Beiträge von Jay

    Bei den BePo-Fahrzeugen läuft das immer mit Papierschildern drin. Die Fahrzeuge wechseln häufig die Funktion und dadruch wechselt sich auch der FRN. Außerdem sind da viele Polizisten mit anderen zusammen, die aus ganz anderen Bereichen kommen, teilw. landesübergreifend.


    Mit älteren Bildern würde ich vorsichtig sein, da ändert sich viel. In München gibt es z.B. gar keine Autobahnpolizei (mehr).

    ließ mal den Paragraphen nach. Beim Rettungsdienst sind tatsäch die "Fahrzeuge" benannt. Beim Rest heißt es z.B. "die Feuerwehr". Somit sind es Feuerwehrangehörige und nicht die Fahrzeuge. Eine Analogie ist möglich da an anderer Stelle z.B. ausdrücklich "ausländische Beamte" benannt werden.

    Ich weiß nicht ob wir da aneinander vorbeireden oder ob ich gerade auf dem Schlauch stehe.


    Ich wollte damit sagen, dass es sich bei dem Sonderrecht für den Rettungsdienst um ein fahrzeugbezogenes handelt. Heißt: Fahrt zur Rettungswache für HiOrg-Mitglieder im Privat-Pkw unter Beanspruchung der Sonderrechte scheidet aus. Nur in Rettungsdienstfahrzeugen gibts Sonderrecht.


    Feuerwehrler, die auf dem Weg ins Gerätehaus sind, dürfen Sonderrechte im Privat-Pkw in Anspruch nehmen, da das Sonderrecht für FWler personenbezogen ist, also unabhänig in welchem Auto sie unterwegs sind, gilt. Gleiches für (Bundes-)Polizisten, Bundeswehrler, Katastrophenschützer, Zoll und was sonst noch im § 35 I StVO steht.



    Hat auch dadurch den Effekt: Der RD darf damit auch nicht wirklich in den Verkehr eingreifen - während die Feuerwehr da mehr Kompetenzen hat.

    s.o.


    Der allgemeine Tenor ist hier jedoch, dass man diese auf der Fahrt zum Gerätehaus nicht beanspruchen soll, bzw. nur sehr zurückhaltend. Gibt auch entsprechende Urteile - da man schließlich kein Wegerecht hat haftet man bei Unfällen letztendlich selbst. Für andere Verkehrsteilnehmer ist die Fahrt unter Sonderrechten nunmal nicht erkennbar. Der einzige Vorteil liegt darin keine Strafzettel zu bekommen.


    "bzw. nur sehr zurückhaltend" beschreibt den Abs. VIII


    " Die Sonderrechte dürfen nur unter gebührender Berücksichtigung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ausgeübt werden."


    -> Heißt: Alles geht solange gut, bis was passiert.

    Ach, du meinst, weil man ggf. auch für Überstunden bereit wäre, sollte das der Arbeitgeber zahlen und die Überstunden natürlich am Besten auch noch? Irgendwie scheint mir, dass manche Leute im RD den Gepflogenheiten der realen Arbeitswelt etwas seltsam gegenüberstehen ;)

    Ich versteh' das voll, läuft meiner Ansicht nach unter "sich nicht verarschen lassen"


    Ich bin mir sicher, dass viele hier gerne bereit wären, gegen entsprechende Anerkennung des Arbeitgebers Überstunden zu fahren. Wenn dabei das Finanzielle stimmt, ist das natürlich noch schöner ...


    Aber es kann nicht angehen, dass man sich zum "Knecht" macht. Ich kenne zwar die Umstände dieses Falles nicht, aber wenn ich regelmäßig irgendeinen Transport fahre, bei dem ich schon mit rechnen kann, dass ich nicht zu Dienstende aus der Wache komme, dann kann man mir wohl zumuten, dass ich auch mal einen Ablehne. Eben weil die Dienstzeit nicht umsonst exisitiert und es in jedem Privatleben wohl so einige Termine gibt, die wichtiger sind als Dialysefahrten und gezogene Kathether.


    Und wenn ich mir dann als RS so eine Frechheit geben muss, dass ich gekündigt werde, eben weil ich irgendwann auch mal Freizeit habe, hört der Spaß auf. Ein KTW ist nie so dringend, dass der nicht auch mal die 20 Minuten Schichtwechsel warten kann. Und wenn die LST doch der Meinung ist, dann soll halt der RTW fahren. Ist ja dann nicht mein Problem.


    Ich finde es halt insbesondere im Gesundheitswesen, einem Arbeitsbereich, der quasi vom persönlichen Engagement der Mitarbeiter lebt, Schade, dass den Leuten der Job echt so vermiest wird. :pillepalle:

    Danke für die Ausführungen. :)

    In den KH wird Ivena überwiegend positiv aufgenommen. Da es nicht üblich war und ist, bei "normal intern" ein KH telefonisch zu informieren, ist es heute ein grosser Gewinn, wenn auch das KH weis "es kommt was in x Minuten" - und wenn es nur die Kafffepause des Pflegepersonals dann besser "timed" oder der Arzt eben nicht mal wider ins Bereitschaftszimmer spaziert weil lt. Ivena in 10 Minuten der RTW mit einem "normal intern" Patienten kommt.....

    Nochmal zum Verständnis:


    -> Welches KH anfahren?
    -> Ivena schauen: Welches KH ist frei und hätte ich gerne?
    -> LST informieren, die rufen beim KH an und melden an.
    -> Im Optimalfall stehen dann die entsprechenden Ressourcen bereit?!


    Hört sich irgendwie sehr gut an ..

    Soweit richtig, nur war das alte Fahrzeug ja kein Wechsellader, worum es dem Jay wohl geht.

    Stimmt genau ;)


    Ich bin auch im Milieu der Wasserrettung beheimatet, jedoch eher im Süden Deutschlands, und so große Fahrzeuge unter dem
    "Namen" sind mir hier unbekannt. Dass die DLRG z. B. auch über RTW verfügt, war mir für mich auch eher "Neuland"


    So ein großes Fahrzeug ist ja für die alltägliche Wasserrettung eher ungünstig, da es z. B. unzugängliche Gebiete oder auch Uferbereiche ggf. schlechter anfahren kann und der Kran wenn dann nur zum Boot wassern geeignet ist.


    Weitere AB gibt es wohl nicht (?), sodass der Sinn, mehrere Sonderfahrzeuge durch ein WLF zu ersetzen, auch wegfällt.


    Und für den Katastrophenschutz, der gottseidank selten eintritt, so ein "Schlachtschiff" anzuschaffen, mit Rammschutz, RTK7,
    Pressluft, Zusatzscheinwerfer etc., hat bei mir zumindest ein Stirnrunzeln zur Folge ..



    Danke aber schonmal für die Mühen, weitere Infos sind natürlich willkommen :P

    Hallo liebes Forum!


    Unter den neuesten Bildern ist ein WLF der DLRG, OG Horneburg dabei. (Link )


    Grundsätzlich bin ich dem Wechelladersystem ganz und gar nicht abgeneigt, aber irgendwie erschließt sich mir der Sinn nicht so ganz, wofür dieses Fahrzeug angeschafft wurde? Gibt es dazu noch weitere AB's? Oder hat man dieses Fahrzeug nur wegen dem Kran beschafft, um das Boot ins Wasser lassen zu können?


    Ich hoffe jemand kann mir weiterhelfen ;)


    Grüße

    Ich hab' noch keinen Ford Custom gesehen bisher. Kann jemand was zum "Raumgefühl" sagen? Für mich sieht es aus, als waer des noch etwas enger, als beim Vorgaenger .. oder hab' einen Knick in der Optik [hmm]

    Ich finde das eigentlich ziemlich sinnvoll. Was hat man denn für Alternativen?


    Ich halte es für schlauer, lieber schnelle Boote zu beschaffen, die von zentralen Standorten ausruecken, sofern sie nicht sowieso auf Streife sind, anstatt auf zig abgelegen Inseln irgendwelche Wachen zu bauen und kleinere Boote zu beschaffen. Da spart
    man sich einiges an Kosten und Personal und ist wahrscheinlich genauso schnell. Und das alles von Helis abgedeckt werden kann, bezweifle ich, insbesondere wenn das Wetter richtig schlecht ist ..


    Das ist ja bei denen mit der Feuerwehr und dem Rettungsdienst des Gleiche, wenige Wachen auf großer Flaeche.

    Wie gesagt. Die Problematik scheint schon länger zu bestehen. Was spricht also dagegen Fzge die dort behindernt parken sofort abzuschleppen, wenn man auf anderem Wege der Lage nicht Herr werden kann?




    Klar muss es weh tun. Oder das Ordnungsamt muss halt mal Überstunden schieben und regelmässig vor Ort sein und wer eben unbelehrbar ist kommt an den Haken.


    Das Ordnungamt oder die Polizei kann auch nicht überall sein. Deswegen würde ich da mal anrufen, dass es ein "allgemeines" Parkproblem gibt und doch bitte verstärkt bestreift wird. Und sobald jemand dort parkt, sofort anrufen und um Hilfe bitten ;)

    Wenn ich beim Thema Zentralverriegelung an den Ford Transit denke, bin ich mir eigentlich nie sicher, ob da die Hecktür jetzt auf oder zu ist, wenn ich auf schließen drücke. Keine Ahnung ob das ein bedienertechnisches Problem ist. :rolleyes:


    Und ich glaube eher, dass das reine Gelegenheitstaten sind. Da kommen in der früh irgendwelche Besoffenen am Nachhauseweg vorbei, und nehmen irgendwas mit, was sie im Retter gerade finden können. Die wertvolle Ausrüstung hat ja das Team wie schon erwähnt i. d. R. dabei. Da wird sich keiner die Mühe machen, ein Einsatzfahrzeug zu verfolgen, um dann irgendein Gelumpe wie eine Sauerstoffflasche zu klauen. Das Ampullinarium ist ja da noch der Jackpot für die Suchtis.


    Professionell und geplant ist für mich eher sowas, dass in FW-Gerätehäuser eingebrochen wird und aus den Fahrzeugen gezielt Stromerzeuger, Rettungssätze, und Werkzeuge wie Kettensägen oder Trennschleifer mitgenommen werden ..

    Vielleicht hätte ich doch mit einem Smiley noch die Ironie kennzeichnen sollen :-))

    Ich kann irgendwie die Aufregung auch nicht nachvollziehen.


    Wen interessiert denn, wie ein OrgL-Fahrzeug aussieht? Da so auf dem Ansehen des BRK rumzuhacken, ist ja wohl nicht die feine Art.
    Es gibt genug Fahrzeuge des Hintergrund-RD aller Organisationen oder auch bei Feuerwehren, da könnte man in gleicher Weise die Stirn runzeln.


    Ich reduziere auch nicht die komplette Freiwillige Feuerwehr an sich, nur weil einer in meiner Gegend meint, mit dem vergratteltsten Opel-Vectra mit Feuerwehr-Dachaufsetzer wie ein gehirnamputierter zum Gerätehaus zu brennen. :pillepalle:



    Das Fahrzeug ist primär mal sein Privatwagen, und da kann er dran rumbauen, wie es ihm gefällt. Er stellt sein Fahrzeug zur Verfügung, dass er den OrgL-Dienst leisten kann. Da noch zu erwarten, sich ein in eueren Augen "angemessenes" Fahrzeug anzuschaffen oder seinen Bus umzubauen, zeugt etwas von Realitätsferne.



    Und gleich wieder zu unterstellen, dass die Beklebung, SoSi was auch immer, so gar nicht sein kann, ist eigentlich typisch.


    Im Forum rumheulen, dass die Retter keine Warnbeklebung hinten haben dürfen wie die Feuerwehr, Intersection-Lights sind nicht erlaubt, die RTK7 bei den Grünen darf nicht umprogrammiert werden, aber andere Blitzmuster wären doch sooo viel besser, man darf keine 15-Tonnen-LKW fahren, weil man nur die Klasse B hat, aber man ist doch bei der Feuerwehr, und warum darf man eigentlich erst mit 18 RD fahren?


    Aber dieser böse OrgL hat doch tatsächlich Reflexstreifen dran, die ein paar Millimeter zu klein sind - hängt ihn! :anbetrechts:


    Kleiner Tipp: Vielleicht sollte so mancher hier die zuständige Behöre mal auf ihre Verfehlungen aufmerksam machen. "Herr Landrat, Herr Landrat, ich weiß was!" :klugscheiss:

    Ich persönlich tendiere eher zur Kombination aus MTW + TSA.

    • Mehr Einsatzkräfte im Fahrzeug -> EST steht nicht so voll mit Privat-PKW
    • Einfachere Beschaffung -> MTW i. d. R. ja nur ein Bus ohne großen Ausbau, während der GW-TS ausgebaut werden muss
    • Mehr Raum -> zusätzlich zum TSA hat man im MTW noch weiteren Platz für Material
    • M. m. N. geringere Kosten -> Anhänger kostet eh fast nichts in Wartung und Unterhalt, und ein Bus kann oft mittels Fördervereinen und Spenden angeschafft werden, funktioniert ja auch bei HiOrgs. Wenn ich mir da den GW-TS anschau, der von einem Ausbauer kommen muss, der sich seine Idee auch bezahlen lässt, dann will ich nicht wissen, was des kostet. Im Bezug auf die Wartungskosten runzelt sich bei mir die Stirn, wenn ich die Hinterachse von dem Caddy anschau, der in RLP verteilt wird.
    • Jeder Golf hat über eine Tonne Anhängelast, da brauch ich mir bei einem Transporter keine Sorgen machen.

    Als einzigen wirklichen Nachteil seh' ich den BE-Schein, wobei bei alteingessesenen Wehren mit hohem Altersschnitt das Problem durch die Klasse 3 eh gelöst ist, und der aufwand für den BE-Schein sich eher in Grenzen halten wird.

    ... aber KTW müsste es in großen Mengen geben. Wo gehen die hin, dass sie nicht im Internet auftauchen?

    Leider fehlt mir gerade die Zeit, um genauer zu recherchieren. Bei uns im KV ist es jedenfalls so, dass die KTW regelmäßig in den Norden zu privaten Krankentransportunternehmen gehen (Berlin, Hamburg etc.), und dort dann umlackiert/-beklebt werden und weiter ihren Dienst verrichten. Über welche Ecken genau die dahin kommen, ob über Händler oder "unter der Hand" und wer das managed, entzieht sich jedoch meiner Kenntnis.