. Zum einen wegen der Termine (gerade im Sommerhalbjahr müssen wir erst mal schauen, dass wir die zahlreichen Sanitätsdienste besetzt bekommen), zum anderen der finanziellen Zwänge wegen (ich muss erst mal ein entsprechendes Budget zur Verfügung stellen).


    Die Diskussion Ehrenamtlicher Rettungsdienst = Rettungsdienst zweiter Klasse kenne ich zur Genüge. Erst vor Kurzem hatten wir das Thema, da unser vereinseigener RTW neben Einsätzen im erweiterten Rettungsdienst und bei Bereitstellungseinsätzen der Feuerwehr, auch bei SEK-Einsätzen der Pol mit ehrenamtlicher Besatzung in den Einsatz geht. Auf Grund der sich daraus potentiell entwickelnden kritischen Situationen haben wir jetzt die Diskussion, ob solche Einsätze nicht besser vom Hauptdienst übernommen werden sollten. (Vermutlich auch eine Kostenfrage) Ich persönlich teile aber hier die Meinung, dass man das Ganze nicht pauschalisieren kann. Es gibt sowohl im Ehren-, als auch im Hauptamt Leute, die fitter sind und solche, von denen man sich eher nicht retten lassen möchte.


    Wer als HA über die EA schimpft, sollte sich mal zuerst an der eigenen Nase packen. Ohne eine richtige Etablierung des Berufsbildes "RA", ohne Berufsvertretungen usw. wird sich nämlich so schnell nix an der Gesamtsituation ändern. Oder will man das garnicht? Ist schliesslich ja auch praktisch, wenn sich ein EA findet, der eine Schicht übernimmt, wenn man mal selbst ganz kurzfristig (=morgen) Urlaub braucht.....


    Das wiederum ist etwas, was ich in meinem vorherigen RD-Bereich (Rheinland-Pfalz) sehr oft erlebt habe. Wenn es darum ging kurzfristig frei zu machen, dann war es auf einmal völlig egal, ob der einspringende Kollege ehrenamtlich war und welche Erfahrung er hatte. Aber sonst wurde immer kräftig über die Hobbyretter geschimpft.


    Zum generellen Thema RS/ RA in den Bereitschaften: Wir werden nicht zuletzt durch die MTF, immer mehr in die Richtung kommen, in den San-Gruppen nur noch Helfer einsetzen zu können, die mindestens RS sind. Das bedeutet, wir müssen über jeden RS froh sein, denn die Ausbildung kostet Zeit und Geld. Letzteres ist der Bund glücklicherweise bereit beizusteuern, aber die Zeit, die ein Helfer aufwenden muss, ist nicht zu unterschätzen. Es wird für uns immer schwieriger, Helfer zu finden, die bereit sind, über mehrere Monate jedes Wochenende in der RD-Schule zu sitzen und anschließend noch die Praktika zu absolvieren. Von daher wird es für uns eminent wichtig, dass zum Einen die Fortbildungsproblematik angegangen wird und wir zum Anderen unsere Leute auch weiterhin die Möglichkeit haben, Erfahrungen im hauptamtlichen RD zu sammeln und so in der Praxis zu bleiben.


    Sonnige Grüße aus dem Alten Land

    Zu einem tödlichen Verkehrsunfall kam es am heutigen Freitag Nachmittag auf der BAB 60 bei Prüm in der Eifel. In Sichtweite dieser Unfallstelle kam es nur wenige Minuten später zu einem weiteren tödlichen Unfall, in den auch ein Streifenwagen der PI Prüm verwickelt wurde, der auf dem Weg zur ersten Einsatzstelle war. Der Streifenwagen war mit Sonder- und Wegerechten unterwegs und bahnte sich den Weg durch den entstandenen Stau, als unvermittelt ein Fahrzeug aus der Kolonne ausscherte, um auf dem nur zweistreifig ausgebauten Autobahnabschnitt (ohne bauliche Trennung) zu wenden. Der Unfallverursacher starb noch an der Unfallstelle, die beiden Polizisten erlitten leichtere Verletzungen.
    Gesamte Pressemeldung: Eifeljournal

    Zusammenfassung der Nachricht:
    Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Hunsrückhöhenstrasse (B 327) ist ein Feuerwehrmann ums Leben gekommen. Das Einsatzfahrzeug der Feuerwehr Thalfang (Kreis Bernkastel-Wittlich / Rheinland-Pfalz) war auf dem Weg zu einem gemeldeten Flächenbrand als es aus ungeklärter Ursache von der Strasse abkam, eine Böschung hinunterstürzte und auf der Seite liegen blieb. Der Beifahrer erlitt bei dem Unfall lebensgefährliche Verletzungen.


    Mein Beileid gilt den Angehörigen, der 45-jährige hinterlässt eine Frau und drei Kinder.



    Link zur Nachricht:
    [URL=http://www.volksfreund.de/totallokal/region/Region-unfall-polizei-feuerwehr-feuerwehrauto-verletzt-Feuerwehrmann-stirbt-bei-Unfall-mit-Einsatzfahrzeug;art1129,2377230]Trierischer Volksfreund[/URL]


    Quellenangabe: http://www.volksfreund.de

    Das Problem war wohl auch, dass hier in Norddeutschland zeitgleich mehrere größere Polizeieinsätze anstanden. Unter anderem zwei Bundesligaspiele und noch diverse andere Sportveranstaltungen. Dazu kamen auch noch Neo-Nazi Demos in anderen norddeutschen Städten. Daher wurde in diesem Fall bundesweite Unterstützung angefordert.

    Zusammenfassung der Nachricht (kein komplettes Kopieren der Nachricht!!!):


    Am Dienstag den 18. August kam es in den frühen Morgenstunden zu einem Austritt von Gefahrgut auf einem Rastplatz in der Nähe von Olzheim (Eifelkreis Bitburg-Prüm). Die Feuerwehr war mit dem Gefahrstoffzug des Eifelkreises im Einsatz, um das Leck abzudichten. Auf der Anfahrt zum Einsatzort verunfallte ein GW-Atemschutz in unmittelbarer Nähe der Stadt Prüm. 5 Feuerwehrkameraden wurden verletzt, das Fahrzeug schwer beschädigt.


    Link zur Nachricht:
    [URL=http://www.volksfreund.de/Gefahrgutunfall-Feuerwehr-dichtet-Leck-ab;art1129,2176224]Gefahrgutunfall / Feuerwehrfahrzeug verunglückt[/URL]


    Quellenangabe:


    Volksfreund.de

    RLST Trier (analoge Alarmierung über FME):


    Notfalleinsatz:
    "Hier Leitstellte Trier: Achtung Notfalleinsatz (manche Disponenten sagen auch Alarmeinsatz) RTW XY, Ausrücken nach ..."
    RTW ohne, bzw. KTW:
    "Hier Leitstelle Trier: Einsatz RTW (bzw. KTW) XY nach...."
    bei Krankentransporten wird dann noch das Wort "Krankentransport" angehangen


    FTZ Stade (analoge Alarmierung über FME):
    Notfalleinsatz:
    "Hier Florian Stade mit einem Notfalleinsatz für den RTW XY, Einsatzort ist..."
    RTW ohne:
    "Hier Florian Stade mit einem Einsatz für den RTW XY, Einsatzort ist..."
    KTP:
    "Hier Florian Stade mit einem Krankentransport für den RTW XY, Einsatzort ist..."


    Dann habe ich noch Stadt Aachen (Digitalalarm über DME), wo alles über das Alarmierungsstichwort geregelt wird:
    N2: RTW und NA
    N1: RTW mit Sosi
    N0: RTW ohne Sosi
    KT: Krankentransport

    Das ist aus mir unerfindlichen Gründen für die RLST Trier leider nicht richtig. Dort wird nach wie vor mit den Ortskennern BITburg, Daun, Wittlich und natürlich Trier gefunkt. Es wäre auch in meinen Augen sinnvoller gewesen die Funkrufnamen komplett neu zu vergeben und die Wachen von 1 bis X durchzummerieren, um Verwechslungen zu vermeiden.

    Also zumindest was die Luftrettung angeht, gibt es definitiv ein Abkommen. Da der Air Rescue 3 ja überwiegend in D eingesetzt wird.
    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es aber im bodengebundenen Rettungsdienst zumindest im nördlichen Luxembourg (Clerf, Vianden in Lux und Arzfeld/Neuerburg in D) praktisch keine Zusammenarbeit gibt. Was ja auch durch völlig unterschiedliche Kommunikationsmittel (Funk etc.) und die doch sehr deutlich abweichenden Qualifikationen und Befugnisse noch erschwert wird.

    Soweit ich weiß sind die mal Pleite gegangen. Das war so im Jahre 2004.
    Damals stand einer unserer neuen RTWs halbfertig bei denen auf dem Hof und konnte erst ein halbes Jahr später, nachdem da irgendwelche Dinge mit dem Insolvenzverwalter geklärt waren abgeholt werden. Das FZG wurde dann von Strobel fertig gebaut.
    Aber die hatten doch damlas was mit KFB zu tun, bzw. es waren Leute von KFB die MKR gegründet haben. Evtl. können die von KFB dir ja weiterhelfen.

    In der Region Trier wird seit 2007 ein einheitilches Modell, ähnlich zu dem, welches Chroffer gepostet hat, angeschafft. Laut damaliger Aussage eine Art Prototyp für ein Einheitsmodell.
    Sprinter NCV 3 mit Strobel-Ausbau. Allerding mit Pintsch-Bamag Top-As Balken, anstatt der schicken integrierten SoSi-Anlage. Für die neue Wache Echternacherbrück (Eifelkreis Bitburg-Prüm) wurde ausnahmsweise (weil auf die Schnelle kein Sprinter zu beschaffen war) ein Crafter beschafft.
    Zum Gewicht kann ich nur sagen, dass für die Lehrrettungswachen FZG mit drei Betreuersitzen und zul. Gesgewicht über 3,5 Tonnen angeschafft wurden und für die kleineren Aussenwachen FZG mit einem Betreuersitz und einem Tragestuhl und einem zul. Gewicht von 3,5 t. (Welches Modell dann jetzt landesweit gewählt wurde weiß ich nicht)
    So wie ich den Artikel aber verstehe, handelt es sich bei dieser Rahmenkonzeption aber noch nicht um ein Einheitsmodell, welches Zentral besschafft wird (Kostenersparnis?), sondern ein Handbuch wie ein RTW auszusehen hat, den ein KV oder eine gGmbH anschafft. Feinheiten wie beispielsweise die oben genannte SoSi-Anlage, Rückfahrkamera o.ä. wären dann ja immer noch frei wählbar. Und ob das so umsetzbar ist, dass alle Materialien bei allen Autos an der gleichen Stelle liegen? Das klappt ja noch nichtmals innerhalb eines Kreisverbandes....
    Interessant wäre es zu wissen, ob bei diesem einheitlichen FZG-Konzept auch die BF Trier mitmacht (einzige BF in Rhld-Pfalz, die RD fährt), denn die setzt immer noch auf den Vario.

    Zitat

    Original von aeskulap

    Ich denk, das mit der Laufzeit ist auch vom Standort abhängig. Steht ein RTW/NEF oder KTW irgendwo in einem kleinen Dorf wo das nächste Krankenhaus 30- 40 km entfernt ist, dann kommen mehr Kilometer auf die Uhr wie bei vgl. in einer Stadt, wo die Anfahrtswege nicht so weit sind.


    Allerdings, bei uns laufen die Autos teilweise 300.000 km und anderswo 100.000. Da ist das in anderen Bundsländern schon sinnvoller gelöst, wo Einheitsmodelle angeschafft werden und diese nach ein paar Jahren den Standort wechseln, um eine annähernd gleiche Laufzeit und -leistung zu erreichen.


    Sorry Sani-SEG, aber ich hätte ja einfach nur lesen brauchen "Celle" :-))

    Da ihr ja beide auch Rheinland-Pfälzer seid. Beim DRK meine ich erstattet der Landesverband ja einen Teil der Beschaffungskosten und soweit ich weiß, machen die KV´s bzw. gGmbH´s ja immer so eine Art Vorschlagsliste, was sei meinen, was sie benötigen und der LV streicht diese dann zusammen und entscheidet je nach aktueller Laufleistung, geschätzter Laufleistung in einem Jahr und FZG-Zustand, was wirklich beschafft wird.
    Also bei uns in der westlichen Eifel ist die Regel bei KTW knapp 5 Jahre, bei RTW ca. 7 Jahre und bei NEF bis zu 8 Jahre.

    In der Tat sind die Informationen aus dem ersten Post veraltet und durch den seit Anfang 2008 gültigen und hier geposteten neuen FRN-Katalog des Landes Rheinland-Pfalz abgelöst worden.


    Zu meiner Ehrenrettung sei noch angemerkt, dass sich zumindest hier im Bereich der Leitstelle Trier nicht viel getan hat und im Bereich der SEGen immer noch mit dem alten FRN-Katalog gefunkt wird. Hier in den entlegenen Regionen der Eifel und des Hunsrück dauert das eben alles etwas länger :-))

    Also, dass der SAR-41 immer noch fliegt ist mir bekannt und ich denke die RLST Trier weiß das auch. Allerdings haben die auch ne relativ lange Vorlaufzeit, kommen dann teilweise ohne eigenen Arzt und die Flugzeit bis in unsere Breiten (Eifelkreis Bitburg-Prüm oder Landkreis Vulkaneifel) sind dann auch nicht so gering. Bis dahin habe ich den Pat. auch im RTW nach Trier oder sonstwo hingebracht. Ausserdem braucht so ne Bell doch nen grossen Landepatz, womit die wenigsten KH´s hier dienen können, geschweige denn ne Nachtbefeuerung...Und wie gesagt, der Air Rescue 3 ist Nachts auch in einer Rufbereitschaft zu erreichen.

    Jetzt bin iach aber ein bisschen platt. Die Landung eines RTH verhindern, indem man sich auf den Landeplatz legt. Das ist doch nicht nur hochgradig bescheuert, sondern wohl auch ziemlich Strafbar! Wenn sich das so zugetragen hat, hat derjenige wohl hoffentlich ne saftige Strafe kassiert. Das ist nicht unbedingt besser, als der RWL, der den Funkverkehr in unseren Breiten gestört hat, damit der Luxemburgische RTH Air Rescue 3 seine Einsätze nicht mehr fliegen kann....
    Übrigens steht eben dieser RTH bei uns in dringenden Fällen auch für Nachtflüge bereit. Allerdings mit ner langen Vorlaufzeit, da die Besatzung Nachts in Rufbereitschaft ist.
    Was mich interessiert, hier steht was von "Runterfahren von Kapazitäten". Bei uns ist zur Zeit der umgekehrte Fall eingetreten. Bedingt durch den neuen Landesrettungsdienstplan und den dringend notwendig gewordenen Neubau einer bestehenden Rettungswache, kam es zu Diskussionen über die Hilfsfrist.
    Ergebnis: Eine neue RW-Aussenstelle ist seit März in Betrieb (Ort: Echternacherbrück), zwei weitere sind in Planung (im nordöstlichen Teil der VG Prüm und in der VG Kyllburg).

    Also die meisten Punkte, die der Autor zur Ersten Hilfe ausführt stimmen schon, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das in den Erste-Hilfe-Kursen nicht so gelehrt wird, da dies ja grösstenteils die aktuellen Empfehlungen sind.
    So kenne ich keinen EH-Kurs wo irgendjemandem erzählt wird, wenn er hilft und was falsch macht hat er ein Problem. Auch die Helmabnahme bei Bewusstlosen wird meines Wissens nach bei den HiOrg gelehrt, ich habe noch nie in nem EH-Kurs gehört "der Helm muss immer draufbleiben, egal ob Bewusstlos oder nicht".
    Alles in Allem denke ich sind die EH-Kurse nicht so schlecht, wie der Autor sie sieht. Das Problem ist schlicht weg und ergreifend, dass es keine rechtliche Verpflichtung gibt diese alle 2, 3 Jahre zu besuchen...