Beiträge von str1k3r

    Das kann mit der Zulassung und der ausgewählten Fahrzeugklasse zu tun haben. Nicht jede Klasse ist berechtig, das E-Kennzeichen zu führen.


    Bei dem Crafter dürfte es auch auf die zzgl. Gesamtmasse ankommen. Ist dieser unter 3,5 Tonnen(N1) oder 4,25 Tonnen und mit Klasse B fahrbar(N2), dann ist er für E berechtigt. Über 3,5 Tonnen ist sonst keine E-Zulassung möglich.

    meines Wissens nach gibt es den e-Crafter nur mit 3,5to zGG. Deshalb die Verwunderung.

    Man muss sich wundern, was alles KEIN Totalschaden ist. Wobei der Rahmen schon "in die ewigen Jagdgründe" gezogen sein dürfte. Ohne dass ich Gutachterwissen hätte, könnte aber eine erweiterte "RTW-Taktik" interessant sein: neuer Rahmen, neuer Motor, neues Getriebe... dann Kabine und Gerätekoffer umsetzen. Die scheinen ja nicht ganz so schlimm getroffen worden zu sein.

    Kabine sehe ich problematisch, dass das mit den Produktionsprozessen bei Daimler passt. Den Koffer sollte man aber definitiv Versuch weiter zu verwenden.

    Die technische Entwicklung wird sicherlich voran schreiten. Aber eher im Bereich der Batterie oder der Ladegeschwindigkeit an sich. Die Ladeinfrastruktur wird die gleiche bleiben und die gleichen Stecker auch in 10 Jahren noch benutzt werden können. Was ein Thema werden könnte dass die Ladeleistung „zu niedrig“ wird und man dann 4-5 Stunden zum vollladen braucht. Das sind dann aber auch 400-500km. Also mehr als ausreichend für nen GW pro Tag.

    Was verstehst du denn unter laden >3,5to? Wenn ich das richtig gesehen habe sind an jeder Wache neben normalen Wallboxen auch Ladesäulen mit 50kW geplant mit denen man auch zügig laden kann.
    Und auf LKW >12to die deutlich größere Batterien zum laden haben kann man noch lange im Einsatzdienst warten. So meine Einschätzung.

    Nun es sind halt Standartfahrzeuge des jeweiligen Hersteller. Die laufen zwar vom ,,Behördenband" aber sind technisch identisch. Wobei da Volvo einen anderen Weg geht. Der kommt als Behördenfahrzeug mit größerer Bremsanlage auf die Straße. Man passt sozusagen das Fahrzeug an die spätere Nutzung an. Und das ist nun mal fast häufig ,,volle Pulle" und das ständig am zulässigen Gesamtgewicht.

    Mir ist bei VW zumindestens von einigen Modellen bekannt, dass diese Modelle dann z.b. die größere Bremsanlage bekommen, die eigentlich für PS stärkere Modelle vorgesehen sind. Eigentlich ist also genau anders bei den deutschen Herstellern, die Fahrzeuge laufen vom Serienband, sehen von außen aus wie Serienfahrzeuge, sind aber technisch nicht identisch mit dem Serienmodell.

    Was willen man machen, wenn man a) einheitliche bzw vergleichbare Fahrzeuge auf allen Wachen haben will, wie fast alle Berufsfeuerwehren aber b) kein Geld hat um alle innerhalb eines kurzen Zeitraums auszutauschen.

    Gibt eben keine (Serien)Fahrzeugmodele. eCrafter geht bis 4,25t und ist damit der größte seiner Klasse. Der nächste ist der Fuso Canter mit 7,49t. Fürn RTW wie er in Hannover gefahren wird ungünstig. KLF möglich, aber nur mit deutlich mehr Aufwand zu realisieren.


    Das eLHF soll Anfang 2021 in Probebetrieb gehen. Kann man vll schon als Prototyp auf der Interschutz sehen. Wird aber auch mit 1,8 Mio € gefördert, ob man in Hannover auch bereit ist entsprechende Summen auszugeben?

    Wenn man sich vor Augen hält, dass das ein politischer Beschluss war und das aktuelle sowie angekündigte Fahrzeugangebot anschaut, wird das außer Logistikfahrzeuge ala Crafter nichts werden. Auch einen eRTW sehe ich kritisch solange man nicht eigene Projekte startet, wie das gerade Berlin mit Rosenbauer und dem eLHF macht.

    Ob Heimarbeitsplatz oder Datenvernetzung zwischen ggf. weltweit verteilten Firmenstandorten via "Tunnel durch das Internet"- man arbeitet heute so. Auch in Banken, Rüstungsfirmen usw.

    Ich arbeite in einem internationalen Rüstungsunternehmen und habe theoretisch auch Zugriff auf entsprechend klassifiziertes Material und kann sagen, dass wir auf das "deutsche Netz" nicht mit VPN zugreifen können bzw dürfen, dass muss entweder über das Netzwerk des Standortes mit entsprechenden Servern oder Verschlüsselungsgeräte, die mehr als der Laptop kosten, erfolgen.


    Je nachdem was noch alles über das interne Netz der Leitstelle geht wundert es mich also nicht, wieso das nicht eben mal über VPN geht und anders ist als in Bayern.

    Hast Du Zugriff auf die kompletten UNterlagen? Das was ich da lesen konnte war nämlich eher kryptisch .

    Finden sich in den Tiefen der Vergabeplattform. Die ist auch über den oben genannten Link erreichbar.


    Und zur KBA-Liste: Die Zulassungszahlen werden nach Segmenten geschlüsselt, unter anderem auch Großraumvans. Hier finden sich diverse Modelle von Ford, VW und andere, aber eben kein BMW. Ich halte es für möglich, dass insbesondere andere Hersteller sagen könnten, der BMW Gran Tourer ist gar nicht zulässig, weil er in dieser Liste nicht auftaucht. Ist aber alles mehr was wäre wenn

    Naja, auch Stadt können in ca. 20 Jahren deutlich wachsen und sich verändern. Wenn man sich den Fahrzeugpark der Wehr anschaut auch sinnvoll vom Truppfahrzeug aufs Gruppen-HLF aufzurüsten.

    Die im Artikel angesagte Notfallprozedur sieht z.B. vor, dass bei einem tätlichen Angriff auf eine RD-Mannschaft ein vollbesetztes HLF der Feuerwehr den Einsatzort direkt anfährt, gemeinsam mit der Polizei um die Situation direkt und schnellstmöglich in den Griff zu bekommen.

    Das ist ja nett, das ein HLF kommt, aber was soll das bei tätlichen Angriffen ausrichten. Das einzige was da hilft ist ein massives Auftreten der Polizei. Einige Städte/Polizeidirektionen gehen da einen richtigen Weg, dass inzwischen Verfügungseinheiten die ganze Woche über zur Verfügung stehen und direkt alarmiert werden oder das bei Einsätzen mit bekanntem, speziellen Klientel Hundeführer direkt dazu kommen.