Beiträge von chefretter

    Nimmt der den einfach mit nach Hause! Wahrscheinlich um ganz schnell den Kreisbereitschaftsleiter (KBL) abzuholen und ihn im Einsatz zu leiten. Auch wenn es vereinzelt Funktionsträger geben soll die damit auf dicke Hose machen, ich finde es legitim, wenn ein KBL ein Dienstfahrzeug zur Verfügung hat

    ich wäre über solche Sensoren dankbar gewesen.
    Habe selber mal die Erfahrung machen dürfen. Gewundert habe ich mich schon, warum die Vario in Hannover die RKL seitlich montiert haben, wissen tue ich es erst seit folgendem Erlebniss:
    Liegendanfahrt der MHH, RTW vom Land fährt mit Pat. und weiteren 3 Personen ein. Pat. wird ausgeladen und in die Aufnahme gebracht. Fahrer denkt, machst mal frei und fährst raus. Pustekuchen! Die zwei Zentimeter Luft nach oben sind weg. Also mit Hilfe von einem schwergewichtigen (sorry, lieber Kollege) Pfleger der MHH und viel Fingerspitzengefühl hat es dann doch noch geklappt. Lediglich die Blaulichtkappen waren etwas abgehobelt, aber das sieht ja keiner.

    Beim Lesen der Posts kam mir der Gedanke, warum ich eigentlich das ganze Geraffel mit mir spazieren fahre?
    Nun, ich gebe ehrlich zu, dass ich mir Situationen vorstellen kann, in denen ich mich wirklich "nackt" fühle würde ohne.
    Das liegt aber nicht daran, dass ich meine, Basismaßnahmen wären insuffizient und können vernachlässigt werden. Adäquate Erste Hilfe ist und bleibt das wichtigste Glied in der Rettungskette.
    Und da liegt der Hase im Pfeffer! Ich bin nicht nur "normaler" Ersthelfer. Meine Ausbildung und meine Erfahrung erlaubt es mir weiter zu denken.
    Ich weiß, dass es nicht ausreicht bei einem polytraumatisiertem Pat. , welcher auf einer Landstraße von einem PKW erfasst wurde, die blutende KoPlaWu zu verbinden und auf den Krankenwagen zu warten.
    Wenn der nach 15 Min. eintrifft, ist der Pat. so im Schock, dass es schwer wird einen Zugang zu legen.
    Ach hätt ich doch, ach könnt ich doch......
    Ich will nicht sagen, dass ihm meine 2 Viggo sicher das Leben retten, aber vieleicht... wenn ich... und wenn die nicht solange hätten prokeln müssen... und wenn er zeitnah mehr Volumen bekommen hätte.....?

    Ich hatte schon Angst, dass ich irgendwann auch als Brenner geoutet werde. Jetzt wo ich lese, dass sogar einige Admin und Mod. zum Kreise der Bekloppten gehören, kann ich das intime Innenleben meines Kofferraumes preisgeben. Hoffentlich wolltet ihr nicht nur die User ködern. Also ich packe meinen Kofferraum und nehme mit: 1 Beatmungsbeutel, 1 Infusionsset, 1 RR- Gerät, 1 Satz Luftkammerschienen, 1 Imobilisationskragen, 1 Verbandtasche nach DIN, 2 Warndreiecke, 2 Warnblinkleuchten, 1 Feuerlöscher und eine Stabtaschenlampe und eine gelbe Magnet- RKL.

    Hier wird teilweise Zivil- und Katastrophenschutz in einen Topf geworfen und/oder verwechselt. Die Mittel, welche vom Bund kommen, sind aus dem Zivilschutztopf ( sie wissen schon: V-Fall! )
    Dort will man einsparen und effektiver werden ( Task forces ).
    KatS. ist Ländersache und da gibt es einige, welche jetzt ihre Felle davon schwimmen sehen. Hat doch z.B. Niedersachsen jahrzehntelang auf die Bundeskomponenten gesetzt und den KatS. damit über Wasser gehalten. Ab und an mal ein paar Zuschüsse an die Landkreise und die HiOrg. verteilt und fertig war die Laube. Logisch, dass den Herren jetzt der Stift geht. Pleite und kein einheitliches Konzept.
    Es gibt aber auch positive Beispiele. Nehmen wir mal MVP und NRW.
    Gefahrenanalyse gemacht, ausgewertet, Bundeskomponenten einbezogen, Rest ergänzt und zentral beschafft und dann auf´s Land verteilt. Respekt!

    @ Tim: Die BMW sind, bis auf den 10-59, raus. Der letzte fährt nun als zivile Version mit mobiler Signalanlage für die gesammten KWB ( auch für die Mülle ) als Dienstfahrzeug. Der Country ist schon längst a.D.
    Zur Verwendung von RD- Fahrzeugen durch irgendwelche Brandmeister,
    da gibt es doch Verzahnungen, gerade bei der BF ;) Harzburg.

    Was die Task forces angeht, da ist noch nicht das letzte Wort gesprochen. Ende Mai wird auf einer Konferenz der Inneminister mal wieder darüber debattiert. Das wird ein Zankapfel zwischen Bund und Ländern.
    Was mich erschreckt: Bis man sich einigt werden alle Neubeschaffungen zurückgestellt. Wenn es so läuft wie beim Digitalfunk, sind bis dahin auch die zuletzt ausgelieferten Sprinter wegen Altersschwäche ausgemustert.

    Ich bin da kein Experte, aber die Lösung ohne Horn bzw. modifiziert mit Kompressor und Fanfaren, habe ich schon des öfteren gesehen. Ich dachte, dass es ausreicht, dass die Schaltung so erfolgt, dass die Hörner nur laufen, wenn den die RKL blinken.
    Aber ok! Es hat Sinn. Die RTK bildet eine Einheit und hat so die Zulassung. Bleibt als Alternative die Einzelabnahme.


    Oder die Hoffnung, das es keiner merkt oder besser weiß ;)

    Verwendungszweck: OrgL, LNA, Leiter SEG?
    Betreiber: Privat?
    Sondersignal: Der komplette Kabelbaum für ´nen Balken macht ein mächtig Loch im Dach oder es zieht gewaltig, wenn man ihn durch Fenster führt. Da das Fahrzeug sicher irgendwann wieder verkauft werden soll oder es sich vieleicht sogar um ein Leasingfahrzeug handelt, hätte ich mich auch dazu entschlossen, die Hörner im Motorraum unterzubringen.
    Zulassung: Wieso hat die Konstuktion so keine Zulassung mehr?

    dürften wohl ausgeliefert sein. Das letzte Kontingent stammte aus einem Los, welches zwar schon bestellt aber noch nicht ausgebaut war.
    Als mit dem Ausbau begonnen wurde, stand schon fest, dass es zukünftig keine KTW4 mehr geben wird. Jedenfalls nicht vom Bund. Gründe hierfür liegen wohl in der Umstrukturierung des Zivilschutzes.
    Stichwort Task forces. Hier sind RTW- ähnliche Fahrzeuge geplant, welche max. 2 Pat. liegend transportieren können.

    Ich habe von einer HvO in Bayern gehört, die durchschnittlich 3-4 Einsätze in der Woche fährt. Der Bedarf ist also da und man ist allseits froh und dankbar über das ehrenamtliche Vorrauskomando. Selbst bei nicht oder sagen wir mal fraglicher Indikation werden sie eingesetzt. Wohl in erster Linie, um die eigentlich unterversorgte Bevölkerung zu beruhigen und Wartezeiten zu verkürzen. Also, alles in allem, ein sehr beliebtes Rettungsmittel. Dennoch wurde den RTW Besatzungen, per Dienstanweisung untersagt, Verbrauchsmat. mit den HvO zu tauschen bzw. zurückzugeben. Diese werden nämlich durch den öffentlichen RD finanziert und die HvO gehören eben nicht dazu. :-aua

    Und dann mit allen Konsequenzen. Das man im ländlichen Bereich nicht in jedem Dorf einen RW vorhalten kann ist wohl jedem klar. Hier halte ich HvO und FR für sehr sinnvoll. Lässt man die Disskusion über Wachenstandorte und deren Schließung mal aussen vor und betachtet das Ganze mal völliig unpolitisch, sind solche Systeme eine hervorragende ERGÄNZUNG des RD. In Gebieten, in denen sich solche Gruppen etabliert haben oder eine Gründung vorgesehen ist sollte aber auch der Rettungsdienstträger gehalten sein, diese anzuerkennen.
    das bedeutet, meines Erachtens, nicht nur froh zu sein, solch einen "Notnagel" in die Alarmvorschläge einzuarbeiten und ihn dankbar auch einzusetzten, sondern auch für die Finanzierung zu sorgen.
    Es kann doch nicht angehen, dass die Gruppierungen auf ihren Kosten sitzen bleiben, nur weil sie nicht im Bedarfsplan stehen. Wenn der Bedarf besteht, gehören sie da rein! Damit wäre auch die Kostenübernahme durch die Kranken- und andere Versicherungen gewährleistet.

    Zum Thema: Blöd ist es schon mit den "vielen" Nummern. Da ich aber unter jeder der vier kompetennte Hilfe bekomme, kann ich damit leben.


    Was mich viel mehr funzt, ist die Tatsache, dass immer mehr private Betreiber mit Notrufnummern werben. Das fängt beim Krankentransporteur an und hört beim Schlüsseldienst noch lange nicht auf. Meiner Meinung nach gehört der Begriff "Notruf" gesetzlich geschützt!

    und trotzdem mal erwähnt.
    Im LK Goslar kann man schon mal 20 Minuten warten, bis ein Notarzt vor Ort ist. Völlig unerheblich, ob vitale Indikation oder "nur" Analgesie.
    Mit dem Einsatz der drei, im Einzugsgebiet liegenden, RTH ist man hier sehr zurückhaltend. Liegt wohl daran, das um jeden NEF Standort gekämpft werden muss. Noch, den der Entwurf für des neuen RD- Gesetz sieht für jede RW in Nds. einen Notarztstandort vor. Ob das sinnig ist, sei dahingestellt.
    Ob ein RTH zu jedem Sch.... fliegen muss, sicher nicht. Aber auch NEF bräuchte man, in bestimmten Fällen, nicht. Stichwort: "Regelkompetenz".
    Was die Anforderung oder Abbestellung von arztbesetzten Rettungsmitteln angeht, habe ich schon so einiges erlebt. Beispiele:
    RTW fordert für polytraumat. Kradfahrer einen RTH nach. Antwort der ELS, wartet mal bis Doktor am Ort ist ( Fahrzeit NEF noch 15 Min.).
    Anforderung der Bergwacht, brauchen RTW und NEF, V.a. SHT 2.- 3. Grad, Pat. trübt ein. Antwort: Ich schick euch mal ´nen RTW, die sollen entscheiden, ob wir da ´nen Doc brauchen. Rückmeldung: Z.n. Krampfanfall. Pat. mit bek. Anfallsleiden. Ansprechbar, orientiert. Kreislaufstabil, keine Verletzungen. NEF kann abbrechen ( Anm. noch 10 Min. bis Eintreffen, 3 Min. zum KH ).Antwort: Ne, Arzt fährt durch!
    Die gleiche Besatzung wird Stunden später ( Nachts ) zu einem Unfall geschickt. Lage: V. a. Offenes SHT 3. Grad, WS- Trauma, Beckenfraktur, Ellenbogenfraktur, offene US #. Meldung von ELS: Seht mal zu, das ihr allein klar kommt. Habe noch schweren VU und kein NEF frei.

    Unter anderen eine Oberarmfraktur. Über weitere ( Verdachts- ) Diagnosen, die eine Behandlung und Transportbegleitung durch den NA rechtfertigen, ist nichts zu lesen. Ich gehe aber davon aus, das es sie gab. Für den LK Northeim ist der Christoph 44, gerade im ländlichen Bereich, der schnellste NA- Zubringer. Für den genannten Einsatzort würde ich mal 8 Minuten Flug-, 15 Minuten Fahrzeit gegenüberstellen.
    Klinik der Maximalversorgung wäre die Uni Göttingen. Vergleich, 8 Minuten Flug, 25 Minuten Fahrt.
    Der RTH- Einsatz scheint mir gerechtfertigt. Verwunderlich ist nur, dass so eine Klage überhaupt zugelassen wird.
    An den Kläger, für´s nächste mal. Frei nach Werner: "Jetzt helfe ich mir selber!" "W.... Dir einen!"

    besser hätte ich es nicht schreiben können. Ein weiterer positiver Nebeneffekt wäre folgender. Würden die HiOrg in einer Rettungsdienstgemeinschaft eingesetzt, wäre es für diese viel leichter, motiviertes, ehrenamtliches Personal weiterzubilden. Ich kenne viele "Katastrophenschützer", welche sich gern zumindest zum Rettungssanitäter ausbilden lassen würden bzw. bereits RS sind. Allein es fehlt an Praktikumsplätzen und Einsatzerfahrung. Bei einer Einbindung, der HiOrg in den RD, könnten diese vermehrt ehrenamtliche als 3. Mann einsetzten. Dieses würde auch die schleichende Ausdünung von qualifizierten Personal bei der BF kompensieren.
    Der letzte Satz ist vieleicht unglücklich und missverständlich formuliert.
    Er bezieht sich darauf, dass natürlich RA Stellen gestrichen würden. Nicht auf die Qualifikation des einzelnen Beamten.

    Eben, und bei den Beklebevorschriften happert es. Da fällt mir nichts mehr zu ein. Bei den unterschiedlichen Fahrzeugmodellen wirkt das teilweise wie gewollt und nicht gekonnt. Da sind dann Tankdeckel, Aussensteckdosen, Fenster im Aufbau, Firmenlogos, Kennzeichen und anderes im Weg. Also wird um des CI Willen die Beschriftung/ Beklebung so hingequetscht wie es passt. Das sieht dann so bescheiden aus, von der Auffälligkeit und Warnwirkung will ich gar nicht reden.