Beiträge von EMT-P

    Fakt ist anscheinend:


    - Ab 2011 entweder der gezeigte Kasten oder ein WAS-Koffer, vermutlich ist der auf den Bildern gezeigte der avisierte Nachfolger. Die Auswahl liegt bei den jeweiligen RD-Durchführenden, ganz nach örtlichen Gegebenheiten,


    - ab 2010/2011 haben die KTW den Delfis-Dachaufbau (auch auf den Bildern),


    - ab Mitte 2010 26 Schwerlast-RTW, wie auf den Bildern,


    - ab 2011 vermutlich bayernweit einheitliches NEF auf SEAT ALTEA (!!).


    Schau mer mal. Die Zentralisierung macht nicht alles einfacher. Anscheinend kommen dann die Fahrzeuge auch wieder mit einer vernünftigen Vollautomatik. (Wie die vorletzte Generation). Da die Schaltung sich als nicht praktikabel erweist. Auch sollen die Fahrzeuge in LED und mit Luftfederung ausgestattet werden.
    Wie gesagt, schau mer mal.


    Grüße...

    [URL=http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Bilder/Bildergalerie/Bilder,-Bayerische-Rettungsleitertagung-in-Noerdlingen-_costart,5_gal,142603_regid,14_puid,2_pageid,14434.html]Bilder Tagung Leiter Rettungsdienst[/URL]


    Hier gibt die Bilder, bei welcher auch die neuen Fahrzeuge vorgestellt worden sind. Schwerlast-RTW, Nächste Generationen Koffer- und Kasten-RTW. Sowie NEF etc...


    Grüße...

    @ Steinbach


    1. Wer hat denn gesagt, dass ich nicht am Flughafen arbeite.
    Wenn auch nur auf Honorarbasis, so habe ich mit Sicherheit genügend Einblick.


    2. Man könnte denken, dass Du beim MHD arbeitest.


    3. Billiglohn stimmt leider überhaupt nicht.


    4. Die Transportgenehmigung des Rettungszweckverbandes ist nicht räumlich begrenzt. Vergleiche auch mit den RTWs der Werkfeuerwehren, welche regulär RD-Einsätze fahren. (MAN, EADS, Audi etc...)


    5. Richtig, da werden Einsätz gefahren obwohl sie es nicht dürften. Auch schade. Aber die Plaketten zur Einfahrt dürften inzwischen auch der Vergangenheit angehören und somit hat sich das dann auch erledigt.


    6. Bei einem MANV ruft jeder um Hilfe, eigentlich normal.


    7. Das ist dann wohl schon ein bischen her.


    Grüße....

    Hallo,


    sorry die Frage hatte ich bei dem Ärger ganz vergeßen.


    Es ist so:
    Wache 4 ist die Wache "Flughafenklinik" an welcher die NEFs stehen.
    Wache 5 ist die Rettungswache V3 auf dem Vorfeld, an welchem die Rettungswagen stehen.
    Insofern hier die unterschiedlichen Wachzuordnungen.

    Ist da eventuell jemand frustriert, dass die Malteser die Werksrettung verloren haben?


    Ich darf klarstellen, die Wache von MD Medicus ist nicht weit drausen, sondern neben der Kantine auf dem Vorfeld, also sehr zentral. Dort wo übrigens auch die Malteser früher mal drin waren....upps..


    Die Transportberechtigung für Medicus ist absolut berechtigt bei einem solchen Privatgelände.
    Und ganz schlecht die die Leute von Medicus auch nicht. Wenn man sie neutral betrachtet.


    Ich bin vielmehr gespannt wie lange es die Malteser Wache noch geben wird, denn diese verliert so langsam aber sicher ihre Existenzberechtigung...die Berechtigung zum Befahren der nichtöffentlichen Bereiche haben die Malteser ja schon verloren.


    Also vielleicht wird es Zeit die Sache mal objektiv und nicht nur einseitig subjektiv zu sehen.


    Grüße...

    Hallo Bernd,


    erstmal danke für Deine Unterstützung, und glaube mir, wir werden dieses Auto bis auf die Zähne verteidigen, denn auch wenn es zwar gewöhnungsbedürftig ist, so bittet es eben doch Qualität, für Patienten und Personal.
    Deine Ausführungen bezgl. der Fahrzeuge sind schon richtig, aber allerdings nur, wenn man mit den Fahrzeugen Glück hat. Das soll heißen, ihr habt die Fahrzeuge aus eurem eigenen KV übernommen, ihr wußtest also, was euch erwartet und ihr kanntet die Fahrzeug vorher schon.
    Allerdings sind wir ein großstädtischer RD, und unsere Fahrzeuge sind wirklich richtig fertig bis sie ausgesondert werden. Da wir eben nur relativ kurze Wegen unter hoher Beanspruchung fahren, und im Umkehrschluß aber die Fzge wegen der geringen KM sehr lange fahren bis sie ausgemustert werden.


    Das heißt, aktuell hätten wir einen LT28 aus dem RD übernehmen können, Bj. 2000, 220000 KM, aber das Fahrzeug ist hinten schon komplett durchgerostet und der TÜV wäre mehr als fraglich gewesen.
    Ich denke Du erkennst die Problematik. Gute Fahrzeuge vom Landbereich zu bekommen ist allerdings sehr schwierig, da diese meistens in den jeweiligen KVs bleiben und erst gar nicht zur Ausmusterung bzw. zum Verkauf nach München bzw. Thalmässing zurückkommen. Das ist eben das traurige an der Zentralbeschaffung.


    Letzlich blieb uns nur dieser Ausweg, und wir können damit leben, oder wie ich immer sage, "wir sind zufrieden, glücklich ist was anderes".


    Ich hoffe Du verstehst mich.


    Grüße...


    Manu

    Hallo Sven, <--- :geistesblitz:


    es gab bisher noch keine Reaktionen, wobei ich auch sagen muss, dass der Vertrag natürlich vom Kreisgeschäftsführer unterzeichnet und vorher durch den Jutiziar geprüft wurde. Es gibt ein Rundschreiben des DRK-GS, das ist richtig, wobei hier eindeutig abgewägt wurde.


    D.h. einerseits sieht es das BRK als eigenständige Körperschaft des öffentlichen Rechts etwas lockerer und Beschlüsse des DRK sind nicht zwingend für das BRK verbindlich. Wir haben uns natürlich schlau gemacht, und allgemein konnte uns auch niemand so auf die Hand fast 25 000 Euro geben, so dass die Entscheidungstärger zwar nicht glücklich waren, aber doch ihrerseits etwas offener wurden.


    Wir haben den Bedenken auch Rechnung getragen, das heißt, das Fahrzeug ist nicht vollflächig beklebt. Vorne komplett neutral als RTW, hinten nur die Türen, Seitenholme sind frei. Und an den Seiten, na ja, oben und unten etwas Platz gelassen.


    Wir sind nicht unbedingt glücklich mit dem Fahrzeug, aber es macht uns zufrieden, und hilft uns unsere Aufgaben auch weiterhin zu erledigen.


    Zur Erkennbarkei tkann ich noch sagen, dass wenn man das Fahrzeug aus etwas Entfernung betrachtet, die Werbung gar nicht mehr auffällt, da dann die leuchtroten Streifen, das große Logo und die Konturmarkierung eindeutig in den Vordergrund treten.


    Wie gesagt, nicht unbedingt glücklich, auch nicht unbedingt schön,
    aber es hilft und fällt wirklich auf.


    Grüße...

    Hallo zusammen,


    ein paar Sachen zu dem Fahrzeug muss ich noch los werden.


    Erstmal auf die Frage von KaMü:
    Das Fahrzeug ist gebraucht und kommt tatsächlich vom DRK Göppingen. Es ist der ehemalige RK GP 2-83-1 von der Wache Geislingen.


    Zum Fahrzeug allgemein:


    Es ist eíndeutig ein Fahrzeug welches polarisiert, dennoch muss man eindeutig betonen, dass die Devise war: "so, oder gar nicht".
    Es war schlicht und ergreifend kein Geld da, und das alte Auto war inzwischen einfach vom TÜV stillgelegt, da es untenrum komplett durchgerostet war. Also hatten wir ein Problem, denn Fahrzeuge der Regelvorhaltung dürfen in Bayern nicht sanitätsdienstlich eingesetzt werden, d.h. wir haben zwar 10 RTW auf der Wache, aber dürfen keinen davon für Kreisverbandszwecke nutzen, sondern eben nur für den öffentlich-rechtlichen Rettungsdienst.


    Also was macht man?


    Gleichzeitig wollten wir aber darauf verzichten, einen ausgemusterten RTW des Rettungsdienst Bayern zu übernehmen, da diese bei der Ausmusterung faktische auch schon tot sind, sich also nur noch maximal 2 Jahre ohne größere Renovierungsarbeiten fahren lassen.


    Also haben wir entschlossen, dass wir ein vernünftiges Fahrzeug auf einem, zugegeben, sehr ungewöhnlichen Weg besorgen.
    Übrigens kommt dieses Fahrzeug bei der Bevölkerung sehr gut an, und die Leistung ein Fahrzeug so zu beschaffen wird sehr wohlwollend honoriert.


    Dann stellt sich die Frage ob das Fahrzeug erkennbar ist. Aus Erfahrungswerten ganz klar, ja, ist es. Es ist zwar ungewohnt, aber erkennbar.


    Liebe Grüße auf Augsburg,


    Manu

    Für alle Nichtbayern hier:


    http://www.rd-augsburg.de/rettungsdienstbayern.htm


    eine kurze Erklärung der Institution "Rettungsdienst Bayern".
    Damit die Zusammenhänge verstanden werden.


    Die Transportgenehmigungen erteilt der Rettungszweckverband nach Beratung. I.d.R werden diese Genehmigungen aber nur an Fahrzeuge des "Rettungsdienstes Bayern", also zentral beschaffte Fahrzeug, erteilt.


    Das führt zum Beispiel auch dazu, dass z.B. ausserhalb von SEG und KSchutz auch ein verbandseigener Rettungswagen des BRK o.Ä. keine öffentliche Transportgenehmigung besitzt.



    Grüße....

    Ich finde diese Aussagen hier sehr bedenklich, denn wenn es schon heiß dass die BF Nürnberg keine Transportgenehmigung besitzt, dann darf Sie auch nicht TRANSPORTieren.
    Eigentlich ganz einfach. Dass das dann auch nicht abrechenbar ist, versteht sich vollkommen von selber.
    Transportieren die trotzdem einen Patienten, dann ist es ein Ordnungswidrigkeit, welche gelegentlich auch verfolgt wird, wie es hier schon passiert ist, und es hagelt ordentliche Bußgelder.


    Der richtige Rettungsdienst kann dann den Patienten sogar mit Amtshilfe der Polizei Zwangsumladen lassen, auch schon passiert.


    Ganz grundsätzlich kann ich nur sagen: Schuster bleib bei Deinen Leisten! Wir brauchen kein Wollmilcheierlegende Alleskönner, sondern Spezialisten, denn nur das ist Qualität.


    Grüße....

    Augsburg.


    Der private Rettungsdienst Krankentransport Ost/West aus Leipzig hilft am besten. Das Team gewann am Wochenende die erste deutsche Rettungsmeisterschaft. Acht jeweils dreiköpfige Mannschaften aus ganz Deutschland waren in Augsburg gegeneinander angetreten. Auf die Plätze zwei und drei kamen eine Gruppe des Deutschen Roten Kreuzes Ratzeburg in Schleswig-Holstein und das bayerische Frauenteam «Chicken Rescue» des BRK Ingolstadt. Im Rahmen der Gesundheitsmesse «Intersana» hatten die Wettkämpfer 16 Einzelprüfungen und einen Großeinsatz zu bewältigen.
    Zu Beginn der abschließenden Katastrophenschutzübung war bewusst falsch alarmiert worden: Von einer in einem Fahrstuhl eingeschlossenen Person war die Rede, die eintreffenden Rettungskräfte waren jedoch mit dem ziemlich realistisch nachgestellten Einsturz einer Messehalle konfrontiert. Es kam darauf an, schnell weitere Kräfte anzufordern. Zwischen herabgestürzten Betonteilen mussten dann zahlreiche Verletzte gerettet und medizinisch versorgt werden. Dabei griff auch die Augsburger Rettungshundestaffel, die Berufsfeuerwehr Augsburg und das Technische Hilfswerk Augsburg ein. Die Verletzten wurden von dem Fachdienst «Realistische Unfalldarstellung» im Bayerischen Roten Kreuz Augsburg-Stadt gemimt. &ldquo;Die Mitglieder sind in solchen Fällen nicht nur entsprechend geschminkt, sondern können auch den Zustand der Opfer realitätsnah nachspielen.&rdquo; erklärt die Fachdienstleiterin Andrea Müller.
    Auch die Polizeidirektion Augsburg war in die Übung eingebunden und sicherte den Unfallort ab. Besonders hartnäckige Gaffer wurden in Gewahrsam genommen. Ebenso beteiligte sich die Bundeswehr mit dem Rettungshubschrauber SAR 56 aus Landsberg an der Übung.
    Der Leiter des Organisationsteams Marc Schlachter mag «Gemeinheiten» wie die falsche Alarmierung. Solche Stolpersteine wurden nach seinen Worten häufig eingebaut. An einer Station ließen die Schiedsrichter die Teams an einem Feuerwehrfahrzeug einen Reifen wechseln oder stellten einem verletzten Kind eine hysterische Mutter zur Seite, die die Rettungskräfte behinderte. Manche Teilnehmer beschwerten sich, es sei doch unrealistisch, dass ein Patient mit verletztem Arm auch noch unter einem Herzinfarkt oder Unterzucker leide. Aber bei einem Rettungsdienstmitarbeiter ist es laut den Organisatoren nicht damit getan, wenn er die richtige Wunde mit dem richtigen Verband versorgen kann.
    Die deutsche Meisterschaft soll laut Manuel Holder, dem stellvertretenden Leiter des Organisationsteams, vor allem das Image der Rettungsdienste verbessern: «Die Bevölkerung hat das Bild eines Krankenwagenfahrers im Kopf, der den Patienten in den Krankenwagen einlädt und ins nächste Krankenhaus fährt. Dabei müsse längst auch ein Rettungsdienstmitarbeiter etwa in der Lage sein im Notfall ärztliche Maßnahmen durchführen zu können.&rdquo;
    Besonders freuten sich die Organisatoren darüber, dass es ihnen gelungen war, die verschiedenen Rettungsdienste vom Maltester Hilfsdienst über den Arbeiter-Samariterbund und dem roten Kreuz bis zu privaten Hilfsdiensten für die Meisterschaft zusammenzubringen. Wegen des Konkurrenzdenkens habe es bisher nur interne Wettbewerbe gegeben. In Augsburg ist das Verhältnis der Hilfsorganisationen aber traditionell gut. Auch die Augsburger Berufsfeuerwehr, die Polizei und der Sanitätsdienst der Bundeswehr halfen bei der Organisation, welche durch eine Projektgruppe der unabhängigen Rettungsdienstschule NAW Berlin geführt wurde, mit.
    Die Schiedsrichter wurden von den teilnehmenden Organisationen gestellt und von einer Grand Jury überwacht. Ihr gehörten der Chef der Augsburger Feuerwehr, Frank Habermaier, sowie die Notärzte Dr. Roland Schlecht aus Augsburg und Dr. Manfred Sturm an. Habermaier lobte die Leistungen der Teilnehmer: «Die reichten von supergut bis normal-gut. Ein Ausfall war nicht dabei.» Die Rettungsmeisterschaften sollen im kommenden Jahr wieder in Augsburg stattfinden.

    Gemäß dem Motto "Augsburg sucht den Superretter!"
    findet dieses Jahr zum ersten Mal ein nationaler Wettbewerb besonderer Art statt:
    Die 1. Deutsche Rettungsmeisterschaft
    Rettungsteams aus allen 16 Bundesländern sind aufgefordert, sich einem harten, schwierigen und extrem vielfältigen Contest zu unterziehen!
    In einzelnen Disziplinen wie etwa Notfallmedizin und Outdoor-Survival werden sich die Teams an 16 Stationen beweisen müssen.
    Eine Fachjury an den einzelnen Stationen sowie eine übergeordnete Fachjury bewerten die angereisten Rettungsteams.
    - Die beste Mannschaft qualifiziert sich für die Internationalen Rettungsmeisterschaften in Polen.
    (Bis jetzt konnte noch nie eine deutsche Mannschaft an den Internationalen Rettungsmeisterschaften teilnehmen, weil es keinen nationalen AusscheidungsContest gab!)


    Wer kann teilnehmen?
    Angehörige aller Organisationen, ob Hilfsorganisationen oder private Rettungsdienste. Jedes Team besteht aus 3 Teilnehmern, wobei mindestens 1 Rettungsassistent dabei sein muß. Unter allen Bewerbern wird für jedes der 16 Bundesländer eine Gruppe ausgelost, die mit einem Krankentransportwagen nach Augsburg kommt. Das Startgeld von 15,- Euro pro Person beinhaltet Übernachtung und Verpflegung.
    Informationen und Bewerbungen an Marc Schlachter, Bäuerle Ambulanz unter 0821-808600, http://www.naw-berlin.de oder http://www.wild-scout.com
    Übernachtet wird im RettungsCamp auf der Messe Augsburg.


    Mehr Infos unter http://www.rd-augsburg.de

    Nachdem dieser komische Verkehrsdienst sich ein Privatfahrzeug mit Gelblichtbalken ausgerüstet hat und damit munter durch die Welt kutschierte, erledigte sich das Problem mit der ersten Polizeikontrolle.


    Jetzt fährt das Auto wieder ohne Balken, nur mit ein paar hässlichen Löchern im Dach und es ist ganz ganz ruhig geworden....