Beiträge von Rescue-M

    Ich frage mich sowieso, wieso das hier diskutiert wird. Es gibt Normen und die müssen eingehalten werden. Andere Bundesländer wären um System wie das VEF froh. Und wenn man mal ganz ehrlich ist - was bringt mir das Hightech Intensivbeatmungsgerät, wenn sich weder der Arzt noch das Rettungsdienstpersonal damit auskennen. Und wie sollen sie sich denn auskennen? In 99 % der Fälle wird es nicht benötigt. Und wenn man Glück hat, ist dann in dem 1 % Fall ein Arzt mit Intensiverfahrung oder gar Anästhesist auf dem Auto und noch ein RA mit Intensivpflegerwissen..... Und wenn ich das richtig verstehe, werden die VEF mit geschultem Personal bestückt - und da sind diese Intensivgeräte dann genau richtig.

    Egal welche Geräte auf einem RD-Fahrzeug sind, das Personal auf dem Auto muss eingewiesen und mit den Geräten vertraut sein. Das ist beim RTW so, ebenso beim VEF, NAW usw.


    Die VEF sind natürlich eine feine Sache, denn sie haben die Geräte an Bord, der der "gewöhnliche RD" nicht hat. mehrere(!) Perfusoren, spez. Beatmungsgerät, Monitor mit inv. RR-Messung usw. Und natürlich ist die VEF-Besatzung auch auf diese Geräte eingewiesen.


    Sinnvoll wäre es trotzdem, wenn die (alle!) RTW auch fest montierte Halterungen für die VEF-Geräte hätten. Zwar haben inzwischen alle Bayern-RTW 2 "Intensivschienen" bekommen (1x Trage, 1x Wand), aber besser wäre es, wenn VEF-/NEF und RTW-Geräte bzw. Halterungen durchgängig auf-/abwärts kompatibel wären. Schliesslich müssen ggf. RTW-Geräte ja raus, wenn das VEF-Gerät in den RTW geladen wird. Und am Besten wäre dann z.B. der Medumat des RTW dann in der Halterung des VEF aufgehoben, wenn der Medumat des VEF in der RTW-Halterung ist. Da bräuchte man dann nix "improvisieren", schrauben etc.

    Was dann häufig dazu führt, dass das Beatmungsgerät irgendwo halb gesichert betrieben wird. Und das nur, weil man sich am Anfang nicht einigen konnte. Es wäre sicherlich auch kein Problem in jeden RTW ne Medumat Halterung und ne Oxylog Mulithalterung zu schrauben, große Kosten sind das ja nicht. Dann könnte man jedes Gerät mitnehmen.

    Dafür hat man in Bayern ja jetzt an jede Trage eine "Intensivschiene" geschraubt, zusätzlich zu der, die an der "Gepäch-/Rollihalterung" hinten rechts befestigt wird.
    "Geht" schon irgendwie, aber optimal halt nicht, wenn man fremde Beatmungsgeräte oder auch Monitor mitnehmen muss.

    Das mit den Beatmungsgeräten (aber auch EKG) hat Bayern IMHO von Anfang an "versemmelt"


    Statt auf einen Hersteller zu setzen, dessen Geräte in jeweils höher- bzw. "niederwertigere" Halterungen passen (z.B. Oxylog 3000 passt in Halterung vom Oxylog 1000) hat man schön gemischt. Ist also völlig normal: RTW mit Oxylog 1000, NEF mit Medumat Standard und VEF dann ggf. mit Medumat Transport. Passt also "hinten und vorne" nicht so zusammen, dass man im RTW irgendwas ausser eben dem RTW-Beatmungsgerät sinnvoll in eine Halterung bastelt.


    Dass man höherwertige Geräte (z.B. Oxylog 3000) nur im NEF/VEF vorhält, wäre bzw. ist ja o.k., nur sollte man eben "klick" machen und es passt in die Halterung des RTW.

    Genau das meine ich. Auf ein NEF/NAW gehört ein Medumat Transport, Oxylog 3.000 oder Hamilton T1. Alles andere ist eine absolute Farce.

    Ein vernünftiges(!) Beatmugnsgerät gehört auf jeden RTW/NEF/NAW! Blasebalggeräte wie Medumat Standard, Oxylog 1000 etc. haben ihren Sinn allenfalls in der Katastrophenmedizin.

    sondern sich einfach mal darauf zurück besinnen, was das NEF eigentlich wirklich machen soll, nämlich den Notarzt zur Einsatzstelle bringen. Nicht mehr und nicht weniger.

    Sorry, aber das war einmal.


    Das sieht man alleine schon an den Vorgaben für die Besetzung eines NEF. Nur ein "Fahrer" reicht in den meisten Bundesländern nicht. Verschiedenen Kreisen/RD-Durchführenden ist dabei selbst der Rettungsassistent noch nicht qualifiziert genug, sie setzen LRA ein und/oder Personal mit Führungsausbildung, da oft der NEF-Fahrer vorübergehend die Einsatzleitung übernimmt oder zumindest koordinierend/unterstützend wirkt.


    Zudem ist die Ausrüstung des NEF erweitert worden. Statt (in grauer Vorzeit bzw. Extremfall) nur Arztkoffer + EKG hat ein NEF heute weitaus mehr dabei. Darunter Geräte, die so nicht auf jedem RTW vorgehalten werden, die aber bei einer notärztlichen (Intensiv-)Behandlung relevant sind (z.B. höherwertiges Beatmungsgerät, Sono, i.o.-Zugang etc.)


    Und der Notarzt soll sicher zum Einsatzort kommen. Da macht es - damals wie heute - Sinn, die jeweils modernste, bezahlbare Fahrzeugtechnik zu nutzen. ABS ist schon lange Standard, ebenso bekommt man heute fast kein Auto mehr ohne ESP, aber zur Sicherheit zählen auch Fahrwerk, Antrieb etc. Ob da Starrachse und Blattfedern noch für ein "dynamisches" Fahrzeug sinnvoll sind?

    Man darf aber nicht vergessen, was zu "Kombi-Zeiten" sonst noch so üblich war. 4x4 waren eher reine(!) Geländewagen. Langsam, dafür aber robuste Kraxler. Toll abseits der Strasse, "On-Road" jedoch schwammig, lahm usw. Mein damaliges (Ende der 90er produziert) "High-End-SUV" (Jeep Cherokee) hatte zwar mit 4l Hubraum und 185 PS schon "Schmalz", aber von der Fahrsicherheit und Fahrdynamik her... Vom Benzinverbrauch (20l in der Stadt bei normaler Fahrweise) mal gar nicht zu reden. Alöternative mit "Power" damals: Range-Rover - auch kein Kostverächter und auch nicht gerade billig. Deutsche Alternative: G-Benz. Sautuer und selbst mit dem damals "starkem" 300D eher lahm. VAN-Möglichkeiten: z.B. der T4. Saugdiesel, schon leichte Steigung und schon kannst während der Fahrt aussteigen und Blumen pflücken ;)


    Also hat man halt Kombis gekauft. Überladen waren die aber auch nicht, denn i.d.R. war halt nur das Nötigste drin (Notfallkoffer, Beatmung, EKG, ggf. Tox/chir/etc. Koffer zusätzlich) Kühlschrank, "Lucas", Perfusoren usw. waren damals nicht üblich bzw. noch einmal nicht erfunden

    Mir fehlen aber auch die Gegenargumente gegen einen Pickup. Der Amarok ist nicht wesentlich länger oder breiter als ein T6 in Standardausführung. In der Höhe sind es standardmäßig sogar etwa 10 cm weniger. Im Gewicht hat der Amarok ebenfalls die Nase vorn und ist leer leichter als ein T6.



    Der Allrad ist gerade in der bergigen Region DAS Argument für das Fahrzeug. Ein X3 kann durchaus in meinen Breiten (Werdenfelser Land) scheitern, wenn es in die Skigebiete oder die Alpen geht.

    Nun.... überhol mal auf der Landstrasse mit einem Amarok und dann mit einem X3... Auch die Allradtechnik im Amarok ist antik. Der permanent-Allrad hat ein mechanisches Torsen-Differential und dann gibt´s noch die Variante mit Heckantrieb mit zuschaltbarem Frontantrieb. Beides sehr robust, aber Welten von dem entfernt, was BMW mit seinem X-Drive oder Mercedes mit dem 4matic etc. bauen. Ebenso ist heute eine Starrachse mit Blattfedern(!) zwar ideal für ein Arbeitstier, aber kaum für eine "dynamische" Fahrweise geeignet.


    Und was Skigebiete etc. betrifft - wenn du da mit einem X3 nicht mehr bis zum Patienten kommst, dann muss es auf den Strassen schon arg sein. Und selbst wenn irgendein Regel-NEF dann dort hin kommt - wie macht es dann der RTW? (ist ja vielleicht schön, wenn der Doktor zum Patienten kommt, blöd aber, wenn der Patient aber dann nicht ins KH kommt...)

    Schlachtschiff ist hier relativ zu sehen, denn ein Amarok ist deutlich kürzer und schmäler als einRTW, also wo der RTW durchpasst, passt das NEF auf durch. Und nur weil man zu Hause Audi Q5
    oder BMW X3 als NEF fährt, bedeutet das nicht zwingend, dass alle anderen Lösungen per se falsch
    sein müssen.

    Guckt man durch die ganze Republik und in die Nachbarländer, sind Amarok&Co. die absoluten Ausnahmen. Es gibt sie, klar, aber eben nicht sehr verbreitet. "Das NEF" sind heute üblicherweise SUV (X3, X5, Q5 etc.) oder Vans (T6, Vito etc.) Davor waren es ebenso häufig verbreitet Kombis (BMW 5er touring, VW Passat, Audi Ax Avant, Mercedes T-Modelle etc.)


    Würden sich diese Karosserietypen nicht bewähren (bzw. bewährt haben), gäbe es längst ganz verbreitet ganz andere Lösungen.


    Es werden eben eben keine speziellen "Notarzt-Autos" gebaut, wer ein NEF will, muss sich immer im Standardregal der Hersteller bedienen.


    Bei der Zuladung (sicher ein Vorteil von Amarok&Co.) muss man sich halt fragen, ob man die braucht. Wenn man in ein SUV oder auch Van Mega-Schränke mit zig-Auszügen, Klappen, Schubladen usw. einbaut, dann wiegt das eben - selbst bei Leichtbau. Kann man ja auch anders machen, wie div. Fahrzeuge beweisen. Statt ein paar Koffer jeweils auf Auszügen gehen auch Taschen, die mit Gurten gesichert sind. Ist das Gleiche drin, wiegt insgesamt aber deutlich weniger. Beim RTH bekommt man "leicht" ja auch hin (und da liegt nicht alles Zeug auf Auszügen, hinter Klappen und in unzähligen Schubladen usw.)


    "NEF" ist halt nicht nur "Auto kaufen und reinpacken", ein NEF muss auch nicht an jedem noch so abgelegenen Punkt des Landes fahren können (=Stichwort "Geländewagen"), wenn es eigentlich nur in der Stadt eingesetzt wird.


    Natürlich ist Bayern inhomogen. Da stimme ich dir zu. In der Großstadt wäre 4x4 sicher verzichtbar. Ich bin nicht so oft in Bayern. Ich dachte aber mittlerweile seien befestigte Straßen auch in diesem Bundesland verbreitet. Im ernst... mir fällt keine Region ein die einen Amarok bräuchte.

    In München mach t4x4 schon Sinn. Ist eine Grossstadt, aber die NEF bedienen auch den gesamten Landkreis und im Winter kann es da schon mal vorkommen, dass du morgens um 03:00 nicht geräumte 10cm Schnee auf den Strassen hast. Zudem ist ein moderner Allradanrtrieb immer ein Sicherheitsfeature, selbst wenn die Strasse mal nur nass ist.

    Das sicherlich nicht, aber schau, man ist mittlerweile von der Zwei-Fahrzeug-Strategie abgerückt und verwendet z.B. nur noch einheitlich Allradfahrgestelle, was ich bei weitem nicht überall in Bayern bräuchte.

    Allrad kann man überall brauchen, Geländewagen jedoch nicht.


    Das mit den zwei Fahrzeugmodellen in Bayern hab ich eh nie verstanden. Warum musste man in der Stadt auf das Sicherheitsfeature(!!) Allrad verzichten und auf dem Land dafür auf Platz/Stauraum?


    Auch in der Stadt habe ich mal nasse, eisige, matschige oder verschneite Strassen, wo ein Allradler einfach besser und sicherer als ein Heck- oder Frontantireb ist. Bei uns in Münchenstehen die NEF auch im Landkreis bzw. die aus der Stadt fahren in den Landkreis raus - darum hatte die BF auch eigene X3 beschafft und bei den von Bayern gestellten Autos auf die Skoda bestanden (als "Stadt-NEF" hätten sie IMHO nur den S-Max bekommen)

    wie wärs mit dem VW Amarok ?


    der wird anscheinend zumindest von Privatleuten und Firmen in Bayern wohl gern genommen

    Der Amarok (und ähnliche Fahrzeuge) sind Lastenesel und Baustellen/Geländekraxler. Durchaus nützlich, wenn man häufig genau diese Eigenschaften braucht. Für´s "normale Tagesgeschäft" m.E. nicht sinnvoll.

    Klick dich doch mal durch die Konfiguratoren durch - ein T6 4Motion mit 150kW und DSG landet genau wie ein Vito 119 4x4 bei knapp 50.000€ Listenpreis, je nach Ausstattungsdetails.

    Der Listenpreis ist eh wurst, denn die Hersteller geben alle(!) teilweise ganz saftige "Rabatte", wenn dafür ihr Markenlogo als "positives Auto" (wie eben RD usw.) zu sehen ist.


    Bayern hat zwei grosse Autohersteller - BMW und Audi. Es würde mich nicht wundern, wenn sich diese Hersteller beim NEF dann auch behaupten (Audi hat mit der Volkswagengruppe (Skoda, VW etc.) natürlich mehr Möglichkeiten) Ein "fremdes Auto" (Ford etc.) würde den bayrischen Automobilfirmen wohl so gar nicht gefallen.....


    Beim RTW würde ich mal die VW-Tochter MAN auf den Plan rufen, die im "Sprinter-Segment" nun auch anpacken wollen....

    ... wäre ein schwerer Ausbau nicht sogar positiv zu bewerten wenn der Antrieb hinten ist ?


    (beim Vito 4x4 Antriebsverteilung 45 zu 55%)

    Nicht unbedingt. Wenn - übertrieben gesagt - die Vorderräder in der Luft hängen, bringt Gewicht hinten gar nix ;)


    Am Besten ist, wenn das Hauptgewicht möglichst tief in der Fahrzeugmitte zwischen den Achsen liegt. Dies ist aber bei einem NEF (egal ob Kombi, SUV oder Van) i.d.R. nicht der Fall.


    Es macht aber Sinn, Ausbau und Beladung so zu planen, dass eine möglichst optimale, ausgewogene Gewichtsverteilung erreicht werden kann. (auch was die Gewichtsverteilung rechts-links betrifft)

    Dann werde ich bei der nächsten NEF-Vorstellung in unserem KV mal anregen, das man zukünftig alles lose ins Fahrzeug feuert, weil man "dadurch ja Gewichtsreserven frei bekommt". Am besten nach jedem Einsatz noch die Geräte zum Aufladen entnehmen, dann spart man sich das Gewicht für die Ladegeräte.
    Ich glaube bei bis zu 1.100 kg Zulademöglichkeit fällt der Schrank wirklich nicht ins Gewicht.

    Gewicht ist Gewicht, auch wenn "man´s kann". Jedes Kilo will schliesslich auch beschleunigt und abgebremst werden, vom Sprit-Mehrverbrauch mal nicht zu reden.


    http://bos-fahrzeuge.info/eins…ng_Saar_5121/photo/356113


    sieht nicht so hübsch aus, erfüllt aber auch seinen Zweck und ist vermutlich um Einiges leichter (und billiger zu bauen). Vom "hübsch aussehen" hat man nämlich nix ;)

    Vito, allerdings mit WAS-Ausbau gefunden, der mir - zumindest von der Verarbeitung/Umsetzung und dem Heckausbau sowie dem 3. Sitzplatz - besser gefällt.


    Kannst Du gucken, wenn Du Facebook hast 8)


    Meinungen?!

    Sieht schick aus. Warum aber wird die Gewichtsreserve gleich wieder für einen opulenten Schrankausbau mit 5(!) Auszügen verwendet? Klar, "weil man´s kann" :) Möchte nicht wissen, was der Schrankausbau alleine wiegt....

    Servus,


    wie schon genannt - zuerst mal die betr. Feuerwehr fragen, ob sie damit einverstanden ist (evtl. ist sie mit der Firma nicht zufrieden und möchte keinesfalls als "Referenz" dienen)


    Was ein mögliches Honorar betrifft - üblich sind für private, nicht gewerblich erstellte Bilder zwischen 20 und 150 Euro, wenn das Bild dann gewerblich weiterverwendet werden soll. Für solche Kleinbeträge brauchst du auch kein Gewerbe angemeldet haben (IMHO bis max. 3000€/Jahr) i.d.R. zahlen Firmen oder Verlage um die 50€/Bild.


    Nützlicher kann es für dich aber auch sein, mit der Firma zu verhandeln um z.B. an weitere Bilder heranzukommen (z.B. Neufahrzeuge "auf dem Hof") Vielleicht kann die Firma dir auch Sachleistungen anbieten (z.B. die Scheiben deines Autos kostenlos tönen, Messetickets, Werkbesuch etc.)


    Was bzw. wie du das machst, bleibt dir überlassen, nimm das, was für dich den grössten Wert darstellt.