Beiträge von Schulsani

    Kommt es mir nur so vor oder fängt das Thema langsam an zu rotieren? (Wir drehen uns im Kreis)
    Die Fahrzeuge in dieser Gewichtsklasse sind doch schon kronisch überladen und zu klein und fahren sich entsprechend suboptimal.

    Na dieses Argument führt durchaus zur Rotation. Denn das Argument der fehlenden Reserve kommt immer.
    Die Probleme der Fahrdynamik konnte ich nicht feststellen. Erst recht im Vergleich zu den Transportern - oder willst du erzählen eines dieser SUV fahre sich erheblich schlechter als dein T5?
    Auch die Überladung: Das Argument geht immer. Ich kenne die Personaldecke in Bayern nicht. Aber bei uns in RLP besteht die Regelbesetzung eines NEF nicht aus drei Personen. Und selbst damit sind sie nicht überladen. Man bedenke, dass auch bei Privatleuten darin fünf Personen und Gepäck unterwegs sind.
    Die gleiche Debatte kann man beim Transporter aufmachen. Da dann ggf vier Sitze vorhanden sind und msan die vielleicht sogar durchgängig mit übergewichtigen Mitarbeitern besetzt wird auch da die Belastunsgrenze erreicht. Ich empfehle den Griff zum Sprinter 519 - die Reserven könnten gerade so ausreichen ;)

    FWK sehe ich nur in Ausnahmefällen für sinnvoll an. Also letztendlich die Großstädte mit starke, Einsatzaufkommen in diesem Bereich.
    In den allermeisten Fällendürfte ein WLF mit Ladekran sinnvoller sein.


    Zum einen stellt sich die Frage wann man wofür einen FwK benötigt - also wirklich zeitkritisch. Da kann man auch abgleichen was ein großer Ladekran packt.
    Die leistungsstärksten Ladekräne liegen bereits bei max 30t und heben auch in 15m Entfernung noch über 5t. EIn umgestürzter Baum o.ä. lässt sich problemlos auch mit kleineren Modellen Bergen. Die Kosten für das Fahrzeug sind dabei erheblich niedriger.


    Vorteil: Da günstiger könnten mehr Städte ein WLF mit Ladekran beschaffen. Denn was hilft der tolle FwK der Großstadt in 150km Entfernung wenn vor Ort Adipöse, PKW oder Bäume gehoben werden müssen? Selbst mittlere Ladekräne heben locker Kleintransporter in ein paar Meter Entfernung. Ich denke damit erreicht man viel mehr und isnbesondere ist schnellere Hilfe möglich




    @Timbo
    Für einen mittleren Ladekran ist eine Elefantenkuh durchaus machbar. Selbst die typischen Krände der Baustofflaster heben über 6t

    Vom Pick-Up halte ich nichts. Für den RD an sich völlig ungeeignet. Die Fahrdynamik ist unter allen in Frage kommenden Fahrzeugen am Schlechtesten. Der Verbrauch und die Abmessungen beachtlich groß. Die enormen Reserven des Fahrgestells braucht das NEF einfach nicht.


    Es bleibt simpel:
    Was Raum und Reserven angeht ist und bleibt der Transporter die beste Variante. Ist aber teuer in Anschaffung und Unterhalt. Reden wir über unsere Träume wäre das das Optimum. Da die Kassen nicht gerade spendabler werden, dürften die in Zukunft eher verschwinden.


    SUV und Vans sind einfach günstiger und fahrdynamisch besser. Da man gerne Allrad mitbestellt, fällt die Wahl zumeist auf SUV. Hier läuft als auf Mittelklasse SUV raus. Die Kompakten (Tiguan, Kuga, X1) sind zu klein und bieten meist eine zu geringe Zuladung. Die der oberen Mittelklasse/Oberklasse (Q7, X5) sind einfach zu teuer. Damit bleibt es bei der Mittelklasse (X3, Q5, GLC, Edge). Die haben alle eine halbwegs ausreichende Zuladung und sind gut fahrbar - bei akzeptablen Preisen. Auch der Unterhalt ruiniert wen nicht sofort.
    Ich denke auch Bayern wird den Weg gehen.


    Nach Liste ist Ford also nicht teurer. Frage ist natürlich wie viel Rabatt noch gegeben wird.

    Allein weil die restliche Ausstattung im Ford schon recht "voll" ist. Fügt man beim Transporter Selbstverständlichkeiten wie elektrische Fensterheber, Seitenairbags, Bodenbelag, Klimaanlage, PDC, Radio, vier Sitze ist man beim 150kW Modell (das 132kW Modell erfüllt die EU6 nicht und läuft wohl in Kürze aus) bereits jenseits der 51.000€ und hat bis dahin alles andere als etwas was man als "komfortabel" bezeichnen kann.
    Der Edge ist als "Titanium" mit 150kW und Automatik bereits ziemlich luxuriös ausgestattet. Bereits als Trend stünder er weit besser als der T6 da - nur würde die Automatik fehlen.



    Natürlich hat der Ford die gleichen Nachteile wie der X3 im Vergleich zum Transporter. Wenn Bayern aber künftig mehr aufs Geld schaut, finde ich das Angebot verdächtig attraktiv. Selbst wenn Ford (rein hypothetisch) keinerlei Rettungsdienst- & Großkundenrabatte geben würde, bekäme man den Edge als Trend für weniger als 34.000€ bzw den Titanium für unter 40.000€. Jeder kann überschlagen wie viel Rabatt VW geben müsste um ein attraktiveres Angebot zu machen. Allein weil Ford sicherlich einen besseren Preis bieten wird als den, den jeder Freiberufler kriegen würde.

    http://bos-fahrzeuge.info/einsatzfahrzeuge/124062/


    Neue Stroke Unit, neues Glück. Ein neues Fahrzeug fährt seit Sommer letzten Jahres im Rahmen einer zweiten Studie Einsätze im Saarland. Wie weit man mit der Studie ist weiß ich allerdings nicht.

    Oha. Davon wusste ich nicht.
    Gibt es eine Begründung dafür? Beim ersten Fahrzeug war doch das Ergebnis die Fahrzeuge seien zu spät am Einsatzort und brächten keine messbaren Vorteile. Soweit nachvollziehbar. Der Gedanke die Technik in den RTW zu packen ist da sicherlich etwas sinnvoller. Aber effizienter wird es dadurch doch auch nicht wirklich.

    Fakt ist, dass der BMW X3 auch mit der 08/15-DIN-Standardbeladung schon gut am Limit ist, was allerdings nicht bedeutet, dass es kein solides NEF ist. Aber wie wir ja nun alle mitbekommen haben, wird es einen Wechsel beim Fahrgestell geben... was soll dies nun sein?Lieber den SUV oder den Van/Kleinbus?


    Daher nochmal die Frage: Wie wahrscheinlich ist der Ford Edge? Der erfüllt ja - rein zufällig - ziemlich exakt das Lastenheft. Und wenn man in Bayern derzeit so gerne Ford mag, halte ich das für recht wahrscheinlich. Der Transit schafft die Bedingungen nicht - Vito und T6 wären dann nunmal eher teurer

    Ich verstehe immer noch nicht, was dieses System bringen soll?
    Das ist wie mit der präklinischen Sonografie, das verlängert doch nur die Standzeiten.

    Im Saarland hat man die Ergebnisse der Mobile Stroke Units ausgewertet - und deshalb eingestellt.
    In der Großstadt unnötig, da eine Klinik nie allzu weit weg ist. Auf dem land genauso sinnlos, da die Mobile Stroke Unit meist noch weiter weg ist.


    Wie sinnlos ist es Zeit sparen zu wollen und dafür mit dem Transport zu warten bis das Spezialfahrzeug gekommen ist? "Wir können jetzt nicht die 15min ins Krankenhaus fahren, weil die Mobile Stroke Unit in 5min kommt, dann 10min das CT hochfährt um dann zu schauen was Sie haben um Ihnen dann das Medikament zu geben was sie bereits zum gleichen Zeitpunkt in der Klinik bekämen."???

    Ist ein Massenphänomen. Die Kollegen die mir noch von den 0 Einsätzen in einer 24h Schicht in RLP erzählten kenne ich auch. Mittlerweile gibt es das auch auf "Hilfsfristwachen" nur noch einmal im Jahr.


    Die Entwicklung finde ich nicht ungewöhnlich. Was früher der HA erledigte, muss heute über den RD abgewickelt werden. Die BG wünscht auch, dass der RTW kommt um einen gequetschten Finger 300m zum D-Arzt zu fahren.
    Eine weitere Entwicklung erlebe ich auf dem Land als sehr gravierend. Das ist die Spezialisierung. Eine gebrochene Nase nach einem Sturz aufs Gesicht belegt einen RTW mittlerweile über 2h. Neben der langen Anfahrt zum Patienten muss immer mehr in irgendwelche spezialisierten Kliniken. Da ist es Alltag mal eben 70km in die Großstadt zu fahren - oder noch weiter ins nächste Bundesland. So hat man eine 10h Schicht mit 4 Einsätzen und war fast den ganzen Tag am Arbeiten.


    Lösbar ist das Problem nicht. Die sinnlosen Einsätze kann man schwer aussortieren. Genauso baut niemand eine Gesichtschirurgie in die kleine Gemeinde. Letztendlich bedeutet es einfach mehr RTW und KTW. Besonders empfehlen würde ich die verkannte Option des NKTW. Vrmutlich wird man auf dem Land langfristig auch mehr Hubschrauber haben.
    Durch Telemedizin, wenn sie mal sinnvoll käme, könnte man immerhin die NEF konstant halten.

    @Patrik Kalinowski
    Der X5 25d dürfte kaum realistisch sein. Auch nicht sonderlich sinnvoll. Die zweigeteilte Heckklappe disqualifizieren ihn. Bei den Preisen ist ein Transporter dann auch nicht mehr teurer.
    Wenn "Wünsche" entweder Vito oder X3. Deine Beladungsliste bekommt man auch in den X3. Im Vito ist es natürlich bequemer - zu Lasten von Fahrkomfort und Sicherheit.


    @kellern
    Nicht politisch. Volvo gibt m.W. keine hohen BOS-Rabatte. Entsprechend wäre dieser viel zu teuer. Abgesehen davon auch viel zu groß. Da würde ich einen Vito diesem Schiff immer vorziehen.
    Warum immer die Tendenz zu Schlechtschiffen im Rettungsdienst? Fehlt nur noch, dass jemand einen Actros vorschlägt, da dieser doch viel Lastreserven hat.


    @thejay
    Ford würde ich nicht pauschal ausschließen. Wäre eher die Frage der Basis. S-Max? Transit Custom? Oder aber der neue Ford Edge. Von den Abmessungen her in der Liga von X5&Co. 180PS Diesel, Allrad usw.
    Dürfte ziemlich genau dem Lastenheft entsprechen. Der bereits sehr niedrige Listenpreis (rund 43k) würde von der Konkurrenz sehr sehr hohe Rabatte erfordern um ihn zu unterbieten. Selbst ohne BOS-Rabatt bekommt man den als Einezel(gewerbe)kunde schon für rund 34k€. Zum Vergleich: der gewünschte X5 würde laut Liste erst bei 55.000€ anfangen.


    Bei den RTW wäre ich aber unbesorgt. Es wollten schon viele Regionen wechseln - praktisch bundesweit erfolglos. Gerade Bayern hat da keine Chance (schwere Fahrzeuge). Man bräuchte zunächst ein Fahrgestellt mit min 4,3t (eher mehr). Die Option auf Allrad ist Pflicht und Automatik sollte verfügbar sein. An dieser Stelle sind fast alle Anbieter raus. Das Gewicht packen noch einige Anbieter - dann aber nur mit Handschaltung und ohne Allrad. Der einzige halbwegs brauchbare Konkurrent zum Sprinter ist derzeit der Daily - und der konnte sich in diversen Versuchen nicht durchsetzen.
    Bei KTW ist das anders - die Ansprüche sind nicht so fest. Auch bei den NEF gibt es mehr Alternativen.
    Die höheren Laufleistungen sollten kein Problem sein. 250.000km sind zumindest in RLP kein Problem für die Fahrzeuge.

    Man kann ja mal durchgehen welche Optionen es gibt. Aufgrund der erhöhten Sitzposition können es nur Vans, SUV und Transporter sein. Bei den Vans ist das Angebot ausgesprochen klein. S-Max und Sharan.
    Bei den Transporten läuft es ebenfalls auf T6 und Vito raus.
    Nur bei den SUV gibt es ein breites Angebot.


    Der Vorteil der SUV ist für mich das Fahrverhalten. Gerade für Landrettungen fährt sich ein SUV erheblich besser als ein T6. Gerade bei engeren Kurven usw haben die PKW-Fahrgestelle mehr Reserven. Die Geländetauglichkeit ist sowieso besser.
    Hier bieten sich theoretisch X3, Q5 und GLC (sowie diverse Importeure z.B. der Santa Fe) an. Der Q5 entfällt, da kurz vor Modellwechsel.
    In meinen Augen reichen die Fahrgestelle auch aus. Ich weiß nicht was in Bayern so durch die Gegend gefahren wird, aber in der restlichen Republik ist die Basis wohl ausreichend.
    Ja ich weiß... mehr Platz ist toll. Nur wird es immer teurer bei fraglichen Zusatznutzen. Nach der Argumentation mehr Platz hilft und Reserven sind gut, sollte man mindestens einen Sprinter 519 beschaffen. Oder anders: Die größeren SUV bieten kaum Zusatznutzen. X5 entfällt wegen der Heckklappe. Touareg läuft aus. Blieben GLE und Q7. Ersterer bietet nicht viel mehr Laderaum als X3/GLE, letzterer... nun ja.. da ist ein T6 kompakter.

    Als Forschungsprojekt sicherlich spannend und gut, dass es sowas gibt.


    Im Regeleinsatz in meinen Augen unsinnig. Auf der einen Seite klagt man vielerorts über zu wenig RTW und NEF. Dazu spart man bei deren Ausrüstung gerne. Kommunikation/Datenübertragung zu Kliniken, Reanimationshilfen usw sind alles andere als "Standard".
    Auf der anderen Seite versucht man immer wieder die halbe Klinik in zusätzlichen Fahrzeugen zum Patienten zu bringen. Sprich immer wieder hoch spezialisierte Fahrzeuge (wer erinnert sich noch an die Mobile Stroke Unit?) mit mehr als fragwürdigem Nutzen, statt den eigentlichen Rettungsdienst aufzurüsten.

    Würde das mal um eine Frage ergänzen.
    Wie kommt man zu den Planungen?


    Gibt ja hier und da Ideen die rein subjektiv mal mehr und mal weniger sinnvoll erscheinen. Gerade im sehr ländlichen Raum sehe ich durchaus stellenweise einen noch offenen Bedarf.
    Nur sehe ich nie eine echte Bedarfsanalyse in Richtung wie viel erwartbare Einsätze, was brächte eine Ausweitung eines anderen RTH-Standorts (Nachtflug?) und erst Recht ob Alternativen tragbar wären.
    So sehe ich die langen Transportwege zu Spezialkliniken auf dem Land als Problem. Da kann man natürlich RTH-Kosten gegen die Kosten einer Aufrüstung des lokalen Krankenhauses rechnen usw.


    Von derartigen Analysen lese ich irgendwie nie. Gibt es die nicht oder berichten die Zeitungen darüber nicht?

    Wer facht denn eigentlich immer turnusmässig diese Diskussion an ?
    Sind es Unfallforscher dier herausgefunden haben dass die technische Rettung schneller werden muss oder sind es FFler die zu spät zum Gerätehaus kommen - wenn die besten Plätze schon besetzt sind ?

    Meine Hypothese:
    In einigen Regionen wurden früher recht locker Blaulichter an FFler vergeben. Scheinbar geht das heute nicht mehr so einfach. Dort besteht der Wunsch danach weiterhin.
    Ansonsten vielleicht als ne Art des Mitgliedererhalts? Die wenigen Mitglieder die aktiv sind werden dadurch gehalten und man hofft auf bessere Hilfsfristen?


    Eine bessere Idee habe ich nicht.

    Wenn man sich den "Tempo-30-Wahn" und sonstiger Verkehrsbremsen mancher Gemeinden so ansieht...


    Da sehe ich kein Problem. 40 statt 30 zu fahren ist sicherlich vertretbar und erfordert kein Blinklicht. Viel schneller ist aus Sicherheitsgründen abzulehnen.

    Ich sehe das grüne Blinklicht (es kommt alle Jahre wieder hoch) nicht nur als überflüssig, ich stehe dem gar kritisch gegenüber. Schlicht aus mehreren Gründen: zum Einen sehe ich die Mitmenschen schon bei Blaulicht und Martinshorn mit der Situation überfordert - wie soll das dann erst bei grünem Blinklicht werden?!

    Abgesehen davon wird es so oder so gefährlicher. Eimn grünes Blinklicht auf einem zivilen PKW und damit über rote Ampeln? Hurra!
    Wie oft wird ein großer, bunter, reflektierender, blinkender und lauter RTW an Ampeln "übersehen"... und da will man dann mit einem grünen Blinklicht mithalten. Oha.



    Ansonsten kann ich mich nur Tobias anschließen. Wofür sollte man das brauchen? Normal sollten die Anfahrtswege zum Gerätehaus nicht sonderlich weit sein. Offenbar muss es um jede Sekunde gehen um die Hilfsfristen einzuhalten. Wenn das der Fall ist, sollte man sich Gedanken über die Struktur machen.

    Schöne Idee für ein Betreuungsfahrzeug sich einen Getränkeaufbau zu nehmen.
    Nurmeine Frage die sich stellt: Wie wird das in NRW mit den Führerscheinen gehandhabt? Bei 7,5t gibt es ja die Erleichterungen. Hat man für die schweren LKW da irgendwie vorgeplant?

    schlechte Wege fahrenrangieren
    rückwärts aus der Einsatzstelle fahren
    auf Alarmfahrt kompakter sein


    Ist eine Frage der Anwendung. Sollte es sich wirklich um sehr schnell benötigtes Material handeln ist der Anhänger tatsächlich keine Option. Wobei ich da dann auch den Ausrüstungsumfang eines TSF-L als nicht ausreichend sehen würde.
    Genannt wurden viele kleinere Zusatzfunktionen. Transport von Kettensäge, Schaufeln, Bindemittel usw.
    Korrigier mich wenn ich falsch liege, aber für mich sind das alles Sachen bei denen eine Minute mehr Anfahrt (geht um Einsätze in der Umgebung) akzeptabel wäre.


    Die Anhängeroption ist in meinen Augen für zusätzliches Material außerhalb der Norm. Mit Schaufel, Besen und Bindemittel kann man an der Unfallstelle schon deutlich mehr machen. Aber kommt es da auf möglichst schnelle Ausrückzeiten an?
    Wenn es ums Träumen geht sehe ich so mehr Möglichkeiten. Ein Anhänger ist schnell beschafft. Die Kompetenzen und Interessen ändern sich schnell. Vielleicht sieht man auch mehr Bedarf im Bereich der Unterstützung? Zelte oder auch eine Feldküche lassen sich so einfach realisieren. Der Abtransport von Material ist beim Rollcontainermaß deutlich eingeschränkt.


    Aber du hast recht. Was zeitkritisch ist gehört nicht auf einen Anhänger. Nur eigentlich auch nicht in ein TSF.


    Daher 9% TSF + 58% Logistik + 33% Sonstiges = 100% TSF-LOGISTIK

    Danach sollte man immer alle Fahrzeuge in einem einzigen Zusammenlegen.



    Generell sehe ich auch den Punkt der veränderten Einsätze. Ein TSF ist natürlich nur für wenige Einsätze wirklich geeignet. Verständlicherweise hat man immer den Wunsch "mehr" zu können. Allein im Sinne der Motivation der Freiwilligen. Man will ja nicht bei der Wehr sein die am Ende nur zugucken darf.
    Die Frage ist nur eher ob das TSF-L die Antwort auf die Frage ist. Sie ist freilich eine der vielen Möglichkeiten. Die Kosten sind aber vergleichsweise hoch. Bei den Preisdimensionen kann man dann schon nach TSF-W und MLF ausschau halten - die ebenfalls mehr Einsatzbereich abdecken. Die Fahrzeuggröße wäre vergleichbar. Der Vorteil liegt da in der Standardisierung. Mit einem TSF-L ist der STandard dann doch wieder verletzt. Auch mit Rollcontainer ist ein TSF kein HLF.


    Die teure Variante wäre also eher ein größeres Normfahrzeug. Als günstigere Lösung gab es ja die Vorschläge in Richtung Anhänger (oder MZF). Die wären günstiger und flexibler. Man kann auch in fünf Jahren auf geänderte Anforderungen reagieren ohne Probleme mit dem Betsandsfahrzeug zu bekommen. Alle genannten Anforderungen außerhalb des Löschens sind passabel mit dem Anhänger zu bedienen. Dieser kann aber immer erweitert werden. Ein weiterer Anhänger ist leichter zu beschaffen als ein neues Auto.



    Die Idee der Normierung ist nicht aus einer Bierlaune entstanden.

    Das Bruchhausener TSF-W-L ist ja noch eine weitere Abwandlung. In meinen Augen noch fragwürdiger.


    Die Idee des TSF-L war doch für TSF-Wehren die von großen Einsätzen träumen ein wenig Laderaum mitzugeben. Meine Kritik bestand primär in der Unflexibilität und unverhältnismäßig hohen Kosten gegenüber einer AHK und einem zusätzlichen Anhänger. Die Grundidee ist ja nett. Ein TSF allein ist kaum einsetzbar. Mit einem Anhänger für ein Zelt, eine Feldküche, Schläuche oder Verkehrssicherung schafft man sich viel mehr Anwendungen und kann dies auch mit Fördermitteln und Spenden beliebig erweitern. Soweit nett - nur die Fahrzeugwahl in meinen Augen verfehlt.



    Und das??? Jetzt hat man ein TSF-W und damit immerhin etwas mehr Löschkompetenz. Offenbar bleibt man zu klein für ein MLF oder HLF. Stattdessen rückt man mit einem 7,49t Laster mit Platz für zwei Rollcontainer an. Kann mir das mal jemand erklären? Wofür macht man sich bei der Normung Gedanken? Die Größenklasse entspricht ziemlich exakt dem MLF.
    Da bleibe ich ratlos. Wenn die Wehr mit einem TSF-W bedient ist, brauchen sie kein TSF-W-L. Ist dann doch mehr Kompetenz vorgesehen gibt es doch das MLF (oder sogar HLF).
    Ich verstehe den Sinn nicht warum man alle Standardisierungen wieder aufbricht für irgendwelche Sonderlösungen. Hier wäre doch ein MLF ideal gewesen. Sollte man dann immer noch Geld übrig haben gibt es eben noch MZF...