Beiträge von Hamburger Löschknecht

    Ok.
    Und die Rettungswache Eilbek deckt dann das ausgeschriebene Gebiet Winterhude ab?
    Die Wache läge dann ja deutlich außerhalb des Ausrückebereiches oder wird da ein anderes Einsatzgebiet zugeordnet?
    Haben die Bauarbeiten schon begonnen?

    Ok.
    ASB bekommt nichts ab?
    Wer besetzt denn dann Niendorf? Das war doch schon immer ASB Gebiet...
    14/F und 24/F waren auch noch zu vergeben. Wer hat da abgegriffen?
    14/F würde ich mal DRK vermuten?
    Und was wird auch Steilshoop? Gehen die aus dem RD raus?

    Ich vergaß. Viele FFen reagieren gerade zu hysterisch/panisch, wenn es Änderungen am Einsatzgebiet geben soll.
    Tatsächlich muss sich nur ein Admin im HELS System anmelden, die eingezeichneten Reviergrenzen verschieben und gut ist. Mit der 2. und 3. ALF ginge das genauso.
    Man muss es nur machen und vor allem wollen...

    Die alte Unterkunft war angemietet und der Vermieter hat der Feuerwehr gekündigt.
    Das sind die Nachteile von der einst euphorischen Stimmung in Hamburg nach dem Motto „Wir mieten nur noch, das spart Kosten...“
    Warum es jetzt für Barmbek keine andere Lösung gab, darüber kann nur spekuliert werden. Ich vermute, der Feuerwehr wird man rechtzeitig gekündigt haben und irgendwer in verantwortlicher Position hat dann völlig versagt und keine akzeptable Lösung gefunden und plötzlich stand die FF Barmbek ohne alles da.

    Weiß man ja nicht, wo die meisten Kameraden wohnen. Vom Standort ist es ja gar nicht soo schlecht. Vorher war die FF Barmbek am nördlichsten Zipfel des Gebietes, nun leicht südlich nach außerhalb gerutscht. Wenn man eine einigermaßen passable Ausrückzeit erreicht, warum nicht?
    Man könnte ja auch die Einsatzgebiete etwas verschieben. Nördlich ein paar Straßen nach Bramfeld (wollten die damals ja eh nicht abgeben) und dafür bekommen sie ein paar Straßen von Wandsbek-Marienthal und weiße Flecken in Dulsberg.
    Aber wäre ja interessant zu wissen, was da jetzt wirklich der Plan ist.

    https://www.hamburg.de/wachen/


    Ich hoffe, die Darstellung ist richtig.
    Dann sag mir mal, wenn du die FuRW 11, 12, 13 und 22 betrachtest, wo da noch Außenstellen hin sollten.
    Die liegen so dicht beieinander...
    In anderen Stadtteilen gibt es diverse Außenstellen. An 21 zwei Außenstellen, an 24 vier Außenstellen (davon 1 HiOrg), an 23 vier Außenstellen (davon 2 von HiOrgs), an 16 vier Außenstellen (davon 2 von Privaten), an 26 drei Außenstellen (davon 1 von Privaten, 1 von HiOrg) an 15 fünf Außenstellen (davon 1 HiOrg und 1 von Privaten). Die Liste kann man noch beliebig fortsetzen. Ich glaube über Außenstellen braucht man uns in HH nicht zu belehren... ;)

    Mein lieber Rescue-M!
    Du bist anscheinend völlig lernunwillig.
    Ich hatte dir vor einiger Zeit, als du schon mal mit dem gleichen Unsinn hervorkamst geschrieben, dass die RTW-K (Reserve RTW zur Spitzenlastabdeckung in HH) NICHT vom Zugpersonal besetzt werden, sondern von der Besatzung des Gerätewagens. Dieser fährt die ganzen Kleineinsätze und ist verzichtbar, wenn denn dafür der RTW mal ausrücken muss. Es fällt also weder eine DL noch ein HLF aus, noch geht ein Zug in Unterstärke. Und es handelt sich um EINEN RTW pro FuRW und nicht um mehrere.


    6 RTW berechnen sich anhand der Einsatzzahlen. In dem Wachrevier gibt es übrigens noch 2 RTW Außenstellen mit insgesamt 3 weiteren RTW. Für irgendwelche RTW Halteplätze ist weder Bedarf noch eine Sinnhaftigkeit, da selbst von der FuRW aus die 8 Minuten in allen Ecken des Reviers eingehalten werden können.
    Auch für den Bereich der Innenstadt wäre das völlig sinnlos, da die FuRW 11, 12, 13 und 22 so beieinander liegen, dass bis in die 3. Alarmfolge die 8 Minuten eingehalten werden und das bei 4 RTW pro FuRW, das ist schon ein bisschen was.
    Sogenannte RTW Außenstellen mit einem RTW gibt es in HH zuhauf und seit vielen Jahrzehnten. Es kommen auch immer wieder mal welche dazu, wenn denn der Bedarf festgestellt wurde.
    Zu Halteplätzen möchte ich mal lieber nichts sagen, das dürfte die Billigvariante von Außenstellen sein, mit Arbeitsbedingungen, die wahrscheinlich keiner gerichtlichen Überprüfung in arbeitsrechtlicher Hinsicht standhalten dürften...

    @Rescue M: Was heißt hier, es gilt vor allem Monople zu verhindern?
    Daran merkt man eindeutig, dass du bei einem Privaten unter Vertrag bist. Geld und Aufträge...
    Wenn die Stadt sagt, der RD ist Teil der Daseinsfürsorge und somit staatliche Aufgabe, dann finde ich das völlig in Ordnung.
    Ob die Stadt sich für die Durchführung dann anderer Organisationen bedient, ist eine andere Sache.
    In HH hat die Feuerwehr die Hand darüber (historisch bedingt, da früher britische Besatzungszone).
    Da es allein 17 Feuer-und Rettungswachen gibt (Elbtunnel und Portal mal nicht gezählt), bietet es sich natürlich an, an diesen taktisch günstigen Standorten, welche ja die AGBF Richtlinien erfüllen sollen, auch RTW zu stationieren. Wenn du dann pro Standort zwischen 2 und 6 RTW stehen hast, dann kommt man als Feuerwehr schon mal auf eine beträchtliche Zahl. Diese zu reduzieren, nur um privaten Unternehmen einen Geschäftszweig zu öffnen, finde ich dann doch unangebracht.
    Das „Monopol“ ist also allein schon deshalb vorhanden.
    Die Außenstellen könnten sicherlich vor dem Hintergrund der Personalressourcen an andere Anbieter abgegeben werden, was das neue RD Gesetz ja ausdrücklich vorsieht.
    Hier jammern die Hiorgs jetzt wieder, weil sie fürchten, die Ausschreibung könnte ein Privater gewinnen...
    Und nur zu deiner Kenntnis, es sind 8 RTW eines Privatanbieters, 18 RTW der Hiorgs, 3 NAW der Hiorgs, 2 RTH (Bupol und ADAC), ein NEF und ein NAW der Bundeswehr komplett in die Notfallrettung eingebunden.
    Dazu ist die komplette KBF und Sanidienste für Hiorg und Private offen.
    Ich denke also nicht, dass die BF HH alles alleine macht... ;)


    Und was den von dir hochgelobten Süden (offensichtlich Bayern) angeht, da ist die Nase immer ein bisschen hoch, die Klappe etwas groß, am Ende aber doch etliche Probleme, die versteckt werden. Hilfsfristen von 12 Minuten in Großstädten, NEF, bei denen ein Hausarzt mit Notfallkoffer alleine aus einer Arztpraxis kommt, gerne mal 25 Minuten Wartezeit auf dem Lande, wenn das örtliche Rettungsmittel im Einsatz ist, Abfahren von Kliniken, die alle eine Patientenaufnahme ablehnen, etc.
    Eine Ex Freundin von mir hatte mal einige Jahre in der Notaufnahme eines Krankenhauses bei München gearbeitet. Sie meinte danach nur, das Rettungssystem dort sein gefährlich und kein Vergleich zu HH...

    Tobias hat eigentlich schon alles gut dargestellt. Beispiel NRW zeigt eine mögliche Lösung iS Hilfsfrist. Die Hilfsfrist besagt ja sogar 12 Fahrzeit. Tatsächlich kann es ja somit noch einige Minuten länger dauern.


    Eine integrierte Leitstelle besteht aus Feuerwehr und Rettungsdienst und nicht aus RD, KBF und KV Arzt. Gerade Großstädte haben überhaupt nicht die Kapazitäten, den KV Arztruf in die iRlst zu integrieren. Ich kann da jetzt auch nicht den Vorteil erkennen. Wer die 116117 wählt und einen Notfall meldet, der wird zur FW durchgestellt, bzw der Anrufer, der erkennbar keinen Notfall über die 112 meldet, wird an die 116117 verwiesen.
    Das

    Dann wünsch dir doch mal eine Einbindung der BF in Bayern.Außerhalb von München sucht man hier vergeblich.
    Und zum Thema Fortschritt: Wie lange gab es denn bitte die 19222 noch als „Notrufnummer“ in Bayern, als diverse andere Bundesländer schon längst integrierte Rettungsleitstellen umgesetzt hatten. In RPF gibt es heute zum Teil noch getrennte Leitstellen und von „NEF“ bei denen in manchen Orten von Bayern ein besserer Hausarzt mit Notfallkoffer und Defi von zu Hause kommt, müssen wir glaube ich nicht reden.
    Eine Hilfsfrist von 12 Minuten Fahrzeit in einer Großstadt wie München ist denn auch nicht unbedingt die Creme de la Creme.
    Also tu doch bitte nicht so, als sei dort alles modern und besser...
    Sicher geht es in HH besser, aber die Problematik, gerade mit privaten Anbietern, ist auf die derzeitige Technik zurückzuführen und auf noch nicht vorhandenes gegenseitiges Vertrauen, was ja möglicherweise schnell im laufenden Betrieb kommen wird.