Beiträge von safety-officer


    Richtig. Und genau deshalb braucht's die Ausnahmegenehmigung, die durchaus (noch) erteilt wird.


    wer hört dann noch solchen Durchsagen zu?


    Die Frage ist, wer hört überhaupt zu ... :)
    Du kannst in dem Fall nicht von dir (und deiner Sensibilisierung im und für's Blaulichtmilieu) auf den Rest der Bevölkerung schließen ...


    Frag' mal bei Einheiten nach, die von jetzt auf gleich Evakuierungen machen mussten.
    Auf Lautsprecherdurchsagen reagieren nur Wenige, du musst schon von Wohnungstür zu Wohnungtür laufen und jeden Einzeln ansprechen ...

    Wenn du auf ein südöstliches Bundesland mit einer großen, im Rettungsdienst aktiven HiOrg anspielst, das ist eine K.d.ö.R.
    Da gibt es ein paar andere Spielregeln als in einem e.V. oder einer (ausgegliederten) gGmbH.
    In dem westlich danebenliegenden Bundesland wird sehr wohl seitens der zuständigen Gremien und der Finanzämter auf die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen geachtet.
    Und die rechtlichen Unterschiede zwischen Notfallrettung und Krankentransport sollten dir ja auch bekannt sein.

    Das Problem sind, wie üblich die unseriösen restlichen rund 5 % der Werbeaktionen, ...
    ... dass man da in einigen Fällen nicht auf die Ausbildung der Werber achtet und das ganze Umfeld sagen wir mal nicht optimal ist.


    FullACK.
    Gute Werbeagenturen mit guten Mitarbeitern sind selten und kosten Geld; Geld, das so mancher Geschäftsführer einsparen möchte.
    Und genau diese Rechnung geht langfristig nicht auf.


    Interessant wäre es mal zu wissen, wie denn die langfristige Auswirkung dieser Werbeaktionen ist ... bleiben die Mitglieder wirklich länger dem Verein als zahlendes Mitglied erhalten oder sind die nach der ersten (meistens für die HiOrg sich nicht lohnenden) Zahlung wieder raus aus dem Mitgliederpool?
    Ich befürchte nur, dass es dazu freiwillig keine Angaben einer jeden Hilfsorganisation geben wird. Und das finde ich sehr schade ...


    Es gibt renomierte Untersuchungen (gfK, TNS Infratest u.a.), zum Thema Spenderverhalten, hab ich nur nicht greifbar.
    Es ist tatsächlich so, das gerade aufgrund der geringen Beitraghöhe (ab 18 € im Jahr) die Fördermitglieder längerfristig gebunden werden.


    Übrigens, laut Statistischem Bundesamt beträgt das Spendenvolumen in DE rund 4,1 Mrd €, das tatsächliche Aufkommen, also incl. nicht abzugsfähiger Spenden wird auf mehr als 6 Mrd (McKinsey) geschätzt.

    Moin,


    es ist durchaus richtig, das das (allgemeine) Spendenaufkommen sehr niedrig ist, wenn wir mal von gezielten Aktionen (aktuell z.B. Haiti, Pakistan, etc) absehen.
    Es ist auch allgemein bekannt, das die HiOrgs - ohne Ausnahme - in erster Linie von den Geldern der Fördermitglieder leben müssen.
    Denn nur mit diesen regelmäßig eingehenden Geldern kann betriebswirtschaftlich einigermaßen zielgerichtet kalkuliert werden.


    Also müssen die Organisationen ihre Bemühungen auf die Gewinnung von langfristig zahlenden Fördermitgliedern legen.
    Dazu werden von Zeit zu Zeit von den lokal arbeitenden Verbandstufen (meist Kreisverband bzw. Regionalverband bzw. Diözesanverband) Fördermitglieder geworben.
    Das dies mit professionellen Agenturen gemacht wird, hängt einfach damit zusammen, das kein Hauptamtlicher oder Ehrenamtlicher der HiOrg bereit wäre, über Tage und Wochen "Klinken zu putzen"; selbst, wenn er dafür einen entsprechenden Obolus bekäme.
    Es gab vor Jahren tatsächlich in verschiedenen HiOrgs diese Versuche - in allen Fällen ohne konkreten Erfolg.
    Professionelle Argenturen mit geschulten Werbern - auch das gibt es! - sind deutlich, sehr deutlich erfolgreicher.


    Das, was - wie üblich - hängen bleibt und durch die Medien geht, sind die wenigen Ausreißer, die unangenehm auffallen.


    @Tobias: Wieso schneiden sich die Hiorgs hier in das eigene Fleisch?
    Wenn du mit deiner Aussage meinst, das eine bessere Kontrolle der Werber stattfinden muss und sollte, gebe ich dir uneingeschränkt recht.
    Und bei den Werbeaktionen, die ich mitbekommen (und teils auch begleitet) habe, hat die Kontrolle funktioniert.

    Geschrieben von safety-officer:

    Also ich wüsste nicht, dass sowas genutzt wird. Solche Kennzeichnungen gab es mal zu DDR-Zeiten


    Mir liegt ein Bild eines Verbandes aus Polizeifahrzeugen von Anfang des Jahres in Dresden vor, erstes und letztes Fahrzeug rote Aufsteck-Drehspiegelleuchte auf der RTK.
    Anfrage bei der zuständigen Landesdienststelle wurde postiv bestätigt.


    ... man einen ELW ruhigen Gewissens mit ner roten RKL kennzeichnen kann. Seh ich das richtig, auch wenn es keine eindeutige Vorschrift o.ä. dafür gibt?


    Kooorekt! ;)
    Die Frage ist nur, macht es Sinn ...
    Ich kenne Landkreise, da würden dann je nach Einsatz 3 bis 5 Fahrzeuge mit Einsatzleitung drauf und mit laufender roter Kennleuchte stehen ...


    Wenn so eine Kennzeichnung, dann gehört das in ein entsprechend abgestimmtes fachdienstübergreifendes Konzept (Literaturhinweise siehe oben).

    Also das was ich jetzt auf die Schnelle finden konnte, ist dass der Bayernsatz aus den
    folgenden Dingen besteht:

    • 3 Hockerkocher
    • Töpfe
    • Anrichte
    • Zubehör

    Weitere Infos finde ich nicht und auch das "Lehrbuch für den Betreuungsdienst" gibt
    dazu leider gar nichts her.


    Du warst schon richtig ... :smile:
    Die im "Lehrbuch für den Betreuungsdienst" beschriebene "Ausstattung des Betreuungsdienstes im Kreisverband", Seite 361 ff mit den 18 Colli ... ist der "Bayernsatz".
    Hab ich aber leider nicht in digitaler Form vorliegen.

    Es gibt eine Empfehlung des DFV aus dem Jahre 2004.
    Rote Kennleuchte: Einsatzleitung, grüne Kennzeichnung Atemschutzsammelstelle
    vergleiche auch Cimolino U.; Weich A.: Standard-Einsatz-Regeln: Kennzeichnung von Führungskräften -fahrzeugen und Plätzen, ecomed-Verlag
    Eine Übersicht gibt's auch hier


    In östlichen Bundesländern wird eine rote Kennleuchte auch mal zur Kennzeichnung des ersten und des letzten Fahrzeugs in einem Verband genutzt. (gemäß VwV-StVO zu § 29)

    Zitat

    Original von crischl
    So nicht ganz richtig. Es gibt eine Liste, darauf steht genau wann welcher Kreis sein Fahrzeug erhält und es gibt keinen Lieferverzug. Wer nicht draufsteht bekommt keinen, wer draufsteht müsste es ja wissen. ;)


    Kannst du so nicht stehen lassen.
    Der Aufbauer hat aufgrund von Verzögerungen bei der Errichtung einer zweiter Produktionslinie einen gewissen Rückstand, der vermutlich so schnell nicht aufgeholt werden kann. Insofern ist ein Lieferverzug durchaus gegeben.

    Da schreibt der Hersteller doch glatt:

    Zitat

    Mittels Montagebügel oder optionalem Einbaurahmen wird eine einfache Montage an jedem Fahrzeug ermöglicht.

    :zwinker:


    Wobei, ich würde das nicht unbedingt selbst montieren, zwecks Gewährleistung bei Undichtigkeiten oder Rost ...

    Zitat

    Original von nelson782
    Was? Das geht dann aber doch recht fix! Sind die Termine offiziell?


    Die genannten Termine stammen von - wie es so schön heisst - gut unterrichteten Kreisen, sprich einem der Beteiligten.


    Zitat

    Original von badenzer-1
    Naja der Protptyp ist ja schon fertig und das letzte Fahrzeug geht im September raus.....


    Auf den September würde ich nicht wetten, wie auf der Rettmobil verlautete, hat der Aufbauer Kapazitätsprobleme mangels rechtzeitig fertiggestellter zweiter Produktionslinie ...

    Die Skizze geistert schon länger durchs Netz. :smile:


    Dem BBK-Kontaktmann auf der Rettmobil zufolge steht noch nichts fest.


    Ich bin auch auf die neuen BaWü-Fahrzeuge gespannt, vor allem, wo so manche Einheit die dann mit den 7,5 x 2,3 x 2,9 m unterbringen will und wird ...

    Zitat

    Original von Tobias Voss Scheinbar fühlt sich da jemand besonders wichtig und will das auch in allen Informationen (an das "gemeine Volk") stehen haben ... Wenn die meinen, dass das der richtige Weg ist, dann sollen die es machen. Für mich ist es nicht nachvollziehbar ...

    Das sind (Landes-) interne Gründe, die aber hier nicht hin gehören.



    Zitat

    Original von badenzer-1 Ich dachte die GW San BW sind dem GW San Bund ähnlich, hatte ich zumindest mal gelesen. Der Entwurf schaut auch so aus.

    Es gab verschiedene Entwürfe und jede Menge Spekulationen. Nach mir vorliegenden Infos von BBK-Seite wird sich das BUND-Fahrzeug eher am Konzept NRW orientieren, eine endgültige Entscheidung steht aber wohl noch aus.

    Nö.

    Es war schon vor der Rundmail, auch durch die ersten Ausschreibungsunterlagen und eine ähnliche Skizze im Net, allgemein bekannt, das es es ein Vario 8(16) Doka mit Aufbau wird, ebenso, das Dachklappe und Ladebordwand verbaut sind.
    Die Fahrgestelldaten sind einfach zu ermitteln (Anruf).
    Da Ewers ein ähnliches Fahrzeug bereits ausgeliefert hat, war der Rest nur ein wenig Phantasie.


    Umso interessanter, das das ich mit meinen eigenen Ideen offenbar so nah dran liege. :)


    Bin mal auf die reale Ausführung gespannt.