Beiträge von kurvenfahrer

    Benutz mal die Suche, ich hab in einem anderen Thread schon was zum Studiengang geschrieben.


    Klausuren bekommst du wenn, nur in der gedruckten Version und unter der Hand - jedenfalls hier in Köln. Das gilt auch nur für die Fächer Chemie und Arbeits- und Anlagensicherheit - für den Rest gibt es nichts. Da mußte dich schon in die Vorlesungen setzen und lernen.

    Es müßten min. drei Leute falsch Schreiben, du hast den Beschrifter des Fahrzeugs vergessen :zwinker:


    Akkon ist kein geschützer Begriff - das meinten aber die Johanniter und haben in drei Instanzen gehen uns verloren :zwinker: Und seit gut 15 Jahren gibts das Unternehmen schon mit jetzt drei "Niederlassungen".
    Aber Akkon ist eine Stadt in Norden Israels. Die Johanniter beziehen sich darauf, da es der südlichste Stützpunkt der Kreuzfahrer war - und somit mehr oder weniger Allgemeingut.


    Goggel mal nach Accon, ich bekomme da 134.000 Suchergebnisse.


    @ Eifelsani


    Nö, wie oben geschrieben gibts die Firma schon länger als den getrennten KTP in Köln. Und mein Chef war Malti. Hat rein marketingtechnische Gründe ...

    Das Ding ist einfach zu unhandlich für den KTP in einer Großstadt.


    Gemessen an unsere Kundschaft, ist das Ding nach einen halben Jahr reif für den Spengler.
    Wir haben ein Strahleninsitut, bei dem du durch eine kleine Sackgasse in den Hinterhof mußt, wenn du den Pat. nicht 150m über die Straße schieben willst - und das mit gut 10 Pat. die Woche. Daneben noch zahlreiche Bauten der 30er und 60/70er Jahre, bei denen du ab 2,70 Bauhöhe Probleme bekommst. Du kommst mit einem Kasten-KTW schneller durch den Verkehr, bist wendiger in engen Einfahrten, du kannst alternative Krankenhauseingänge nutzen (sind drei bei unseren Vertrags-KH's), ebenso findest du schneller eine Lücke zum parken - man muß ja nicht immer den Verkehr lahmlegen. Und zu guter letzt komme ich in fast jede Ecke der Altstadt
    Dazu kommen dann noch Kostenaspekte wie niedriger Verbauch (gerade bei den Hornis, die wir haben) und weniger Reperaturaufwand: einen GFK-Koffer wieder zu flicken ist schwerer als 1,5m Karosserie.


    Das sind unsere Möhren: Accon Köln 85/41 Klein, aber flink.


    Was natürlich toll bei so einem Koffer ist, ist der Platz. Da muß man sich aber auch fragen, was man gerade macht: einen Notfall fahren oder Knochentaxi spielen. Ich arbeite hier in Köln neben meinem Studium bei einem privaten KTPler, da ist Taxifahren unser Tagesgeschäft. Wenn ein Pat. so schlecht dran ist, das er mir im Auto den Adler macht, muß ich mir das ankreiden - den hätt ich garnicht erst einladen dürfen.
    Wenn ich Rettung fahren, will ich natürlich auch Platz haben. Da will ich einen modernen Koffer - gerade die von Fahrtec - nicht mehr missen. Aber auch in Köln sind die Dinger zu groß, die ersten Koffer der BF kamen von Miesen bzw. waren RKB-Koffer auf nem 312er mit Automatik. Ich habe nie wieder ein besseres Auto für eine enge Großstadt wie Köln erlebt. Er war zwar nicht groß, man konnte aber bei guter Organisation ruhig und zielgerichtet Arbeiten, auch mit dem NA und war sehr agil im Verkehr.
    Jetzt interessiert mich das nimmer so sehr, ich fahr auf dem Nürburgring Rettung - da hab ich Platz noch und nöcher :zwinker:


    Dazu muß ich aber noch was sagen: Köln ist nicht wie andere deutsche Großstädte. Köln war bis 1770 mehr oder weniger komplett im Besitz der Kirche, hier wurden nie Prachtstraßen angelegt, nie wirklich geplant. Mit den Franzosen änderten sich die Besitztümer und nachdem die Preußen einmaschierten, wurde erst 1850 das erste mal die mittelalterliche Stadtmauer gesprengt und Köln wuchs. Das einzige relativ modern geplante Straßengebilde in der Innenstadt ist die Nord-Süd-Fahrt und die Cäcilienstraße, die beide auf die Nazis zurückgehen und nach dem Krieg gebaut wurden. Der Rest ist Mittelalter.


    Sodel, sorry fürs strapazieren der Augen.


    Robert

    Ich denke eher, das es die zweite Generation Triebköpfe ist. Die werden den Koffer beibehalten und den Kopf ausgetauschen haben - was ja eigentlich Sinn und Zweck eine solchen Konzepts ist, aber nur selten angewandt wird.

    Strobel ist jetzt auf den Zug auch aufgesprungen.


    http://galerie.bos-fahrzeuge.i…38&mode=search&l=deutsch/


    Als Regel-RTW ist das Ding aber nicht zu gebrauchen, im Frankfurter Umland fährt ein Kommilitone auf dem Ding. Das Gefährt sei nicht zu gebrauchen, auch weil er an der Gewichtsgrenze kratzt - sprich der Triebkopf wird aufgrund des hohen Koffergewichts entlastet, Folge sind Traktionsprobleme, etc. Zudem hat man im T4/T5-Cockpit nicht wirklich viel Platz. Genauso im Koffer, für Arbeiten am Pat. zu weng.

    Der Koffer ist kleiner, zudem sieht er durch die "Tiefergelegung" noch kleiner aus. Ich finds nicht so glorreich.


    • weniger Bodenfreiheit
    • weniger Stauraum im Cockpit (Helme)
    • durch die neu entwickelte Hinterachse evtl. erhöhter Reperaturaufwand, den nicht jede Mercedes-Werke hinbekommt
    • und es sieht albern aus


    Der Eco-Koffer ist flacher als der übliche RTW-Koffer, basiert aber auf dem selben Grundgerüst von RKB.

    Da sag ich nur Kölner Stühlchenrettung. Mir persönlich ist schonmal ein intubiert, beatmeter Pat. ist Stuhl entgegengekommen. O-Ton: "es ging ja nur zweimal um die Ecke".
    Ich bin von Tragestühlen überzeugt, zumal ein Pat. oft keiner Trage bedarf oder es dem Wohle (Kotzen, sitzen/liegen gegen die Fahrtrichtung) einfach zuträglicher ist. Es muß den Besatzungen aber eingebleut werden, das es da auch noch eine Trage gibt, die ab und an vorzuziehen ist - und daran hapert es hier in Köln gewaltig. Die nächste RTW-Generation bekommt daher nur noch Faltstühle, auf denen im Fahrzeug keiner mehr sitzen bzw. transportiert werden darf.

    Zitat

    Original von Hoff
    RTW langer Radstand:
    Übergangsweise (als Ausfallreserve) wurde vom Rettungsdienst Stuttgart ein RTW MB L 811 D, Binz beschaftt, Bj. 1988 (Kölner Kennzeichen K-27225) Der RTW in weiss mit leuchtroten Aufklebern
    wurde 2002 ausgemustert.


    Gruss Kai


    Das war eine durchgerostete Möhre aus Frankfurt.


    Der Galaxy war nach meinen Infos ein Prototyp von Ford, lief die meiste Zeit als NEF 5 über den MHD

    Zitat

    Original von Fireman Warmensteinach
    1. Welche der beiden FH ´s ist besser.


    Geschmacksfrage. Das ingenieurwissenschaftliche Zentrum der FH in Köln ist jedenfalls grottenhäßlich.
    In Hamburg hast du durch den engen Kontakt zu Landesfeuerwehrschule eher den Bezug zur Feuerwehrtechnik. In Köln den zur Medizin und Soziologie (Institut der Notfallmedizin der BF Köln, sprich LNA Alex Lechleuthner).


    Zitat

    Original von Fireman Warmensteinach
    2. Was kann ich nach dem Studium machen und bekomme ich sicher einen Arbeitsplatz.


    Die bisherigen Absolventen (Bachelor) sind, soweit ich das gehört habe, mit Kusshand genommen worden. Sei es bei Feuerwehren, HiOrgs oder in der Wirtschaft. Der erste Master-Studiengang ist zur Zeit dran.
    Das Studium zielt aber eher nicht auf den Einsatzdienst ab.


    Zitat

    Original von Fireman Warmensteinach
    3. Wie schwer ist der Studiengang bzw Mathe, Physik.


    Kommt drauf an. Magst du Mathe (Analysis, Statistik), Physik, Strömungstechnik und Thermodynamik? Wenn nein, mußt du beißen. Es ist aber alles machbar - eine Frage des Willens.


    Zitat

    Original von Fireman Warmensteinach
    4. Welche Vorkenntnisse wären sinnvoll z.B. Feuerwehrtechnische Kenntnisse wie Truppführer, Atemschutzgeräteträger, Funklehrgang usw.


    Das wichtigste, was du mitbringen mußt, ist dein Hirn. Viele meinen nämlich, das man den Profs erzählen müßten, wie sie was zu tun haben. Falsch, ganz falsch - ein Studium ist nämlich freiwillig. Also hingehen, zu hören und Klausur schreiben - fertig. Auch wenn einem vieles ungereimt und sinnlos vorkommt. Als aktiver Studi kann man da schwerlich was dran ändern. Zudem befinden sich sowohl in HH als hier in Köln die Studiengänge noch in der "Findungsphase". Es wird hier und da noch ordentlich gefeilt.


    Robert

    Evtl. ist das mit den Ersatzfahrzeugen auch so wie hier in Köln geregelt.
    Wenn eine HiOrg oder ein privater RD-Anbieter das Personal für einen städtischen RTW stellt, muß dieser Anbieter auch das Ersatzfahrzeug vorhalten.
    Und wenn derjenige jetzt keinen parat hat, wird eben einer besorgt - sei es von einem anderen Verband oder von einem Vermieter.

    Ich laß das Licht an.


    Viel mehr wert als eine Geste und dieser sinnlose Aktionismus wäre eine Umstellung der Lebensgewohnheiten. Für viele wird das doch nur ein Ablasbrief sein, um morgen so weiter zu machen, wie es immer lief. Allein das Internet belastet das Klima stärker als der weltweite Luftverkehr.