Beiträge von HamburgerJungchen

    Also in meinem rettungsdienstlichen Umfeld auf dem Land gibt es auch viel Sturm und viele Einsätze, die im wesentlichen durch TSF-W oder GW-L1 auf Iveco Daily abgearbeitet werden. Noch dazu können die wenigsten Wehren in den richtig ländlichen Teilen Hamburgs zuverlässig 2 Fahrzeuge besetzen.


    Die 1-3 Großlagen Unwetter taugen einfach nicht als Rechtfertigung für 85 LF 20..

    klar, es ist auch unbedingt notwendig für über 200.000 Euro ein 2. voll ausgestattetes LF vorzuhalten, was an 3 Tagen im Jahr eventuell mal zum Einsatz kommt.


    Das ist doch keine Argumentation, endlich mal vernünftige Reserve-/Ersatzfahrzeuge für die 1er und mehr Geld für neue Gerätehäuser, damit wäre der Gesamtheit der FF Hamburg mehr geholfen. Und da Geld nunmal nicht endlos vorhanden ist müsste man umverteilen und priorisieren. Diese Gleichmacherei hat zwar einen noblen Hintergedanken, führt aber in meinen Augen völlig am Thema vorbei und hat in den letzten 23 Jahren Millionen Euro versenkt.


    Und um das nochmal klar zu stellen: Ich bin sehr sehr froh, dass wir nicht mit Berliner Verhältnissen leben müssen, aber eine effezientere Mittelnutzung hätte uns viel viel weiter bringen können. Das betrifft aber genauso die BF, wo mit HLF für hunderttausende als GW Wasserschäden abgearbeitet werden.

    Es ist insgesamt völliger Schwachsinn EV mit 15-Tonnen-Löschfahrzeugen zu fahren.
    Und daneben ist es völliger Schwachsinn zu welchen Einsätzen die Wehren teilweise als Erstversorger fahren.


    Und dann kann man sich noch darüber unterhalten ob Wehren mit keinen 20 Mitgliedern und ohne Tagesbereitschaft wirklich 2 LF 16 brauchen für <10 Feuerwehreinsätze im Jahr.


    Aber da würden sich viele auf den Schlips getreten fühlen...

    ein Corpuls C1 kann auch nicht mehr (siehe BF HH RTW) und ein NKTW ist schon ausreichend bestückt (wenn man das ein oder andere nachgerüstet hat). Das ist ja eine Entscheidung der Hiorg, wie gesagt der ASB/MHD hat LP1000, Pulsoxy und auch Absaugpumpen.


    Wir sprechen hier von 22 N-TWs und ich sage dir, das die Sollstärke in 60 min erreicht ist da geb ich dir recht, aber die ersten 4-5 KTWs sind nach 10 min online. Nur dann sind diese noch nicht losgefahren.

    Es ist schonmal wesentlich übersichtlicher und besser einsehbar. Aber grundsätzlich hast du Recht, der C1 ist für den Rettungsdienst in meinen Augen völlig ungeeignet.
    Aber angeblich soll ja bald auf den C3 umgestellt werden.


    Und es ist nicht die Entscheidung der HiOrgs, sondern entweder Aufgabe des Bundes die Fahrzeuge entsprechend auszustatten oder Aufgabe des Landes entsprechende Fahrzeuge anzuschafffen.
    Die Medizintechnik hat erhebliche Kosten in Anschaffung und Unterhalt, diese müssen gedeckt sein.
    Aus Spass an der Freude einen Monitor und eine Accuvac anzuschaffen können sich vielleicht einzelne Bereitschaften leisten, in der Fläche ist das aber nicht möglich.

    Aber woran liegt das mit Struktur&Ausstattung? Im Süden der Republik klappt es ja auch. Da hat man beim MANV in den grossen Städten oft auch gleich einen MANH - einen Massenanfall von Helfern ;) durch die HiOrG (inkl. DLRG, Wasserwacht und Bergwacht) und inzwischen sogar den privaten RD (die inzwischen auch in vielen Gegenden Kat-S und Ehrenamtliche betreiben bzw. haben).
    Wenn ich mir anschaue, was in München bei "dem" Amoklauf aufgeboten wurde, wird mir heute noch schwindelig. Da war in manchen Feuerwachen der BF der Hof vollgestellt mit HiOrG-Autos inkl. Personal. GW-SAN, N-KTW, RTW, KTW - schiere Massen an RD/Kat-S Einsatzkräften MIT Material. Selbst im Landkreis wurden Sammelplätze für den RD/Kat-S gebildet, Kräfte kamen bis aus Österreich angereist.... Selbst im Worst-Case (mehrere Attentäter, sehr viele Verletzte) hätte wohl jeder Patient seinen persönlichen RTW, NAW, N-KTW oder dergl. bekommen. Dass man da ein Auto gebraucht hätte, das 3 Notfallkoffer, 3 Beamtungsgeräte usw. herbeischafft - undenkbar!


    btw. "Running Gag" in meiner Stadt: "Sage NIE, NIEMALS zur ILS "schickt mal Alles, was ihr habt", denn dann gibt es innerhalb 30 Min. so richtig massive Parkplatzprobleme an der Einsatzstelle und nach 60 Minuten parken die Autos dann schon im Landkreis....

    Dort wird auch der Rettungsdienst durch die HiOrgs gestellt, und die Verknüpfungen zwischen Ehrenamt und Hauptamt sind sehr eng, personell wie finanziell.
    Das hat im Katastrophenfall sicher viele Vorteile, im Tagesgeschäft sieht man ja wie unprofessionell viele dieser ehrenamtlich geführten KV agieren.


    Die HiOrgs in Hamburg finanzieren sich ausschließlich über Spenden, Vereinsvermögen und Aufwendungen aus dem KatS und haben keinen Kontakt zum HA-Rettungsdienst, daher auch keine Bezugsquellen für gebrauchte RTW, Medizintechnik und auch fast keine NotSan/RA in ihren Reihen.

    Die Probleme sind natürlich schon Jahrzehnte alt, aber die Sicherheitslage hat sich doch erheblich geändert. Die Wahrscheinlichkeit für einen echten MANV nimmt ja jedes Jahr zu.
    Das Problem ist auch, dass die ehrenamtliche Kräfte eigentlich nur im Rahmen von planbares Diensten und zeitunkritischen Ereignissen wie Betreuungseinsätzen eingebunden sind und nicht über Personal in unmittelbarer Umgebung der Unterkunft verfügen. Ich z.B. fahre im Einsatzfall erstmal 35 Minuten zur Fahrzeughalle, vielen geht das nicht anders.

    Das ist Unsinn!
    Die Fahrzeuge sind sehr wohl brauchbar und im Gegensatz zu den Vorgängern ein guter Wurf. Zur Zeit deren Erschaffung lag der Schwerpunkt des Kat.-Schutz ja auch nicht auf der Bewältigung von Terrorlagen sondern in erster Linie von Naturkatastrophen und ggf. des bösen Wladimir. Hinzu kam, dass die Fahrzeuge als Transportkomponente und nicht als Erstangriff gedacht sind.
    Die Ansätze zur Verbesserung der Ausstattung, die auf Hinwirken vereinzelter Nutzer schon bewerkstelligt wurden, könnte man ja auch mit ein wenig Abstimmung und Zusammenarbeit auch auf eine höhere Eben hieven und über das Land eine entsprechende Nachrüstung erwirken. Es ist und wird ja Geld zur Verfügung gestellt.


    Bzgl. der GW-San sind wir wohl einer Meinung, auch wenn ich noch weiter gehen würde: Für mich kosten dieses Fahrzeuge Menschenleben. Ein Pat. gehört ins geeignete Krankenhaus, schnellst möglich. Daher finde ich den Hamburger Ansatz gut. Man muss einfach mehr Effektivität in dieses System bringen. Und damit meine ich nicht sparen sondern die knappste Ressource, schnell verfügbares Personal, so gut wie möglich zu nutzen: das richtige Material und die richtigen Fahrzeuge an die Einsatzstelle, eine angepasste Versorgung vor Ort (so viel wie nötig, so wenig wie möglich), eine durchdachte Triage und Pat.-Logistik sowie zügige Transporte.
    Ich erinnere immer wieder an die U-Bahn-Anschläge in London - das hat alles die Regelrettung weggeschafft. Und solche Szenarien werden nur in Ballungszentren passieren.

    Ich bleibe bei Unsinn. Klar, der Fokus steht auf dem Transport, und das ist auch der einzige Teil der mit einer richtigen Trage und sogar einem Hydrotisch gut abgedeckt ist.
    ABER: Die Fahrzeuge sind tagtäglich im Einsatz und sollen das auch sein, gerade das war ja auch in der Planung der große Unterschied zu den Vorgängergenerationen.


    Es sollte ein alltagstaugliches Auto mit Fokus auf dem KatS werden, und nicht ein besserer Lastkarren, der sich die Reifen eckig steht.
    Und hier hat man in meinen Augen versagt.
    Es fehlt an medizinischer Ausstattung und Ausrüstung, der Rucksack ist komplett unbrauchbar, für den Erstangriff genauso wie für den Katastrophenfall, man hat quasi das Blaulicht vergessen, der Schrankausbau ist ein schlechter Witz und alle modernen Entwicklungen hat man gänzlich verpasst (Hämostatika, Tourniquets).
    Auch einen Defibrillator hätte man ruhig spendieren können. Andere Dinge, allen vorran Thoraxdrainagen in absurden Größen oder ein Koniotomieset hätte man sich sparen können.


    Abgesehen vom einsatztaktischen Ansatz, für den ja die KFZ-Beschaffung nichts kann stören mich beim GW-San ganz andere Dinge.
    Auch hier blödsinnige Rucksäcke, kistenweise 100ml-Infusionen, Beatmungsgeräte, aber keine Kapnometrie, wiederverwendbare Beatmungsbeutel Anno1990, aber keine Desinfektionsmöglichkeiten, die Verwendung zur Behandlung von roten Patienten über längere Zeit, aber kein Monitor-System, völliges Fehlen von Arbeitsflächen für die Behandlung im Zelt, wackelige Trageböcke von 1990 mitsamt der dazugehörigen Tragen, zentrale Sauerstoffversorgung mit 4 Abgängen, aber nur Masken/Brillen mit 2m-Leitungen.
    Kein EZiO usw usf.


    Der MANV-Komponenten sollen ja die Rettungsmittel des Regel-RD ersetzen, warum stattet man sie dann nicht entsprechend aus?

    Dass es in der Realität, gerade unter idealen Bedingungen (Wochenende etc.) auch mal schneller geht will ich gar nicht bezweifeln, aber die garantierte Ausrückzeit beträgt eine Stunde und damit ist der PTZ raus.
    In einer akuten MANV-Lage halte ich alles jenseits von 10 Minuten für indiskutabel und das können die HiOrgs mit ihrer derzeitigen trägen und dezentralen Struktur und ohne Residenzpflicht nicht leisten. Hier wäre sicherlich die FF der richtige Partner.
    Die GW-San gehören nunmal zum Bund und brauchen Ärzte und RettSan für die Besatzung, das wiederrum kann die FF nicht leisten.
    Zusätzlich zu Truppmann, AGT, Sprechfunker und weiterführenden Lehrgängen auch noch den RettSan zu absolvieren halte ich für in der Masse unmöglich.


    Die NKTW sind nicht standardmäßig mit einem Monitor ausgestattet, und die allermeisten haben auch keinen drauf. Ein LP1000 ist auch kein Monitor, sondern ein AED mit EKG-Ableitung.
    Wenn man damit wirklich Patienten von Großschadenslagen wie Gebäudefeuern, Verkehrsunfällen oder gar Anschlägen transportieren möchte, die auch noch in die Kategorie gelb fallen, dann muss da erheblich aufgestockt werden.
    Das ist natürlich nicht die Schuld der HiOrgs, die Fahrzeuge sind einfach eine dramatische Fehlplanung vom Bund (ebenso wie die medizinische Bestückung der GW San), aber ich kann gut verstehen, dass die Feuerwehr nicht auf diese Fahrzeuge im Akutfall zurückgreifen möchte.


    Dann lieber 40 RTW binden und die hauptamtlichen HiOrg-RTW für 2 Stunden die Rettung übernehmen lassen.


    Ich bin auch in HH im DRK aktiv, und ich würde mir auch eine aktivere Beteiligung am Einsatzgeschehen wünschen, aber ich halte es mit der aktuellen Ausstattung und Struktur für unmöglich.
    Wenn es jemals zu einem PTZ für Notfallpatienten kommen sollte, dann müssen vorher richtige NKTW aus Landesmitteln angeschafft werden, mit Monitor, Absaugen, ohne 2. Trage, einem richtigen Notfallrucksack, mobilem Sauerstoff usw.


    Ich glaube aber, dass wir auf dem richtigen Weg sind, meinem Gefühl nach hat die Anzahl der scharfen Alarmierungen der HiOrgs außerhalb von Bombenfunden zugenommen, z.B. zuletzt am Flughafen. Auch die Verbindungen der Führungskräfte zur BF sind besser. Auch die Bereitstellung für den OSZE und G20 finde ich beachtlich, auch wenn ich mich daran absichtlich nicht beteilige ("Katastrophenalarm" für eine planbare Veranstaltung?? 10€/Stunde wären für mich das Minimum)

    In Hamburg gibt es aber keine Einsatzeinheiten, die alarmiert werden.


    Lediglich die JUH hat ein bisschen sowas wie eine SEG, für richtige Großlagen ist das aber auch zu wenig.


    Die FFen sollen den BHP nur aufbauen, nicht medizinisch betreiben.
    Daher ist eine medizinische Qualifikation nicht notwendig.
    Und der Rettungshelfer ist weder gesetzlich noch inhaltlich eine brauchbare Qualifikation, wenn dann RS, und das ist wohl kaum zumutbar.
    Über die HLG werden allerdings auch genug RA/NotSan zugeführt.

    Klar, wir kennen alle diese Einsätze, nach denen man sich denkt "für so einen Schafsch.. .einen RTW" Wir kennen aber auch Alle die Einsätze, bei denen ein RTW für "Kleinkram" (z.B. für einen Krankentransport oder "harmloses Meldebild") alarmiert wird und dann vor Ort so richtig gearbeitet udn ggf. sogar ein NA nachgefordert werden muss.

    Dass aus einem akuten Notfall vor Ort eher ein nicht angeordneter Krankentransport wird erlebe ich in etwa 5 von 10 Einsätzen.
    Dass aus der Meldung geschwollenes Fußgelenk nach Sturz oder "18, Bauchschmerzen und Übelkeit ein Notfallpatient wird, der jetzt sofort Hilfe benötigt, kommt vielleicht bei 1 von 150 Einsätzen vor. Worauf soll man das System also auslegen?
    Mit der Logik der Maximalabsicherung gehören alle RTW zu NAW aufgewertet, denn nur ein Notarzt stellt die maximale Versorgungsstufe für alle Fälle da.


    Realistisch betrachtet ist dieses "Problem" also äußert selten real existent, und in meinen Augen vernachlässigbar. Die RTW B bringen ja trotzdem geschultes Personal und medizinische Ausstattung auf NKTW-Niveau mit, stehen also nicht hilflos da, und ein nachgeforderter RTW C oder ein NEF sind in Berlin ja in der Regel ziemlich schnell vor Ort.

    Selbst beim allseits "beliebtem" Alarm "Betrunkene Person" gibt es so manche Überraschungen, die Wissen/Können und Ausrüstung eines "echten" RTW erfordern. Ist zwar selten, aber dennoch vorhanden....

    Eben, selten und damit für eine Betrachtung eines gesamten Systems irrelevant. Man plant mit dem statistischen Normalfall, nicht der absoluten Außnahme.
    Und der statistische Normalfall ist, dass hochqualifiziertes Personal und teures Gerät zu Bagatelleinsätzen am laufenden Band disponiert werden, und echte Notfälle die Ausnahme sind.


    Hält man diesen Fahrzeugen nun ein bisschen den Rücken frei, dann steigt das Skillniveau des Personals an, einfach weil sie regelmäßiger mit echten Notfällen in Kontakt kommen und ihr Können abrufen müssen.
    Ein Notfallsanitäter, der in 80% der Fälle Patienten zu Fuß oder mit dem Tragestuhl befördert und bei dem die Notwendigkeit der Anlage eines Zuganges die Ausnahme ist wird wenig Routine bei der analgetischen Medikation einer offenen Fraktur oder bei der Therapie eines Lungenödems haben. Und das ist nunmal die aktuelle Realität in der Großstadtrettung.


    In sehe in der Splittung ALS/BLS die Chance, dass Ressourcen effizienter und sinnvoller genutzt werden und die richtigen Notfälle mit höchster Priorität auch sehr schnell beschickt werden können.
    Aktuell warten ja alle gleich lang, ob nun Sturz im Altenheim oder Reanimation im Kindergarten. In Zukunft könnte man sich z.B. für Einsätze mit höchster Priorität höhere Ziele setzen (Hilfsfrist 5 Minuten, zusätzlich First Responder) und Einsätze mit geringerer Priorität werden nichtmehr mit dem letzten RTW im Wachbereich beschickt, sondern müssen dann eben etwas länger warten.
    Das setzt natürlich eine gute und standardisierte Notrufabfrage voraus, klappt aber z.B. in Großbritannien ganz gut (wobei den dort mittlerweile der Fahrzeugmangel über den Kopf steigt).

    Das amerikanische System BLS/ALS haben wir im Prinzip bei uns ja auch. Nennt sich "RTW" und "NAW" (NAW = i.d.R. RTW+NEF)

    Nein, unsere RTW arbeiten auf ALS-Niveau. Notärzte stellen nur eine Erweiterung bzw. ein noch höheres Niveau da.

    1. Der Berliner RS2000 fährt als "Rettungsdienstverantwortlicher" in der RA-Rolle.


    2. Mit fällt hier jetzt absolut nichts ein, was man als RS nicht nutzen kann und darf.



    Die Umstellung in Berlin ist anders, als es zunächst aussehen mag, eine wesentliche Verbesserung.
    Der Rettungsdienst auf dem bisherigen Niveau wird nur noch eingesetzt, um der richtigen Notfallrettung durch das Abarbeiten von Kleineinsätzen den Rücken freizuhalten.
    Richtige Notfälle werden in Zukunft mit richtigen RTW und voll ausgebildetem Personal beschickt.


    Ich finde den Ansatz mit quasi ALS/BLS sehr interessant und sehe darin großes Potential.

    Die RTW B entsprechen dem bisherigen RTW der BF Berlin mit LP1000-AED mit 3-Pol-EKG und einem seperaten Pulsoxy. Bis vor 2 Jahren wurde damit ganz regulär der Rettungsdienst bedient.


    Zunehmen werden jetzt aber neue RTW Typ C in Dienst gestellt, die mit NotSan besetzt sind und über eine vollwertige Ausstattung für einen richtigen RTW verfügen (12-Kanal, Pacer, Medikamente, IO-Zugang etc.)

    Der Bayern-RTW hat zwei seitliche Betreuersitze. Du kannst frei wählen, auf welchem du sitzen willst. Auf dem bei den Geräten oder eben auf dem bei Licht, Funk etc.

    Auch in Bayern werden ~60% der Einsätze ohne NA gefahren. In Zukunft vielleicht mehr, und durchaus auch kranke Patienten.
    Ich denke nicht, dass wir hier einen Konsens finden, aber wenn die Prämisse war, sich nicht abschnallen zu müssen, dann finde ich das weiterhin quasi überhaupt nicht umgesetzt.

    So... bauen wir das halt mal anders. Alles auf eine Seite, inkl. Funk, Knöpfe für Licht usw. Dann wird dort bei kritischen Patienten der NA sitzen. Und der soll dann auch neben den Geräten auch noch Licht, Klima, Funk etc. bedienen? Ist auch irgendwie blöd.

    Ich habe während der Fahrt noch nie irgendwas davon bedient und es auch nie vermisst. Funk im Patientenraum kann ich mir aber als ganz praktisch vorstellen.


    Bei unserem C3 kann man vorher einen RR-Messintervall einstellen. Dazu muss ich das Gerät nicht mehr berühren. Trendkurve ist sowas von sinnfrei, genauso wieder Screenshot. Ich kann die Daten LIVE auf das NIDAPad übertragen. Dazu muss ich mich über das NIDAPad (nicht C3!) mit dem C3 verbinden. Hier muss ich Gegensatz zum LP15 nicht mal auf das C3 drücken.... Dokumentation der gemessenen Werte macht das NIDAPad in Kooperation mit dem C3 dann automatisch. Im Gegensatz zum LP15 klappt das auch sehr gut.

    Klar kann ich ein Messintervall einstellen, leider misst der gerade der C3 während der Fahrt gerne auf einmal Werter wie 80/40 oder 220/180. Und dann starte ich eben nochmal eine Messung, um das zu verifizeren.


    Wir haben kein NIDAPad, daher kann ich da nicht mitreden, klingt aber sinnvoll, was ihr erzählt. Da wir eben händisch dokumentieren gehört bei uns die Kurvenführung und ein Screenshot dazu.
    Wenn diese Kopplung gut funktioniert das tatsächlich die Blicke und Griffe an den Monitor.

    Auch wir fahren mit C3 und ich habe damit kein Problem. Es piept halt mal - das ist normal und kann man dem Patienten auch gut erklären. Das Gerät kann ich vom Betreuersitz links auch sehen, ich muss mich halt etwas drehen, aber aufstehen oder abschnallen muss ich mich dafür nicht.

    Ich kann mich an fast keinen Einsatz erinnern, an dem der C3 mal keine Alarm gegeben hat, während der Fahrt auch gerne roten Alarm (VF/VT möglich), dazu kommt, dass es einen Fehlerton für alles vom losen Kabel bis zur Sättigung von 40% gibt. Aber damit sind wird jetzt weit weg vom RTW :D



    Mit meinem Fahrer rede ich öfters, als das Gerät zu benutzen. Ich weiß echt nicht, was ich an dem C3 währen der Fahrt rumdrücken soll? Da steh ich noch eher auf um eine Infusion zu wechseln. Meinem Fahrer kann ich über die Wechselsprecheinrichtung gut zurückspiegeln, ob der Fahrtstil passt.


    Wie oben, vermutlich nimmt das NIDA da nochmal ein bisschen was raus.
    Immernoch, mein Punkt ist, dass man quasi überhaupt nichts gemacht hat, dass man weniger aufstehen muss, es aber als großen Sicherheitsgewinn verkauft.

    wäre mir neu, [...] dass du diese Tätigkeit mindestens zu 50 prozentausüben musst in deinem Berufsleben... genaues Beamtendeutsch hab ich da jetzt nicht und vielleicht haben sie den Passus auch schon wieder entfernt.

    Die Besetzung der Fahrzeuge ist Ländersäche, man könnte auch ganz auf NotSan verzichten :D


    Gerade dieses Jahr geändert, Gesetz über den Rettungsdienst für das Land Berlin
    (Rettungsdienstgesetz - RDG)
    (2) Krankenkraftwagen und Notarzteinsatzfahrzeuge sind im Einsatz mit fachlich geeigneten Personen wie folgt zu besetzen:
    a)bei der Notfallrettung mit mindestens einer Notfallsanitäterin oder einem Notfallsanitäter [...]
    b)bei dem Notfalltransport mit mindestens einer Rettungsassistentin oder einem Rettungsassistenten [...]


    bin gespannt, ob vielleicht irgendwann andere Länder nachziehen und eine Unterteilung der Notfallrettung vornehmen.
    Auch für HH wäre das interessant, wenn man z.B. Brandmeister nur noch zu einem (umfangreicheren?) RS ausbildet und als 2. Kraft auf TypC-RTW einsetzt und vielleicht zusätzlich eine Art NKTW für einfachere Notfälle einführt.
    Ich halte es für utopisch, dass weiterhin quasi alle Brandschutzkräfte auch zum Notfallsanitäter werden, wirtschaftlich ist es auch nicht.


    Die Anforderung für den NotSan als Hauptberuf ist meines Wissens gestrichen, zumindest gibt es Entscheidungen aus Baden-Württemberg.
    Der ehrenamtliche Rettungsdienst bei den Großveranstaltungen ist oft jenseits von gut und böse, gerade was die richtigen Freizeitretter angeht, die sonst absolut nichts (mehr) mit Notfallmedizin am Hut haben.
    Allerdings fahren auch viele Hauptamtliche von GARD und RKiSH ehrenamtlich für die Hios, ich bin auch sehr gespannt, wie es ab 2023 mit dem Ehrenamt bei Großdiensten weitergeht.
    Die BF wird wohl kaum für die Cyclassics 25 weitere RTW und 6 NEF stellen können...

    ich für meinen teil werde KEIN notfallsanitäter... da bin ich ganz auf der seite von Götz von Berlichingen: " der König möge mich IM arsche lecken"

    Schließt du den Notfallsanitäter kategorisch aus, oder nur unter den gegebenen, wenig motivierenden Bedingungen?
    Das zweite fänd ich nachvollziehbar, das zweite überhaupt nicht.


    abgesehen von den gesetzlichen Regelungen halte ich das allerdings für sehr bedenklich. auch wenn die rettungsdienstler unter uns wissen, dass 75% der einsätze überflüssig sind, weiss ich dieses natürlich nicht vorher.


    das ist auch schon wieder toll, dass das wieder mal nicht bundeseinheitlich geregelt ist.. " lieber bürger, wenn sie in Hamburg krank werden, werden sie von mindestens einem notsan gerettet, in Berlin kommt es darauf an in welchem Stadtteil si krank geworden sind??" hmm finde ich bedenklich aber wie du schon sagst, ländersache...
    [...]
    stelle ich mir in der Praxis relativ unübersichtlich vor. aber scheint ja irgendwie zu funktioneren...

    Es funktioniert doch in anderen Ländern wunderbar mit einer Kategorisierung der Notrufe.
    Auch die derzeitige Unterscheidung in mit NA, ohne NA und ohne Sonderrechte funktioniert doch gut. Es würde einfach nur eine weitere Stufe hinzugefügt werden, und dieses dämliche Abfrageprotokoll hätte endlich einen Sinn bekommen.
    Nachfordern kann man ja immer noch, es wird ja wohl die Ausnahme sein, dass das Notfallbild vor Ort so groß von der Notrufmeldung abweicht.
    Eine unterschiedliche Aufstellung des Rettungsdienstes halte ich nur für logisch, denn das Versorgungsniveau ist einfach unterschiedlich.
    Während in Hamburg höherqualifizierte Rettungsmittel und Maximalversorger immer in enger zeitlicher Nähe sind fände ich es im Hochschwarzwald gefährlich, wenn dort Abstufungen vornimmt.


    Defacto läuft der Rettungsdienst der BF Hamburg derzeit mit Vollgas gegen die Wand, die ergriffenen Gegenmaßnahmen basieren auf weltfremden Vorstellungen (JEDER eigene ausgebildete NotSan wird für immer bei der BF bleiben und eine sinnvolle Einbindung der Hios wird zwanghaft verweigert.


    Wir sind hier im Hamburg Forum nicht im Berliner ?(

    Die Probleme sind in beiden Städten sehr ähnlich und gut vergleichbar, noch dazu ist die schlechte Zielgraderreichung im Brandschutz in HH direkt dem Rettungsdienst geschuldet.
    Man könnte aber sicherlich in den RD-Treat transferieren, aber bei 174 Seiten ist die Thementreue für mich eher zweitrangig :D


    Ich frage mich echt, was Du denn immer alles während der Fahrt noch bedienen willst? Welchen Typ Patient hast Du, dass Du ständig am EKG rumdrücken musst? Und jetzt kommt nicht damit, dass Du einen Alarm wegen einer holpernden Fahrt quittieren willst. Sag mir mal, was Du denn ständig an den Geräten rumdrückst? Das für mich am meisten benötige Gerät während der Fahrt ist das NIDA-Pad.


    Nun, in der Regel bediene ich außer einem Kugelschreiber gar nichts während der Fahrt.
    Aber in der Konstellation im Bayern-RTW kann ich während der Fahrt nichtmal frei auf den Monitor gucken.


    Wir haben den C3, der zwar ein tolles Gerät ist, aber quasi dauerhaft Alarm gibt. Die muss man tatsächlich während der Fahrt öfter quittieren und unterdrücken.
    Dazu die Blutdruckmessung (neu-)starten, Trendkurve anzeigen, Screenschot für die Dokumentation machen etc.
    Es ist jetzt nicht so, dass man nie während der Fahrt an die Geräte muss.
    Von daher finde ich es weiterhin lächerlich, dass man das Ziel hat, nicht aufstehen zu müssen und dann alles quer durchs Auto verteilt.
    Ich muss auf jeden Fall während der Fahrt öfter an die Geräte als Licht anmache oder mit dem Fahrer rede, geschweige denn den Tragestisch verstelle.

    Die Geräte an der Wand rechts haben den Grund, dass man in Bayern nicht - wie bei vielen anderen Ausbauten - erst "quer durch das Auto laufen" wollte, um an EKG, Beatmung etc. zu kommen. Zudem ist dadurch die linke Wandseite frei von ggf. kantigen Hindernissen.

    Die 2 Sekunden Zeitunterschied halte ich für vollkommen unrelevant. Dafür hat man wirklich einen Platz, von dem man alles bedienen kann.

    Ich weis, es gibt auch andere Lösungen wie z.B. das EKG im Aussenstaufach unterzubringen, so dass man es beim Einsatz bequem von dort entnehmen kann. Sowas ist sicherlich auch eine feine Sache, aber damit werden - je nach Gestaltung - dann Halterungen für EKG, Absaugung und ggf. Beatmung doppelt notwendig. (Kosten! ggf. auch für zusätzliche Auszüge etc.) Nachteil hierbei auch (je nach Gestaltung), dass man die Geräte erst vom Staufach nach innen umräumen muss, wenn sich der Pat.-Zustand sich unerwartet ändert und man eigentlich eine EKG-Überwachung nicht für nötig gehalten und daher das EKG "draussen" gelassen hatte (z.B. bei einem Krankentransport)

    Ich bin auch kein Fan dieser Lösung, aber das ist bestimmt Geschmackssache.
    Das Umräumen ist aber kein Problem, bei unserem RTW mit dieser Lösung konnte man durch eine Tür in den Kasten mit der EKG-Halterung zugreifen.
    Ich finde es aber auch besser, wenn die Geräte im Fahrzeuginnenraum hängen.

    Was das Thema "elektrische Trage" betrifft: Die ist schon toll, aber dazu gehört auch eine umfassende(!) Gesamtbetrachtung des Rettungswesens. Von der Tragenhalterung auf der DLK bis hin zur Kompatibilität mit z.B. vom Kat-S beschafften N-KTW muss hier weit gedacht werden, wenn man ein nahtloses Ineinandergreifen der Ressourcen bei spezieller Rettung/Transport, MAN-V und Kat-S erhalten will. Das Alles ist natürlich machbar, aber man muss es bedenken und berücksichtigen und dafür ggf. entspr. andere oder zusätzliche Technik und Arbeitsweisen vorhalten. Heute kann ich eine Trage aus einem KTW problemlos in einen RTW "umschieben", auch die ITH-Trage vom lokalem ITH passt auf den Tisch eines RTW und das Tragenoberteil der "Stryker" passt (inzwischen) auch auf alle Halterungen an einem DLK-Korb. Wie gesagt, alles lösbar, aber man muss es eben tun. Und das kostet auch in Bereichen, die nicht unbedingt nur mehr "RD" sind.

    Das sehe ich anders. Rückenschonendes Arbeiten steht für mich über fast allem, und die von dir genannten Situationen sind absolute Ausnahmefälle, während wir jeden Tag Patienten buckeln müssen. Seit wir Ende letzten Jahres unsere Kartsana bekommen haben habe ich eigentlich nie wieder Rückenschmerzen gehabt, und das obwohl ich auch vorher dank Rückenschule etc. ergonomisch gehoben habe. Ich möchte diese Trage nie wieder hergeben, obwohl sie auch eine Reihe von Problemen mitbringt.


    Die Rettung mit DLK ist tatsächlich doof, da nun ein doppeltes Umlagern erforderlich ist, hier sind die Drehleiterhersteller gefordert! Aber das kommt bei uns vielleicht einmal im Monat vor, das ist ein Abschlag, den man in Kauf nehmen muss.
    Die Kompatibilität zu irgendwelchen KatS-Fahrzeugen halte ich für irrelevant, der Tausch zwischen verschiedenen Fahrzeugen ist natürlich praktisch, so muss mindestens eine Reservetrage vorgehalten werden. Wenn man das aber mit den eingesparten Krankheitstagen gegenrechnet sehe ich auch hier unterm Strich einen Gewinn.


    Die fehlende Kompatibilität zu RTH/ITH-Tragen ist mit Sicherheit ein großes Problem bei KH ohne direkten Landeplatz, das so zum Glück bei uns nicht existiert. Das ist mit Sicherheit ein Manko, das man lösen muss.
    Interessanter Einwurf übrigens, daran habe ich noch nie gedacht.

    1. Soll der NA drüben auf der Seite der Geräte sitzen und diese bedienen, so ist es angedacht. Anders kann man es nunmal nicht umsetzen. Ich kann nicht alles auf eine Seite klatschen und vollstopfen und die andere ist komplett leer. Das funktioniert nunmal nicht.


    2. Die elektrische Trage war angedacht, allerdings übernehmen die Kostenträger diese Anschaffung nicht, da der elektrische Tragetisch und Trage + Umbau der Federung mehr als 10.000 Euro pro Fahrzeug.

    Das ist natürlich stichhaltig.


    Patienten ohne NA müssen also nie monitorüberwacht werden?
    Natürlich ist es problemlos möglich alles auf eine Seite zu hängen, genau so sind z.B. unsere RTW aufgebaut.


    Man kann also für mehrere tausend Euro Reflexbeklebung, Presslufthörner und sinnlose Seitenkameras anschaffen, aber die Trage ist zu teuer? Irgendwo stimmen da die Prioritäten nicht.

    Ich verstehe jetzt auch nicht, was du mir inhaltlich mitteilen möchtest.


    Wir haben und hatten diverse Bayern-RTW der Generationen 1-5 in unserer SEG und sind damit grundsätzlich zufrieden, robuste Fahrzeuge, mit denen man gut arbeiten kann.
    In der Öffentlichkeitsarbeit wird es aber immer so dargestellt, als seien die Fahrzeuge innovativ, besonders durchdacht und sowieso etwas ganz neues, und keinen dieser Aspekte kann ich auch nur ansatzweise nachvollziehen.
    Es ist ein solider Koffer-RTW mit einer 08/15-Schrankwand, Geräten im Innenraum (Geschmackssache!) und 3 Sitzplätzen.


    Im Hauptamt habe ich jetzt Fahrtec, GSF, Hospimobil und neuerdings AMS nutzen dürfen, allesamt ebenfalls Fahrzeuge von der Stange. Einige haben hier Stärken und da Schwächen, und eben umgekehrt. Der Unterschied ist, dass man sich nicht damit brüstet, DEN Rettungswagen erfunden zu haben.


    Zitat

    Im Fokus der Überarbeitung für die 2017er Fahrzeuggeneration stand die Überlegung, dass die Einsatzkräfte im Patientenraum während der Fahrt möglichst durchgängig angeschnallt bleiben sollen und vom Sitzplatz aus alle wesentlichen Funktionen des Aufbaus bedienen können.

    Ernsthaft? Und dann hänge ich sämtliche Geräte auf die andere Seite, so dass ich sie weder bedienen, noch vernünftig einsehen kann?
    Spucktüten sind weiterhin in unerreichbarer Entfernung oder werden notdürftig unters Kopfkissen geklemmt, eine Ablage für Patientenunterlagen oder z.B. aufgezogene Medikamente fehlt weiterhin, aber dafür kann ich jetzt das Licht ausmachen.
    Dazu erinnere ich meine Mitarbeiter noch mit neonorangen Aufklebern auf die Anschnallpflicht. Vielleicht noch einen über den Desispender? Und vorsichtig mit den Fingern an der Türe!


    Wie sieht denn groß die Mitarbeiterbeteiligung aus? Es wurde ja damals schon gelobt, dass man durch die Schräge Tür jetzt gleichzeitig Mülleimer und Medikamentenschrank öffnen kann..
    Ich frage dich nochmal: Welche großartige Entwicklung hat es denn gegeben?
    Und damit meine ich explizit das Fahrzeug an sich, nicht die Umstände.


    Dass inzwischen einheitliche Medizintechnik vorgehalten wird und auch sonst vieles standardisiert und zentralisiert ist begrüße und bewundere ich sehr.
    Trotzdem ist das gewählte Fahrzeug definitiv kein High-End-Produkt.


    WAS baut ja mittlerweile viele RTW für UK, von deren Innenraumgestaltung kann man sich in meinen Augen sehr viel abgucken, insbesondere, wenn man mal wirklich am Patienten arbeiten muss.
    In Bayern hat man mal im großen Stile die Chance, "den" deutschen Rettungswagen zu verändern, leider wird sie nicht genutzt.


    Weiterhin finde ich es wirklich enttäuschend, dass man nicht mit der Zeit geht und endlich elektrische Fahrtragen anschafft. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass nichts den Arbeitsalltag in diesem Maße je wieder erleichtern wird! Dass ist eine wirklich große Erleichterung, die euch Kollegen in Bayern da landesweit vorenthalten wird.