Beiträge von Commander

    Zitat

    Original von Tobias Voss

    Ich bin da mal ganz ketzerisch ... mit oder ohne der festen Einplanung von
    ehrenamtlichen Personals? Wenn das ganze ohne ehrenamtliches Personal
    klappt meinen Glückwunsch, wenn da fest ehrenamtliches Personal einge-
    rechnet wird ist das letztlich eine sehr zweischneidige Sache ...


    Berechtigte Frage aber ja: gänzlich ohne ehrenamtliches Personal!

    Ok, ich hatte mich vielleicht falsch ausgedrückt. Ich meine nicht wirklich den KatS, sondern die örtliche Gefahrenabwehr (SEG...)


    Bei uns im Kreis wird der Rettungsdienst und Krankentransport seit Jahrzehnten ausschließlich vom DRK durchgeführt. Auch im Bereich örtl. Gefahrenabwehr/SEG/KatS sind quasi ausschließlich DRK Ortsvereine aktiv. Hier im Landkreis gibt es lediglich in der Kreisstadt eine Ortsgruppe des MHD, welche ebenfalls ehrenamtlich engagiert ist. (neben Breitenausbildung und unqualifizierten Krankentransport, den man mal versucht hat, sich aber irgendwie nicht durchsetzen konnte)


    BTW: Wir sind einer der günstigsten RD/KT Anbieter in Niedersachsen - und das obwohl wir ein Flächenlandkreis sind!

    Ohne jetzt den sehr langen Beitrag gelesen zu haben, aber es ist schon seit Jahren so, dass der Rettungsdienst europaweit ausgeschrieben werden muss.


    Oder geht's um was anderes?


    Aber um deine Frage zu beantworten: Natürlich ist das schlecht für den KatS. Vor allem da der Bestandschutz weg gefallen ist und man bei den Ausschreibungen immer den Günstigsten nehmen muss. Selbst wenn der nur einen Bruchteil günstiger ist, als der Zweite, selbst wenn der seit Jahrzehnten beauftragt ist und einen großen KatS unterhält...

    Bei uns sind die Wärmefächer alle abgeschaltet, aufgrund reduzierter Haltbarkeit von HES und G5/10.


    Wobei ich mich sowieso schon immer gefragt hab, wie viel von der Wärme nach so einem langen und dünnen Infusionsschlauch tatsächlich noch ankommt.

    Zitat

    Original von Faircamion
    *gg*
    Kannst du Hellsehen? :-))


    Typisch Hella halt! Bei Hänsch hättest du das Teil eingeschickt (oder selbst vorbei gebracht) und sofern es keine besonders teuren Bauteile wären, die auszutauschen sind, bist du mit einer überaus moderaten Reparaturpauschale dabei - ansonsten kostet das Bauteil extra. Aber halt alles sehr viel günstiger, als ein neues Steuergerät.


    Wie gesagt: Ihr habt doch sicherlich in der Wehr einen, der sich mit Elektronik auskennt. Der soll mal die Bauteile durchmessen. Kann auch ein einfacher Widerstand sein, der nur ein paar Cent kostet.


    Aber VORSICHT: Nur jemand, der sich damit auskennt!!! Schließlich wird da mit Hochspannung gearbeitet! Habe selbst schon mal einen gewischt kekriegt, weil ich nach dem Abschalten nicht gewartet habe mit dem Öffnen...

    An den Ausgängen des Steuergerätes kannst du nichts messen, da es automatisch abschaltet, wenn nicht zwei funktionierende Leuchtkörper dran sind.


    Die Vertreter werden dir dazu nichts sagen (können), außer, dass du ein neues Steuergerät kaufen sollst. Guck dir noch mal die Platine des Steuergerätes an, ob du so etwas erkennen kannst, wie ausgelaufene Kondensatoren oder durchgebrannte Widerstände. Selbige kannst du auch noch komplett mit nem Multimeter durchmessen.


    Bzw. optimaler weise jemand, der sich mit Elektronik-Bauteilen auskennt.


    Bei nem neuen Steuergerät bist du laut Hella-Preisliste mit 257,50 EUR zzgl. MwSt dabei.

    Habt ihr einen Elektroniker bei euch? Der soll sich das Steuergerät mal mit Verstand angucken, ob bei den Bauteilen was defekt ist (z. B. durchgebrannter Widerstand) und die dann wechseln. Falls z. B. die Farbringe nicht mehr zu erkennen sind, einfach kurz melden, dann kann ich es hier mit einem anderen Steuergerät vergleichen. Es sei denn, ihr habt das Steuergerät für 12 UND 24 Volt mit vier statt zwei Ausgängen.


    Beim Aufbauhersteller würde ich erst mal nur unverbindlich anfragen. Es gibt auch welche, die sich das anschauen und sagen, dass das Kaputt sei und ne komplett neue Anlage verbauen. Habe ich selber schon bei ner Martin-Analge erlebt (ein Horn kaputt aber komplett neue 2297GM verbaut...)


    nichts zu Danken - noch läuft ja nix. :kichern:

    Moin,


    dem eigenen Landkreis hilft man doch gerne! :smile:


    Du sagtest, dass die Sicherung geprüft wurde. Meinst du damit nur die Sicherung der Zuleitung zum Steuergerät? Im selbigen ist nämlich auch noch eine weitere Feinsicherung.


    Was passiert denn, wenn ihr die Frontblitzer einschaltet? Passiert direkt gar nichts? Dann liegt's am Steuergerät (wenn du sagst, dass Spannung anliegt). Blitzt es ein paar mal, aber ein Blitzer davon gar nicht oder nur unregelmäßig? Dann liegt es am jeweiligen Leuchtkörper und die Steuerelektronik schaltet aus Sicherheitsgründen ab (um den anderen nicht zu überfahren).


    Die LED der Funktionsüberwachung ist tatsächlich auch eine selbige, leuchtet also nur, wenn die Räumlampen auch funktionieren und nicht nur, wenn Spannung anliegt. Selbiges übrigens auch bei den Kontrolleuchten für die Kennleuchten. Wenn z. B. ein Halogen-Leuchtmittel defekt ist, muss die auch aus gehen.


    Kundendienst beim Hersteller??? :hops:
    Da muss ich dich leider enttäuschen: Hella repariert NICHTS! Da kannst du höchstens ein neues Steuergerät für viel Geld kaufen.
    Da ist Hänsch schon eine ganz andere Hausnummer, die für einen attraktiven Preis ihre Produkte reparieren.


    Sieht alles ganz schön kompliziert und auch filigran aus... Vor Allem die Schock-/Bauchdeckenlagerung. Der kleine Hebel der da umgelegt wird. Sieht recht filigran und vor allem gefährlich aus, sich die Finger da zu klemmen.

    Also ich kenne sie auch nur von der Rettmobil. Haben sie uns da mal genauer angesehen. Aber sie ist eigentlich nur eine schlechte Kopie einer Stryker (dickes, gelbes Fahrgestell). Aber die Praxistauglichkeit ist mehr als fragwürdig. Man kann ja nicht mal die kopfseitigen Räder lenkbar machen...

    Wir hatten früher Stollenwerk und Ferno. Vor geschätzt sieben Jahren haben wir komplett auf Stryker umgestellt. Schon seinerzeit fand ich die Ferno viel zu wackelig/instabil und habe die Stollenwerk bevorzugt. Die Stuhl-Funktion der Ferno habe ich nie genutzt (wüsste ich auch keinen Kollegen, der es tat).


    Die Stryker hat als einzigen Nachteil tatsächlich nur das höhere Gewicht. Was jedoch hier im Flachland relativ ist, da man höchstens mal ein/zwei Stufen anheben muss. Auch dass die Patienten immer adipöser werden, lässt die Gewichtsdifferenz der Fahrtragen weniger schwerwiegend erscheinen. :kichern:


    EINSPRUCH!
    Ein Schlagstock ist eine "Waffe" :bruce-lee: und darf somit in Niedersachsen im Normalen ESD ("Streifenpolizist") nicht geführt werden.
    Was hingegen geht, ist ein "EMS-leicht" - das ist nämlich (richtig angewendet) nur ein "Hilfsmittel körperlicher Gewalt".

    Ich denke, dass die Halle eine absolut desaströse Fehlplanung ist, sind wir uns alle einig.


    Und ich dachte, die Hallen von zwei hier neu gebauten RTW seien klein, weil man die Trage zum Desinfizieren nicht raus holen kann...


    Da sieht man wieder, man klagt auf hohem Niveau.

    Auch wenn's OT ist:
    Dieser hier wurde seinerzeit von Boddenberg in Wietmarschen (vor WAS-Zeiten) ausgebaut.
    http://bos-fahrzeuge.info/eins…84/Rotkreuz_Nordhorn_6057
    RTW auf MB 814D mit Highlights wie Durchgang zum Patientenraum und Automatikgetriebe. Und das noch auch Zeiten wo andere noch auf 310D gefahren sind (zu meiner Anfangszeit bin ich auch darauf gefahren, wir hatten 310er und 814er, welch ein Unterschied! :kichern:)


    Der hat damals 300.000 DM gekostet!