Beiträge von mh1

    So ist es wenn man eine Frage einmal schnell beantwortet und zu kurz formuliert, es wird nicht eindeutig. Die Frage von PJNT lautete:


    " Gehen die jetzt in Gebrauch befindlichen Atego-Leitern dann an die FF, oder wie wird das in Stuggi gehandhabt? "


    Meine Antwort besser ausgedrückt:
    Ja, die "gebrauchten" DLK gehen zu den FF, die DLK der FF sind am Ende ihrer Dienstzeit. Die ausgeschriebenen DLK sind für die BF bestellt.


    Grüße

    Die Polizeihubschrauberstaffel Baden-Württemberg hat jetzt alle sechs H145 und seit dieser Woche sind alle MD 902 Explorer nicht mehr im Dienst. Die zwei EC 155 sind bereits vor einem Jahr verkauft worden und es ist jetzt eine ausschließliche H145 Staffel im Dienst.
    Grüße
    MH

    Die REGA hat sich auf eine Ersatz für ihre EC145 festgelegt. Nach der Bestellung von drei AW169 "Allwetter" Helikopter bei Leonardo Helicopters wurde jetzt die Bestellung von sechs H145 für die Mittellandbasen als direkte Nachfolger für die EC 145 (seit 2003 im Einsatz) verkündet. Ab 2018 sollen die neuen Airbus Helicopters kommen.
    Interessanter Weise bleibt damit die REGA bei einer Strategie mit zwei Firmen.
    Grüße
    MH

    Dieses Thema mit erneuten Einstieg der Björn Steiger Stiftung in die Luftrettung hat viele Facetten.
    Die Stiftung hatte über viele Jahrzehnte meine größte Hochachtung für ihre Arbeit bei der Verbesserung der Notrufsäulen, der Ausstattung des Rettungsdienstes, der Initiative zur Gründung der DRF, Kauf eines RTH als Christoph 2 für Frankfurt usw. Persönlich finde ich, dass diese Arbeit in den letzten Jahren nicht mehr immer gut war. Die Trennung von der ursprünglichen Tochterfirma DRF, das Projekt mit dem Baby-NAW „Felix“ usw. zeigen auch manche negative Seite. Wenn man z.B. die Pressemitteilung von 12/2014 der DRF liest: „DRF Luftrettung distanziert sich von Björn Steiger Stiftung“ sieht man das es hier wohl Probleme gab und gibt.


    Laut Pressemitteilungen von 2014 will die Björn Steiger Stiftung sich auch am Rettungsdienstaufbau in China (inklusive Luftrettung) beteiligen. Dafür wäre eine erneute eigene Beteiligung am Luftrettungssystem in Deutschland sicher sinnvoll und fast notwendig. Zudem hat die Stiftung wenig wirklich ansprechende Projekte, die sich aus der Masse hervorheben. Mit dem Thema Luftrettung ist unverändert gut zu werben. Somit ist anzunehmen, dass die Stiftung ein größeres Interesse an solch einem Projekt hat.
    Als Partner laut ist verschiedener Quellen die Firma Heli Aviation GmbH (Airport Augsburg) mit ihrer größeren Flotte (bisher 8x) an AS365 /EC155 und über Tochterfirma NHC mit Erfahrung im offshore Rettungsdienst beteiligt, somit gehe ich von einer geplanten Aktion und nicht nur einem „Planspiel“ aus.


    Betrachtet man die Luftrettung in Baden-Württemberg (BW) so wäre der Ansatz eine 24h-Betrieb zu realisieren sicher sinnvoll und notwendig, BW hat nachts eine Fremdversorgung, im Süden- Westen durch die REGA und AAA, im Norden durch Christoph Nürnberg, in den südlichen Landesteilen ggf. Christoph München und Christoph Regensburg. Zusätzlich ist wohl die Ausrüstung mit einer Winch geplant, auch hier ist in BW bisher nichts vorhanden (Fremdversorgung durch Christoph 27 oder durch die REGA).
    Betrachtet man diese Punkte allein wäre das Projekt sinnvoll. Es hat aber noch andere, meiner Ansicht nach wenig sinnvolle Aspekte. Die Stationierung im Landkreis Waldshut im südwestlichen Winkel ist in BW genau in dem Bereich der zur Zeit sowohl im 24h Bereich (durch REGA + AAA) und auch bei einer notwendigen Winchrettung zeitgerecht und fachlich bestens versiert (aus der Schweiz) abgedeckt wird. Ich halte an anderen Stellen von BW eine solche Stationierung für wesentlich sinnvoller. Die Standortdiskussion mit Höhenschwand versus Hütten/Rickenbach und die bisher wohl noch nicht beantragten Genehmigungen lassen eine noch längere Zeit zur Umsetzung des Projekts vermuten. Auch bin ich nicht sicher, wie gut zur Zeit die Björn Steiger Stiftung in der Umsetzung ist.
    Ein anderer, interessanter Punkt in diesem Zusammenhang ist ob, ob sich die Partner Björn Steiger Stiftung + Heli Aviation an anderen RTH Ausschreibungen wie z.B. Fulda/Hessen beteiligen.
    Zusammenfassend gesagt ist eine Bedarf an einem 24H RTH mit Winch in BW, ob jedoch an diesem Ort und durch diesen Betreiber ist aus meiner Sicht sehr fraglich. Eine Bedarfsanalyse vor dem Projekt wäre sicher sehr sinnvoll gewesen.

    Guten Tag
    Die DRF Luftrettung hat auf ihrer Webseite das Ende der Ära Bell 412 mitgeteilt, damit ist dieses Kapitel der deutschen Luftrettung leider auch beendet. Zugleich wird der DRF/HDM-Werftbetrieb am Standort in Nürnberg geschlossen
    Grüße
    MH

    Der Zeitplan für die Polizeihubschrauberstaffel BW ist im geplanten Zeitrahmen, die beiden ersten BK117 D2 / H145 (D-HBWU und D-HBWV) sind von Airbus Helicopters 2015 ausgeliefert, die restlichen vier werden 2016 erwartet. Seit heute sind die ersten zwei Helikopter offiziell im Dienst und die beiden EC 155 haben die Hubschauberstaffel bereits verlassen. Im Jahr 2016 werden die MD902 noch parallel weiter genutzt und geplant ist für 2017 die komplette Umstellung.

    Optisch sicher, interessant wie die insgesamt 2020 dann aussehen wird. Von den Daten betrachtet, ist die AW 149 (MTOW 4600 kg) im Maximalgewicht 1000 kg schwerer wie Airbus Helicopters mit der H145, das ist schon ordentlich mehr Gewicht und damit mehr Downwash. Wenn ich mir jedoch die Bell 412 mit 5400-5600 kg MTOW ansehe oder was in Italien alles EMS (Air Green, Inaer, Elilombarda....) mit AW 139 und einem MTOW von 6400kg fliegt, ist die AW 169 ja direkt "handlich".
    Beste Grüße

    Wie heute (01.12.2016) von der REGA ( Rettungsflugwacht Garde aérienne / Schweiz) mitgeteilt wurde, ist ein Vertrag mit AgustaWestland unterzeichnet. Es werden ab 2021 drei AW 169 (mit einem Full Ice Protection System) ausgeliefert. Damit soll die Schweizer Luftrettung weiter vom Wetter unabhängig werden. Die REGA Flotte erhält also weitere Maschinen von AgustaWestland als Teilersatz für die ab 2003 in den Dienst gestellten EC 145. Somit ist nach dem Entschluss für den Ersatz ihrer Ambulancejets im Jahr 2018 durch neue drei Challenger 650 jetzt auch der Beschluss für die neuen Helikopter gefallen. Ein Eckpunkt war, dass die Helikopter mit Enteisungsanlage unter 5 Tonnen MTOW bleiben. Somit gibt es in Zukunft wieder interessante Entwicklungen in der Luftrettung.

    Hallo,
    Interessant ist diese Frage vor allem bei z.B. Modellen wie der EC 135 wo je nach Ausbau beide Beladungsmöglichkeiten möglich sind. Ich denke es ist häufig eine Frage der Gewohnheit / Festlegung der Abläufe und wie die entsprechenden Geräte (Beatmung und Monitor) befestigt sind. Habe mir die selbe Frage auch schon gestellt und je nachdem in Deutschland oder der Schweiz unterschiedliche Antworten von den Crews dazu erhalten. Während in Deutschland die Seitenbeladung als komplizierter angesehen wird, ist es in Schweiz umgekehrt. Bei den BK 117 oder EC 145 / H145 mit "eingebauter" Fahrtrage ist das Thema Heckbeladung leichter zu verstehen, bei der Bell 429 kostet die Version mit Hecktüren erheblich mehr, so das diese Version teilweise gar nicht genommen wird.
    Beste Grüße
    Matthias

    MTOW / Zuladung bei Hubschrauber im Polizeieinsatz:
    Im Gegensatz zu dem normalen Einsatz bei der Luftrettung, ist die Einsatzzeit pro Einsatz für die Polizei oft deutlich längere. Bei einem Sucheinsatz sollte die Maschine neben dem Anflug (und Abflug) zum und vom Einsatzgebiet mehr als 1 Stunde operativ tätig sein. Bei einem Verbrauch der EC 135 von circa 220 Jetfuel A1 pro Stunde ist das vor allem ein Gewichtsfrage. Da das Netz der Polizeihubschrauber nicht so dicht wie bei den RTH ist, sind zudem die Anflugwege ins Einsatzgebiet zumindest oft länger wie bei der Primärrettung mit RTH. Im Rettungsdienst eingesetzt, werden in der Regel die Maschinen nicht voll betankt (Volle Tankfüllung bedeutet mehr als 670 l und das bei 2910kg MTOW).

    Hallo


    Heute am 26.02.2015 ist es bei einer AW 109 SP (Da Vinci) beim Anflug auf die Basis Erstfeld zu einer "harte" Landung im Gras neben dem Heliport gekommen. Ein Patient war nicht an Bord. Von den vier Besatzungsmitgliedern sind einer ohne Verletzungen, einer konnte am gleichen Tag das Krankenhaus wieder verlassen und zwei laut Angaben in der Presse zum Glück nicht lebensgefährlich verletzt.


    Auf Bildern ist eine massiver Schaden am Fahrwerk, alle drei Radfahrwerke geknickt oder abgebrochen erkennbar. Laut einer ersten Meldung im Internet handelt es sich um die HB-ZRV.


    Den Verletzten geht es hoffentlich bald wieder gut.

    Hallo


    Die DRF hat die erste EC 145 T2 (BK 117D2) mit der Kennung D-HDSF als Christoph München seit 11.2.2015 im Dienst und am 12.2.2015 die ersten Einsätze geflogen.


    Quelle Webseite der DRF.

    Nun ist dieser Hubschrauber in der Schweiz für AIR GLACIERS mit neuer Kennung im Einsatz. In Österreich war die OE-XXR zuletzt bei Schider Helicopter Service GmbH im Dienst.


    Einsatz in der Schweiz ist unverändert in der Luftrettung.


    Ab sofort trägt der Hubschrauber die Kennung HB-ZRK


    HB-ZRK (ex OE-XXR, D-HRHM)
    EC-135 T1
    c/n: 0027
    Baujahr : 1997

    Guten Abend


    Die erste EC145 T2 wurde heute (31.7.2014) von Airbus Helicopters (ehemals Eurocopter) an die DRF übergeben. Noch muss diese Maschine zum Innenausbau und zur kompletten Zulassung. Es wird damit gerechnet, dass die D-HDSF ab Dezember 2014 als Christoph München in den Dienst geht. Man kann mit rechnen dass die EC145 T2 ein weiteren technischen Fortschritt in der Luftrettung bringt.


    http://www.airbushelicopters.c…f/Press-Releases_310.html

    Hallo,


    In der Schweiz wurde im August von der Air Zermatt eine Bell 429 (Global Ranger) als RTH in Dienst gestellt. Damit kommt es in Europa zu etwas mehr Typenvielfalt. Während in Deutschland mit wenigen Ausnahmen (z.B. Bell 412) fast alle RTH von Eurocopter stammen und die Bell 412 wohl nach und nach durch EC 145 ersetzt werden, hat Bell Textron nun ein neues, für den Rettungsdienst geeignetes Modell auf dem Markt. Bisher sind knapp 70 Bell 429 weltweit ausgeliefert. Die HB-ZSU ist die erste Zulassung einer Bell 429 in Westeuropa. Der Innenraum ist vergleichbar einer EC 145, eine Heckbeladung (diese Option wurde von der Air Zermatt nicht gewählt) ist möglich. Die flugtechnischen Leistungsdaten sind gut. Es wird interessant, ob in den nächsten Jahren noch mehr Bell 429 in Europa als RTH im Einsatz sein werden. Persönlich gefällt mir die Bell 429 ausgesprochen gut.


    Die Schweiz ist von der RTH Typenausstattung sehr interessant, zur Zeit sind mir bekannt im Einsatz: 4 EC 135, 6 EC 145, 11 AW109SP, 1 Bell 429, mehrere AS350 B3, Alouette III und SA 315 Lama. Meine Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Im Gegensatz zu Deutschland lässt das Bundesamt für Zivilluftfahrt der Schweiz (BAZL) zur Zeit noch „Single Engine“ bei Einsatz am Tag als RTH zu. Für große Höhen (ab circa 3500m) gibt es bisher dazu auch keine vernünftige Alternativen.

    Das Team DRF Luftrettung hat 2 "neue" BK117 C1 für die ARA (Air Rescue Austria) im Bestand. Seit 14.11.2011 fliegt die D-HDRJ (c/n754O) als RK1 in Fresnach. Ausgestattet mit Autopilot, Winde und WPSW (auch cable cutter genannt) und somit seit längere Zeit wieder eine BK117 C1 beim Team DRF. In den letzten jahre waren praktisch alles B2 Versionen der BK117. Für den Einsatz in den Alpen ist die besseren Leistungsdaten der C1 sicher ein Vorteil. Ganz neu im "DRF-Design" und mit ARA-Beschriftung steht zur Zeit die D-HDRI (c/n752O) als BK117 C1 im DRF Gelände am Baden-Airport. Damit wird der zweite Stützpunkt der ARA RK2 in Reutte auch auf eine C1 umgestellt. Diese Maschine (Baujahr 1999) war zuvor für die Helitalia in Italien als I-HBMC im Luftrettungseinsatz.


    Ebenfalls neu steht wieder eine EC135P2+ (c/n103O) mit dem Kennzeichen D-HYYY am Baden-Airport. Die "alte" D-HYYY (c/n 0006) ist ja in die Schweiz an Skymedia verkauft.


    Beste Grüße


    MH

    Die Schweizer Rettungsflugwacht (REGA) hat seit diesem Monat (2/2012) die elfte AW109SP übernommen. Die Flotte der AW109SP Grand / DaVinci ist damit komplett. Die HB-ZRP hat eine erweiterte flugtechnische Ausstattung und im Gegensatz zu den zehn bisher übernommen Agusta 109SP ein Einziehfahrwerk.
    Mit elf AW109SP für die Gebigsstandorte und sechs EC145 (BK117C2) im "Flachland" ist die Rega-Helicopter Flotte nun komplett.