• Das Bayerische Rote Kreuz ist zum ersten Mal seit über 100 Jahren nicht mehr mit dem Sanitätsdienst beim weltweit grösstem Volksfest mit dabei!


    2018-2021 wird die Firma "Aicher Ambulanz Union" die sanitätsdienstliche Betreuung des Münchner Oktoberfestes ( = "Wiesn") übernehmen. Die Firma hat eine EU-weite Ausschreibung darüber für sich entscheiden können. Vorbehaltlich evtl. Einsprüche der Mitbieter ist das "fix".


    https://www.aicher-ambulanz.de…-2018-bis-2021-vorgesehen


    Die lokale Presse heult herum, es wäre "ein Schlag ins Gesicht" für die EA-Helfer des BRK usw.


    https://www.merkur.de/lokales/…rk-von-wiesn-9793283.html


    Das BRK in München trifft das tatsächlich hart. Als ehemaliger "Platzhirsch" hat das BRK über viele Jahre einen "traditionellen" SAN-Dienst (und auch im RD) nach dem Anderen verloren bzw. nicht (mehr) bekommen:
    - Messe München (Aicher)
    - BUGA (Aicher)
    - Konzertsaal Gasteig (Aicher)
    - Olympiastadion, Olympiapark und Olympiahalle (JUH)
    - TSV 1860 (Aicher)
    - Oktoberfest (Aicher)
    - RTH-Personal (BF)
    - Rettungsleitstelle (Stadt/BF)


    sowie div. kleinere SAN-Dienste auf Strassenfesten, Partytempeln, Konzerten etc., die von inzwischen vielen unterschiedlichen Anbietern durchgeführt werden.


    Auch im Rettungsdienst kommen bayernweit bei Ausschreibung für neue Wachen/Fahrzeuge immer mehr "Andere" zum Zug, z.B. die Münchner Firma MKT.

  • Dann sollte man sich fragen wieso das so ist und ggf. gegensteuern.


    Ich persönlich finde es gut, dass die Monopolstellung des BRK langsam durchbrochen wird,
    man braucht nunmal eine gesunde Durchmischung.

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