• ... ich weiß es nicht genau, weil ich nicht danach gefragt habe, ich vermute aber folgendes:


    Der Rettungsdienst in der Stadt Cuxhaven wird ausschließlich von der Feuerwehr durchgeführt. Also wird deren System benutzt, und das weist m.W. RD- Fahrzeugen die 50er Nummern zu.


    Das NEF hat in Cuxhaven die Nummer 50, die RTW die Nummern 51 bis 55.



    Außerhalb der Stadt, also im Landkreis Cuxhaven, gilt das übliche Niedersächsische RD- System.
    Also müsste Rotkreuz Cuxhaven 10/54 (theoretisch) ein KTW aus Otterndorf sein.


    Zentralist möchte ich bei dem Chaos nicht sein! :-aua


    K.

  • wenn man sich ein wenig umschaut: BF Hannover RTW xx/4x, BF Braunschweig xx/4x, Hamelner RTW 10-50 bis 10-52, Delmenhorst RTW 10/51 und NEF 10/59. Lässt sich wohl so fortsetzen, aber welches System steckt dahinter? Klare Linie HiOrg einerseits und Feuerwehr andererseits ist auch nicht ersichtlich. In Niedersachsen geht der Förderalismus wohl bis auf Kreisebene.

  • Prinzipiell gibt es ja 2 Möglichkeiten, Rettungsfahrzeuge einzureihen.


    1. Das Schema der Hilfsorganisationen:


    xx-30er NEF (oft -31)
    xx-40er RTW(oft -41)
    xx-50er KTW (oft -51)


    Das ist das übliche Muster.


    2. Das Feuerwehrschema lässt auch Platz für Rettungsfahrzeuge:


    xx-50 bis xx-59 (theoretisch mit freier Vergabemöglichkeit)


    Dieses Muster wird i.d.R. in Städten verwendet, bei denen eine BF den Rettungsdienst betreibt oder koordiniert. (Bsp. Oldenburg, Delmenhorst)


    Wenn es nun jedoch 2 Möglichkeiten gibt, bleibt es den Landkreisen freigestellt, welches Schema sie wählen. Meiner Kenntnis nach ist das obere Schema aber das, das am weitesten verbreitet ist. Der Rest sind wenn dann wirklich mit Feuerwehrbeteiligung oder wie im Fall Goslars in Einzelfällen auch kommunale Eigenbetriebe.


    Beide Systeme haben Vor- und Nachteile. Wenn ein Landkreis sich nun entgegen der Regel für das letztere Schema entscheidet, dann wird das sicherlich einen guten Grund haben.


    So ist die Bezeichnung den Beteiligten eingentlich immer ersichtlich. Für die Einzelfälle gilt sicher, dass es im Landkreis keine Probleme mit der eigenen Leitstelle bereiten sollte und die Nachbarn schon wissen, was sie bekommen, wenn sie eine Anforderung stellen. Es sind ja immer die gleichen Fahrzeuge, die kommen.


    Gruß


    Tim

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