Beiträge von Brian Peschke

    Schon mal als Ankündigung:


    Am 14. April 2015 wird unsere Forensoftware aktualisiert, dies wird laut der Softwarefirma etwa 4-5 Stunden benötigen.


    Deshalb ist unser Forum am 14. April von etwa 8 bis 13 Uhr nicht erreichbar.


    Wir bitten um Verständnis für die Ausfallzeit.

    Wir hatten gestern eine längere Offlinezeit, weil eine Datenbankabfrage den Datenbankserver blockiert hatte. Die Fehlersuche hat länger als erwartet gedauert, zudem musste die Suchfunktion für einige Zeit deaktiviert werden.


    Der Fehler ist weitgehend eingekreist, aber noch nicht komplett eliminiert, so dass es zu weiteren Ausfallzeiten kommen kann. Wir bitten dies zu entschuldigen und arbeiten daran.

    Der Umzug ist vollzogen, es kann noch etwas dauern, bis alle Funktionen wieder zur Verfügung stehen, beispielsweise werden einige Fotos noch nicht angezeigt, weil eine Subdomain mit ihrer DNS-Aktualisierung noch etwas zurück hängt.

    Liebe BOS-Gemeinde,


    nachdem die Serverlast in den letzten Monaten doch immer noch zugenommen hat und es hin und wieder Ausfälle gab, haben wir uns dazu entschlossen, technisch noch einmal aufzurüsten und auf ein leistungsstärkeres Serverpaket umzusteigen.


    Dies hat leider zur Folge dass es ab Dienstag, 16. Dezember 2014 zu einer mehr oder weniger langen Ausfallzeit aufgrund der DNS-Umstellung kommen wird. Maximal sollte die Aktualisierung der DNS-Einstellungen 48 Stunden betragen, wir rechnen aber mit einer deutlich kürzeren Offlinezeit.


    Wir freuen uns auf künftig noch "mehr Power" und bitten die Ausfallzeit zu entschuldigen.

    Abgesehen von den peinlichen Verfahrensfehler (Frist versäumt, BR-Wahl/-Legitimierung erst nach eineinhalb Jahren) des DRK-Kreisverbandes sind für mich zwei Dinge durch das Gericht deutlich heraus gestellt worden:


    • Offensichtlich wird erst dann ein Fall aus diesem Vorfall, wenn ein Notfalltransport abgelehnt worden wäre. Dass dies nicht der Fall war und nur durch den DRK-Kreisverband der Anschein erweckt wurde - die Formulierung "Aufgebauscht" spricht ja Bände - bestätigt mich in meiner Auffassung, dass diese voreilige Kündigung keine belastbare Grundlage hatte.
    • Eine betriebliche Vereinbarung für Fälle von Arbeitszeitüberschreitung ist dringend notwendig und durch den Arbeitgeber in Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat zu erstellen. Dieses Versäumnis und die daraus resultierenden Unklarheiten können nicht dem Arbeitnehmer angelastet werden.

    Es tut sich was, leider ist der Artikel nicht für jeden lesbar:
    Artikel in der OZ


    Ich fasse ihn daher an dieser Stelle mal zusammen:


    Laut einem Bericht der Ostsee-Zeitung vom 14. Oktober 2014 könnte es in der Angelegenheit wohl zu einem Vergleich zu Gunsten des gekündigten Sanitäters Michael O. kommen – der DRK-Kreisverband Nordwestmecklenburg müsste ihm dann 100.000€ zahlen.


    Dies ist das Ergebnis eines Anhörungstermines Anfang Oktober vor dem Landesarbeitsgericht in Rostock. In dieser Anhörung wurde noch einmal deutlich, dass der seit 32 Jahren beim DRK beschäftigte Michael O. aufgrund eines dringenden privaten Termins einen Krankentransport und keinesfalls einen Notfall abgelehnt habe. Auch der Vorsitzende der 5. Kammer des Landesarbeitsgerichtes habe den Eindruck erhalten, dass das DRK wohl einen Krankentransport als Notfalleinsatz aufbausche.


    Das Landesarbeitsgericht wies den DRK-Kreisverband deutlich darauf hin, das Thema Arbeitszeit und Überstunden mit einer klaren Betriebsvereinbarung zu regeln.


    Ebenfalls spielte die ungeklärte Situation des Betriebsrates nach einer Fusion mit dem DRK-Kreisverband Wismar Mitte 2012 eine Rolle. Zum Zeitpunkt der Kündigung war Michael O. Betriebsratsvorsitzender des größeren und für Personalfragen zuständigen Betriebsrates. Die Neuwahl wurde erst im Dezember 2013 abgehalten, im Laufe derer Michael O. wiedergewählt wurde. Daher sei es auch die Frage, ob zu diesem Zeitpunkt der besondere Kündigungsschutz für Wahlbewerber schon bestand. Zudem hatte das DRK das Gericht erst vier Wochen nach dem Vorfall bezüglich der außerordentlichen Kündigung angerufen, 14 Tage wäre die korrekte Frist gewesen. Da Michael O. als Betriebsratsvorsitzender der Kündigung aus ersichtlichen Gründen nicht zustimmen konnte, war diese gerichtliche Zustimmung unbedingt erforderlich.


    Die vom DRK-Kreisverband Nordwestmecklenburg akzeptierte Abfindungsumme von 100.000€ wäre das Einkommen der nächsten dreieinhalb Jahre (Zeitraum als gewähltes Betriebsratsmitglied) von Michael O. - dieser hat sich jetzt ausreichende Bedenkzeit erbeten, ob er dieses Angebot annimmt.

    @André
    Da würde mich mal die ausgemessene Fläche interessieren. DU hast schon mitbekommen, dass vor dem Geschränk rechts oben auch noch eine nutzbare Arbeitsfläche ist? Die Türen stehen ja ned die ganze Zeit offen. Und dann bezweifel ich mal stark, dass der Tigis mehr Fläche bietet...

    Platz/Flächen im RTW
    Also die Innenausstattung inkl. der Schubladen und Schranktüren hat sich über die Jahre ja schon geändert - je nachdem, welche Anforderungen oder Änderungswünsche über die Landesgruppe in die Ausschreibung/Ausbauanweisung mit eingeflossen sind. Hier kann sogar jeder Kreis selber noch Einfluss darauf nehmen - gerade auch der unterschiedlichen Material- und Gerätschaftenvorhaltung geschuldet. Einer fährt mit Koffer, einer mit Rucksäcken, der andere wiederum mit einer Mischung aus beiden...


    Bei uns gibt es beispielsweise im Notarzteinsatz keine Zuladung aus dem NEF (von der Lyse mal abgesehen), BEF & RTW sind hier weitgehend identisch ausgestattet. Und wenn du die Überflüssigkeit der Fächer ansprichst - wir haben eher das Problem, Platz für das ganze verlastete Material zu finden! Auch Handschuhe und der ganze andere Kram muss ja mitgeführt werden. Und eines der Konzepte des SH-RTW ist es ja, aus desinfektionshygienischen Gründen möglichst wenig Material offen im Patientenraum zu lagern, daher ja auch die abgeschlossenen Geräteräume mit Außenentnahmemöglichkeit.


    Natürlich gibt es immer wieder Situationen, in denen der Platz etwas knapp wird. Aber wenn man sich richtig organisiert, bekommt man auch das vernünftig hin. Das angesprochene Zugangsset ist hier ein gutes Beispiel, das muss dann nicht vom Kopfende angereicht werden, sondern kann mit runter zum Patienten genommen werden und dort "abgearbeitet" werden. Dann bleiben immer noch zwei Flächen, um Intubation fertig zu machen und Medikamente aufzuziehen.


    Bestimmt gibt es Ausbauvarianten, die mehr oder weniger Platz bieten. Es kommt aber auch immer auf das System und seine Ansprüche vor Ort an.


    Tragestuhl
    Wir haben keine Tragestühle im RTW, sondern transportieren die Patienten mit dem klappbaren Stuhl zur Trage, auf der sie dann transportiert werden, von daher kann ich dazu wenig sagen. Das letzte Mal, dass ich jemanden mit Tragestuhl auf eine Plattform heben musste, war 1997 im Zivildienst in einen Hochlang-KTW.
    Eine Rampe gibt es in unseren KTW, die ich durchaus eine Plattform vorziehen würde. Allein die Physik sagt mir ja, dass das Arbeiten über eine schräge Rampe weniger belastend ist. In den seltensten Fällen trägt man den Patienten ja bis zum Fahrzeug, sondern hat ihn ja meist schon vorher wieder abgesetzt und rollt ihn.
    MZF ist grundsätzlich immer ein Kompromiss und meist ein eher schlechter. In der kombinierten Kleinstadt-/Landrettung vermisse ich den Tragestuhl jetzt nicht wirklich, aberd ie meisten KTW-Transporte würde ich schon lieber in einem KTW vornehmen, allein schon vom Fahrkomfort.
    Viel krimineller finde ich aber solche Tragestuhllösungen, bei denen man über die Seitentür über zwei Stufen rückwärts den Patienten im Tragestuhl einladen muss. Wer sich so etwas ausdenkt, sollte mit der Gesamtausgabe der UVV im Großdruck zur Besinnung geprügelt werden.