Beiträge von Hamburger Löschknecht

    Alles in allem eine sehr theoretische Betrachtung.
    Die eine Gruppe kommt zu dem Entschluss eine neue FuRW in Rahlstedt müsse her, wo F 21 direkt angrenzt, oder wollen gar eine Wache in Duvenstedt, die da völlig unglücklich stehen würde, die anderen (nach AGBF) sehen die Stützpunkte dafür in Niendorf oder Bramfeld.
    AGBF insgesamt erscheint mir logischer, aber auch dort muss man nüchtern betrachtet sagen, es ist nicht zu finanzieren sein wird.
    Vielleicht lassen sich aber einzelne sinnvolle Maßnahmen bewerkstelligen.

    Was mit dem RTW in Rahlstedt passiert ist weiß ich nicht, der 24P wurde jedoch zum 31P und somit nicht aufgegeben. War das eventuell der RTW vom DRK-Mitte die Pleite gegangen sind?


    Das kann ich dir sagen. Der Kreisverband HH-Walddörfer wurde mit HH-Wandsbek zusammengelegt und der Standort in der Rahlstedter Straße aufgegeben. Danach ging Mediservice (sicher, schnell, professionell) Pleite.
    Im Anschluss gab es weder in Rahlstedt noch in Wandsbek DRK RTW oder KTW. Eine saubere Leistung in Sachen Dilettantismus. Jetzt fahren die JUH aus Wandsbek und MHD Volksdorf (nur tagsüber) die KBF in dem Bereich. Soweit ich weiss, ist die JUH Wandsbek (obwohl großer Standort) auf eigenen Wunsch nicht in 2. oder 3. Alarmfolge im HELS System hinterlegt. Begründung: unbekannt...
    Dafür fährt dann zum Teil der RTW 23/G vom BWK in Spitzenzeiten Notfälle in Rahlstedt mit EV durch ein 21er HLF. Da kann man nur sagen selbst Schuld... ;(

    Völlig unbestritten.
    GARD wird aber zum teil über die RLst mit eingesetzt. GARD Standorte werden im HELS angezeigt. Es liegt einzig am Disponenten, einmal das Telefon zu bedienen.
    Zur Hiorg: Was war mit dem RTW 21/P in Rahlstedt? Weg weil Standort vom DRK aufgegeben wurde. RTW 24/P in Steilshoop? Weg, weil der Standort vom DRK aufgegeben wurde.
    Da müssen sich die Hiorg auch mal an die eigene Nase fassen.


    Zur Nachtbesetzung: Nachts halten die Hiorg nur wenig RTW vor, da gibt's nicht viel zu disponieren. Viele Wachen sind nicht besetzt. Über GPS werden nur die NEF disponiert.


    Aber damit wir uns nicht missverstehen, wenn ein Notfall vorliegt, sollte natürlich der nächste RTW alarmiert werden, völlig egal, was für eine Aufschrift er hat.

    Die BF führt nach dem Hamburger Rettungdienstgesetz den RD aus. Die anderen Hiorg unterstützen.
    GARD führt wie die anderen privaten Anbieter den KBF aus und darf zusätzlich mit 5 RTW in HH Notfalleinsätze fahren, muss diese aber an die Rlst der FW melden.
    Die Hiorg sind durch KBF und Sonderdienste ordentlich eingebunden. Zusätzlich fahren MHD, JUH, ASB und DRK mit je einer Wache je Hiorg im RD mit, die restlichen Standorte können bei Bedarf auch noch eingesetzt werden. Dazu kommen noch 31/P und 15/P mit Zeitfenster.
    Eine Wache mit eigenem Ausrückebereich verlangt eine 24 Std Einsatzbereitschaft. Daran scheitert eine Vergabe an die Hiorg oft. Tagsüber wollen alle fahren, aber Nachts? Muss alles bezahlt werden...
    Man könnte darüber nachdenken, die kleineren Hiorg Standorte in Spitzenzeiten mehr einzubinden, ansonsten kann man über den RD hier weniger meckern.

    Ist bei euch mit Einführung von SNAP eine Steigerung der NEF-Einsatzzahlen bezüglich der Alarmierung in der 1. Welle zu beobachten?, berechtigt?
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    Zu Anfang auf jeden Fall. Wie es jetzt ist weiss ich nicht, ich habe das Gefühl, dass sich das Problem etwas gelegt hat, aber trotzdem hört man öfter den Spruch "Das System hat aber das NEF vorgegeben..." Ich bin der Ansicht, der Disponent in seiner Eigenschaft als RettAss kann die Alarmierung eines NEF besser entscheiden als ein System, in dem Textbausteine abgefragt werden und auf eine Depeche, auf der steht: "weiblich, 86 Jahre, atmet, bei Bewusstsein, ist vom Stuhl gefallen" kann ich verzichten, aber das ist meine Meinung...

    Tja Timbo, du siehst, auch in HH ist nicht alles Gold was glänzt... ;)


    Ich halte die persönliche Schutzausrüstung in Berlin für besser als die Hamburger. Die neue goldfarbene Berliner Bekleidung wird durchgehend als der Mercedes unter den Schutzanzügen angesehen und auch die Helme sind qualitativ höherwertig als unsere plastikgewordenen Luftschutzhelme...


    Da haben wir das tolle Smap Abfragesystem von Berlin abgeguckt, hätten sie man auch eure Klamotten mitgebracht... ;)


    Ich vermute aber, dass HH das Berliner Staffelsystem kopieren wird. Wahrscheinlich heißt es hier anders, aber in Zukunft wird es sicherlich wesentlich mehr HLF Stationen geben und kaum mehr Zugwachen. Die Hilfsfristen der AGBF werden zu häufig nicht eingehalten. In Langenhorn oder Bramfeld dauert es trotz Dichter Besiedelung viel zu lange, bis ein kompletter Zug vor Ort ist.

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    Was du so kauftst interessiert mich ehrlich gesagt gar nicht. Es ging darum das Fahrzeugbeschaffungen rechtzeitig geplant werden müssen, weil es eben nicht wie bei manchen Dorffeuerwehren ist, die auf dem kurzen Weg Ausrüstung beschaffen können, was zum Tel sehr vorteilhaft sein kann. Es war also ein Beispiel, Kapische? ;(

    Ich habe auch keine Lust hier alles doppelt und dreifach zu erklären, damit es auch jeder versteht und sich niemand auf den Schlips getreten fühlt, also Nerv nicht!

    Klar war Rahlstedt nur exemplarisch gemeint. Dort besteht nur besondere Brisanz, da selbst der RTW eine Sonderanfertigung sein muss.


    Die ausstehenden LF Kats nb zu beschaffen, sollte in 2013 geschehen. Ich gehe davon aus, das dies auch so passiert.


    Zum Thema Schutzbekleidung vertrete ich die Meinung, dass jedem Feuerwehrmann die beste verfügbare Ausstattung zustehen sollte. Ob BF oder FF ist dabei egal. Das die BF die Ausrüstung zuerst bekommt ist klar, die FF sollte dann aber unmittelbar folgen. Es kann nicht sein, dass mancher in alten Lumpen rumläuft, da die jetzige Bekleidung nicht neu beschafft wird und die neue Nomex Kleidung nur der BF zugänglich ist.
    Da sollte gar nicht diskutiert werden. Es sollte heißen die Feuerwehr Hamburg beschafft für alle neue Schutzkleidung.

    Fazinierend die Hamburger Zeitrechnung. In weiten Teilen Deutschlands gibt es die Regelung/Meinung, das Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehren mindestens 25 Jahre vorhalten. :S

    Tja und da sollte man rechtzeitig anfangen zu planen. Bis die Fahrzeuge dann ersetzt werden, sind sie alle über 20 Jahre alt.


    Wir sind hier keine Dorffeuerwehr, die aus dem Etat des Bürgermeisters mal eben ein neues TSF-W kauft.


    Hier müssen Großfahrzeuge auf europäischer Ebene mit Anforderungsprofil etc ausgeschrieben und dann in einer Größenordnung von 84 LF eingekauft werden...

    ...und was ist mit den Schlauchwagen? Bis auf Francop fahren die Wehren mit alten Rundhaubern und der Eppendorfer ist komplett AD.


    Was wird mit den weiteren GW-R1 Auslieferungen? Hier sollen wohl auch niedrigere Fahrzeuge angeschafft werden, weil es bei mehreren Wehren Probleme am Gerätehaus gibt.


    Was wird aus dem Gerätehaus der FF Rahlstedt samt RTW Außenstelle?


    Es gibt zusätzlich zu den LF Kats diverse Baustellen bei der FF, inklusive der Frage, wie man denn gedenkt die FF an Schutzkleidung auszustatten oder ob BF und FF auf Dauer unterschiedlich aussehen sollen? Die Anschaffung neuer LF 1 sollte aber tatsächlich diskutiert werden, da die ältesten Serienfahrzeuge mittlerweile auch schon 17 Jahre alt sind...

    können ja an die FF weitergegeben werden ;)


    ...und wer besetzt diese Fahrzeuge dann? Man kann doch froh sein, wenn die FF tagsüber mit 1/5 ausrücken kann... ;)



    Hoffen wir mal, dass es eine Einstellungsoffensive geben wird. Die Zeitungen berichten ja regelmäßig über nicht mehr eingehaltene Hilfsfristen, wobei ich der Ansicht bin, dass HELS hierfür zu großen Teilen mitverantwortlich ist. 8|

    Auch das ist eine "Hamburger"-Besonderheit das die MTF keine Sondersignale haben dürfen, in allen anderen Großstädten haben auch die MTF Sondersignale - warum micht in Hamburg ? :kichern:


    Das sind selbst beschaffte Fahrzeuge.


    Alle FF verfügen über mindestens 2 Löschfahrzeuge zu je 1/8 Personalstärke + ggf. noch Sonderkomponenten wie Rüstwagen, Schlauchwagen, Fernmelder oder ABC. Es gibt keine offiziellen MTF von der Stadt HH, außer an der LFS.


    Hallo Manfred!


    Ich habe die Stadt nicht mehr drauf. Da war vor einiger Zeit (bestimmt schon 3 Jahre her) ein Bericht im Feuerwehrmagazin. Da ging es um eine Stadt in Süddeutschland (Karlsruhe?). Die hatten bei der dortigen Berufsfeuerwehr auch das Modell, in Doppelfunktion auf ein Boot der WS zu steigen und damit auszurücken.


    Ansonsten mag es sein, dass auch HH irgendwann auf diese Idee kommt, ich hoffe aber, dass es so bleibt, wie es ist. Weil das andere ganz einfach ein Sparmodell ist. Es wird sich wohl auch niemand hier finden, der die Reduzierung von Zugwachen auf Gruppenwachen gut heissen würde.


    Das LB 11 ist auf jeden Fall dauerhaft besetzt und wird gar nicht so wenig eingesetzt, da in HH bei allen Einsatzstichpunkten mit dem Zusatz "W" ein LB und 2 KB alarmiert werden. Da regelmäßig irgend jemand ins Wasser fällt, springt oder sonst was hineinfällt, müssen die LB öfter mal raus. Wenn ich mir vorstelle, dass dann jedes Mal die WS herhalten müsste, die sich über zu wenig Arbeit auch nicht beschweren kann, sehe ich das als nicht machbar an.


    Gruß nach Bremen!

    Wenn Hamburg kein Feuerlöschboot mehr hat, dann hat Bremen js ein wegweisendes Modell herausgebracht und nach langer Planung wurde ja das neue Feuerlösch- und Polizeoboot "wegweisend" vor kurzem in Dienst gestellt und normalerweise von Wasserschutzpolisisten besetz wird und nur im Einsatzfall für reine Feuerwehreinsätze mit zusätzlichen Feuerwehrmännern besetzt wird - und hat sogar den Vorteil, daß das Boot jetzt sogar "Rund um die Uhr" besetzt wird. www.feuerwehrmagazin.de/fahrzeuge-modelle/fahrzeuge/neues-feuerwehrboot-in-bremen-angekommen-27781


    Bremen ist somit wieder einmal eine Nasemlänge voraus !!! :) :) :)


    Hamburg hatte für eine Nacht kein Löschboot. Ansonsten sind es 2 festbesetzte LB und eines in Reserve.


    Das Bremer Modell, ein Boot der Wasserschutzpolizei als LB zu nutzen, ist nicht neu. Es wird anderenorts bereits praktiziert.


    Ich sehe dies aber für eine Stadt wie Bremen nicht als "wegweisend", sondern eher als Armutszeugis.


    Wenn kein Geld da ist, scheint dies eine mögliche Lösung zu sein. Werden von der Politik Gelder bereitgestellt, so sehe ich die Lösung, die LB bei der Fw zu belassen als wesentlich besser an.


    Was ist denn, wenn die WS mit dem Boot im Einsatz ist und die Fw braucht es plötzlich? Was ist, wenn die LB Besatzung mit dem HLF weg ist (da ja offenbar in Doppelfunktion besetzt wird), was ist, wenn die WS ihr Boot dringend braucht und die Fw hat ein über Stunden dauerndes Großfeuer? Die Liste kann beliebig fortgesetzt werden.


    Ich verstehe nicht, wie man so eine Sparmaßnahme so in den Himmel jubeln kann.


    Bremen ist vielleicht beim Fussball eine Nasenlänge voraus, aber ganz bestimmt nicht bei der Feuerwehr... ;)