Beiträge von coseb

    Zumindest für Nds. gilt:


    EMS-light = Einsatz- und Streifendienst


    Schlagstock, EMS (richtige Bezeichnung) oder sonst wie genannt:
    geschlossene Einheiten (BePo, Verfügungseinheit)


    Für den EMS-light reicht eine einmalige Ausbildung, für den EMS muß in bestimmten Intervallen eine regelmäßige Schulung durch sachkundiges Personal erfolgen.


    Wer was wo und wie tragen darf, stützt sich nicht auf das Nds. SOG, sondern wird per Erlaß vom Innenministerium geregelt.

    Ist mal als Versuchsfahrzeug angeschafft worden, wird aber kaum eingesetzt. Hauptkritikpunkt ist wohl, dass der Innenraum einfach zu klein ist. Neben den Hunden paßt sonst nichts mehr hinein. Daher wird auch meist nur mit dem T5, Touran oder zivilen FuStw gefahren.
    Ob der Caddy überhaupt noch da ist, kann ich nicht sagen.

    Zitat

    Original von kellern
    Man hat sich hier bereits eine Kollektivmeinung gebildet und der virtuelle Scheiterhaufen brennt bereits.


    Glaube ich nicht, aber man kann ja auch mal aus einer anderen Richtung argumentieren, bekanntlich hat die Medaille ja zwei Seiten.


    Und letztendlich, keiner hier war wirklich dabei...

    Ich weiß eigentlich gar nicht, was da jetzt so dramatisch gewesen sein soll.


    1. das ganze Rohmaterial wird gar nicht zur Verfügung gestellt, man weiß also gar nicht, was vorher schon gelaufen ist. Vielleicht hat der Reporter ja auch da schon eine Ansage gekriegt und sich nicht weiter daran gehalten


    2. zumindest für mich sieht es so aus, als ob der Beamte die Kamera ergriffen hat und nicht den Reporter an sich. Also einen Schlag habe ich nicht gesehen. Sieht für mich eher nach theatralischem Fallenlassen aus, wie man es ja aus dem Fußball kennt


    3. die Ansage kam nicht von irgendeinem Polizeimeister-Anwärter. Der Typ hatte 3 silberne Sterne auf der Schulter, also eigentlich Dienstposten "Dienstabteilungsleiter" oder ähnliches. Für den Reporter geht es schlichtweg um Geld, dass er mit seinen Aufnahmen verdient. Dem Beamten kann es doch egal sei, ob da ein Reporter herumläuft, Geld kommt auch so. Ergo denke ich, dass da im Vorfeld schon Scherereien zwischen den beiden gewesen sind, sonst wäre die Situation auch nicht so "eskaliert (?)".


    4. Wenn nicht offensichtlich für jedermann gegen Gesetze verstoßen wird, muß man erst einmal den Anweisungen von Polizeibeamten Folge leisten. Eine rechtliche Würdigung erfolgt dann im Nachhinein durch Verwaltungsgerichte.
    In diesem Beispiel für den Reporter schlecht, weil dann hat man ja keine Aufnahme mehr im Kasten.
    Aber das scheint ja sowieso ein Problem der Zeit zu sein, dass man erst einmal alles hinterfragen muß, was einem durch ein Staatsorgan gesagt wird.
    Sogar, wenn jemand freiwillig die Polizei aufsucht: "mir hat man mein uralt-Fahrrad vor 5 Wochen in einer anderen Stadt geklaut, Farbe weiß ich nicht mehr. Nun machen ´se mal hin, ich hab keine Zeit".


    Diese Art Berichte sind ja sowieso immer nur einseitig. Kennt man ja zur Genüge aus anderen Berichtserstattungen, wo die "böse" Polizei friedliche Demonstranten mit Wasserwerfern attackiert. Das vorher Pflastersteine geflogen sind, wird natürlich nicht erwähnt.

    Ganz so neu ist die Idee mit Computer im FuStw gar nicht, gab es vor ein paar Jahren bereits bei einer Polizeiinspektion in der PD Hannover, auch mit Kamera. War damals aber auch nur ein Feldversuch. Bislang ist die Technik aber noch nicht im Alltag angekommen. Selbst bei den neu ausgelieferten FuStw (Passat 3C) hat man dann wieder auf die "Extra" verzichtet.


    Aber was soll man erwarten. Hier wird ja auch noch größtenteils analog gefunkt.