Beiträge von Schulsani

    Man bedenke, dass die Śysteme bislang auch nicht perfekt sind. Aber Stryker wird nicht für den deutschen Markt auf dem gerne das Oberteil abgenommen wird eine eigene Trage konstruieren - die dann niemand kauft.


    Ich denke die zugehörige Entwicklung wird kommen - aber erst bei entsprechenden Stückzahlen. Wenn weiterhin alle abwarten, wird es noch lange dauern.


    Zum Thema SH-Innovations-RTW möchte ich hier einen Mitarbeiter einer Tragenfirma zitieren, der bei der Einweisung zu unserem euren RTW sagte "Das Power-Load-System wollen sie jetzt in ganz SH einführen."


    Zum Thema Kosten: Wie ich auf Arbeit vernommen habe, liegt der Kostenpunkt für eine Stryker Power Pro XT mit dem automatischen Einladesystem Power-Load im Preissegment von ca. 30.000 €



    Ich beonachte das gespannt. Ja ist sehr teuer. Andererseits... wenn ich sehe was in manchen Städten in den Fahrzeughallen steht dürfte das System auch drin sein. Eine generelle Verbreitung sehe ich als Option, wenn die BG usw. irgendwann deshalb Druck macht. Mit Qualifikation meinte ich ja die Tendenz weg vom "Kurzzeitpersonal". Also die Zivis und ehemaligen Zivis die etwas Zeit überbrücken dürften seltener werden. Dank fehlendem LKW Führerschein und der Ausbildungsdauer beim NFS wird man eher mehr fest anstellen müssen. Da bekommt eine elektrische Trage schon mehr Relevanz wenn reihenweise Kollegen mit 40 ausfallen weil der Rücken hinüber ist. An meiner Arbeitsstelle gab es keinen Festangestellten ohne Rückenprobleme. Und die haben alle zu Zeiten angefangen als das Einsatzvolumen 1/4 des heutigen Standes war. Sprich wer heute anfängt, hält sicher nicht mehr bis zur Rente durch. Die Kosten für Reha usw. wird die BG auf Dauer sicher auch nicht zahlen wollen. Ich denke allein daher wird man die neuen Tragen irgendwann einführen müssen. Spannend ist eher wann.


    Ja klar. Man stellt sich in Deutschland bloß zu blöd an. So wie die Telenotarztdienste hier aufgezogen sind, würden sie keine Arbeit ersparen. Und dann stellt man natürlich so einen Versuch wieder ein. Ich denke da gerade an den ländlichen Raum wo es doch schnell einen NA-Mangel gibt. In vielen Fällen könnte man sich den genauso gut sparen. Oftmals würde ein kleiner "Blick" des Arztes reichen. Als kleiner RS kenne ich das Problem. Da steht man irgendwo mit dem KTW auf dem Dorf und der abzuholende Patient ist irgendwie doch kränker als ursprünglich gedacht. Wenn ich wegen jeder kleinen Unsicherheit das NEF kommen lasse wird das unbequem. Die Verantwortung auf sich zu nehmen ist da aber auch nicht so toll. Als kurzfristige Hilfe wäre das nett. Nur in den Studien macht man das in Großstädten wo die NA verfügbarkeit eher besser ist bzw. die Transportzeit kürzer. Dann auch immer nur im RTW usw.


    Elektrische Tragen: Gab hier schom Threads zu. Könnte auch deinen Rücken retten. Gibt es. Hier und da in Erprobung...

    Das sehe ich überhaupt nicht so. Du redest du nur Effekte klein, weil das Grundberufsfeld immer noch gleich ist. Wenn man tagtäglich damit beschäftigt fällt wem das natürlich nicht auf...
    Betrachte mal was du aufzählst: Qualifikation hat sich geändert. Medikamente haben sich geändert. Technik hat sich geändert. Fahrzeuge haben sich geändert. Selbst die Kunden haben sich geändert. ist doch alles anders?!


    Und genauso geht es weiter. Mehr Koffer-RTW. Medikamente wohl eher nicht so viel Änderungen. Ich denke auf personeller und technischer Seite wird sich in den nächsten Jahren eine Menge ändern. Beim Personal geht die Tendenz in Richtung höherer Qualifikation. Den Zivi auf dem RTW gibt es nicht mehr. Gleichzeitig glaube ich an eine Reduzierung der NEF. Da kommt auch die Technik ins Spiel. Heutige Technik im RTW ist oft auf dem technischen Stand von vor 20 Jahren. Ein ernstzunehmendes technisches Einsatzmanagement gibt es bis heute in der Praxis nicht - obwohl es seit 10 Jahren möglich wäre. Also die Vernetzung der Geräte untereinander und die zugehörige automatische Übermittlung an ein Krankenhaus und vielleicht ein Notarzt-Call-Center. Machbar wäre es. Ich glaube es wird in einigen Jahren auch kommen - allein schon aus bloßem Kostendruck. Es entfällt teure Schreibzeit und erst recht der ein oder andere Notarzt.


    Ansonsten sehe ich viele Details. Elektrische Tragen werden sich irgendwann durchsetzen usw.
    Gespannt bin ich bei den Fahrzeugen. Derzeit geht es in Richtung "immer größer" und die die 5t Fahrgestelle reichen immer seltener aus. Für den ITW muss dann schon ein 7,5t LKW herhalten. Bin gespannt wie dieser Trend bei gewöhnlichen RTW weiter läuft.

    Das meinen die doch nicht ernst?!


    Der Umstieg auf Blau ergibt Sinn. Aber doch nicht so!
    Beim österreichischen Modell:
    Mütze - geht so aber ist ok
    Hemd sieht nach nem miesen Material aus. Kann aber täuschen, sonst ok.
    Jacken gehen nicht. Sehen irgendwie nach Primark aus. Abgesehen davon fehlen Reflexstreifen zu sehr. Empfinde ich bei Einsätzen im Verkehr als gefährlich.
    Die Hose sehe ich als totales Desaster. Sieht aus wie eine billige Fälschung einer Adidas Jogginghose...

    Steffen Kasuchke
    Nein das meinte ich nicht. Ich meinte damit eher, dass hier eine Wehr offenbar ein "Upgrade" durch die Hintertür erzwingen will. Denn an sich ist das eine Dorfwehr mit einem gewöhnlichen LF8. Und irgendwie rüstet die sich immer weiter auf. Wie du schon schriebst... das MZF ist nicht klein... für eine so kleine Wehr sogar ziemlich groß. Mit dem kompletten Rettungssatz bringt man das LF8 auf ein Niveau was so nie vorgesehen war.


    An sich ist sowas ok. Wenn die Wehr das Geld hat und alles ordentlich verbaut und die Mitglieder ausbildet ist erstmal alles toll. Macht ja auch sicher mehr Spaß was gescheites in der Garage stehen zu haben und nicht immer neidisch auf die umliegenden Wehren schielen zu müssen. Das Problem der Kommune sind vermutlich eher die Folgekosten. Was irgendwann mal ohne Zusatzkosten beschafft wurde wird irgendwann selbstverständlich. Wenn das alte Fahrzeug mal ausgetauscht wird, ist die Enttäuschung groß wenn in Zukunft nichts dasteht für das ein Rettungssatz eingeplant ist... oder anders gesagt. Wenn der Rettungssatz mal kaputt ist steht man schnell da und will einen neuen... wenn dann die Eigenfinanzen nicht so prall sind soll schnell die Kommune herhalten...

    Schon einmal darüber nachgedacht, dass der Übungs-Rettungssatz möglicherweise keine regelmäßigen
    Kontrollen / Prüfungen erhalten hat, und er deswegen unter Umständen nicht einmal eingesetzt werden
    dürfte?


    Da er die vergangenen 15 Jahre offenbar eingesetzt wurde ging ich von einer Wartung aus.


    Das Problem wird eher sein, dass der Rettungssatz weder auf deren LF8 oder deren kleines MZF gehört. Da wird man sich damit behelfen "Übungsmatrerial" durch die Gegend zu fahren, Wäre ja auch sonst verwunderlich als Wehr Übungsmaterial für etwas zu beschaffen was man nie verwenden würde.

    Wenn der VU im eigenen Ort der betroffenen FF ist, wird sie ja mit alarmiert, ob der Rettungssatz bei der ILS gelistet ist oder nicht. Sie werden nun nur nicht mehr außerhalb ihres Ortes zu einem normalen VU gerufen, weil sie bei der Leitstelle nicht mehr über einen Rettungssatz verfügen.


    So hätte ich es auch gedacht. Fänd ich auch ok. Aber offenbar ist auch das untersagt. Sprich selbst wenn sie einen VU im ort haben und sowieso dort sind sollen sie den Rettungssatz nicht ausladen dürfen.
    Wobei mich hier auch mal die rechtliche Lage interessieren würde. Wenn Gerät an der E-Stelle vorhanden ist und umgehend benötigt ist, weil akute Lebensgefahr vorliegt... stehen da nicht Dinge wie "rechtfertigender Notstand" über Gemeinderatsbeschlüssen. Zumindest kann man doch von Lebensgefahr ausgehen wenn ein AED oder Rettungssatz zum Einsatz kommt? Das Gerät wäre ja einsatzbereit und die Wehrmitglieder auch in der Anwendung geschult.


    Wenn müsste also der Gemeinderat die Mitführung auf dem Fahrzeug untersagen.

    Waldi
    Vermutlich ist das nur eine Formulierung gewesen um sowas zu beschaffen, obwohl sie kein Fahrzeug haben in das das nach Plan passt. Somit ist fürs Papier nur Übungsgerät auf dem Auto.


    @EF
    Der Rettungssatz der Gemeinde ist wohl der bei der anderen Ortswehr.
    Was mich dann aber eher irritiert. Sicher... die ILS ruft nur Gerätschaften aus. Dann würde die Wehr nicht mehr für derartige Einsätze alarmiert werden. Aber sie könnten dadurch prinzipiell weiterhin das Gerät nutzen, sofern es mal zufällig gebraucht würde. Kommt ja mal vor, dass sich "eingeklemmte Person" erst vor Ort zeigt obwohl man nur zum Ölfleck entfernen gekommen ist. Daher irritiert mich das Verbot. Dem Artikel nach dürften sie es ja selbst dann nicht verwenden.

    Kann mir das mal jemand entzerren?


    Derzeit verstehe ich das Problem nicht. Also wieso man den Betrieb untersagt hat. Ich verstehe nur den Teil der Gemeindeverwaltung was die Kosten betrifft. Das Verfahren ist ja bekannt... man schafft aus irgendwelchen Töpfen an... und dann kommt irgendwann Wartung/Ersatz und dann reicht das Geld nicht mehr und die Feuzerwehr will mehr von der Kommune. Da verstehe ich schon deren bedenken.
    Aber wieso dann das Nutzungsverbot?

    kellern
    Klar... Ehrenamtlern muss man was bieten. Es solte nicht unter "Einsparung" laufen. Neues Geräteshaus ist ein schöner Ansatz. Und dann vielleicht ein kleiner Wink in Richtung "gibt tolle neue Spezialfahrzeuge" da man ja sowas wie Löschfahrzeuge nicht mehr doppelt vorhalten muss. Dürfte die Wehrzugehörigkeit als Statussymbol auch nochmal verbessern... aber manche wollen nunmal auch nach Jahrzehnten nicht...

    Ist doch oft so. Kenne das aus so vielen Bereichen... anstatt nach Synergien zu schauen, bekriegt man sich. Streng genommen hätte man die Wehren schon seit Jahrzehnten zusammen legen können. Laut Artikel rücken die doch schon ewig aus dem gleichen Gerätehaus aus. Da wäre es doch generell sinnvoller einen umfassenderen Fuhrpark zu betreiben als zwei getrennte.


    Aber irgendwie muss sich ja jeder profilieren

    Auf die Grundfrage "kauft sowas jemand" ist die eindeutige Antwort "ja". Alte Löschfahrzeuge sind beliebt, da sie stest gepflegt wurden und nur wenige Kilometer gelaufen sind. Die Beliebtheit schwankt natürlich nacvh Fahrzeugtyp... der gammelige MTW bringt natürlich kein Vermögen mehr. TLF gehen wenn eher an ausländische Feuerwehren. Insgesamt schlechter Markt. Bei Drehleitern ist der Markt fast immer leer und alte Löschfahrzeuge laufen gut. Letztere weil man sie hervorragend umbauen kann. Hier in der Galerie findest du einige alte THW unf FW Fahrzeuge die heute ein neues Leben als GW-San führen.


    Also immer erstmal im Ort fragen... Liebhaber... Feuerwehr-Oldtimer Freunde oder die örtliche HiOrg