Feuerwehr in München

  • https://vergabe.muenchen.de/Ne…&csrt=3482679722305621669

    Das vorliegende Beschaffungsvorhaben zum Kauf von insgesamt 83 Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeugen HLF 20 wird im Rahmen einer kommunalen Kooperation – nach den Richtlinien für Zuwendungen des Freistaates Bayern zur Förderung des kommunalen Feuerwehrwesens (Feuerwehr-Zuwendungsrichtlinien- FwZR) - gemeinsam mit der Stadt Augsburg als Sammelbeschaffung durchgeführt.

    Die Beschaffung wird wie folgt aufgeteilt:

    - 80 Fahrzeuge für die Landeshauptstadt München (nachfolgend „Typ München“ genannt) und Option auf 3 Fahrzeuge

    - 3 Fahrzeuge für die Stadt Augsburg (nachfolgend „Typ Augsburg“ genannt) und Option auf 2 Fahrzeuge

    Vergabeplattform Landeshauptstadt München

    Die Ausschreibung wurde vergeben:

    - Albert Ziegler GmbH (Anzahl der eingegangenen Angebote: 2)

    - Weber Hydraulik GmbH

    - GS Elektromedizinische Geräte G. Stemple GmbH

  • Die Feuerwehr München stellt ihr neues Design (by Design112) vor:


    FW-M: Die Feuerwehr München glänzt in neuem Design
    München (ots) - Donnerstag, 6. Juni 2024; 10.30 Uhr München Die Feuerwehr München hat pünktlich zur nahenden Fußball-Europameisterschaft zwei neue…
    www.presseportal.de


    Hat jemand was zu den Fahrzeugen? Ein neuer ELW2 und was ist der Daily?

  • Ich dachte auch erst an ein KLAF, aber die sehen im Detail doch anders aus. Das Fahrzeug hier hat z.B. einen hinteren Geräteraum mit Rolladen, die KLAF nicht. Auch die unteren Stauklappen sehen anders aus und das Fahrgestell scheint ein Allrad-Fahrgestell zu sein.


    /Edit:

    Beim Feuerwehr-Magazin ist von einem Gerätewagen Höhenrettung die Rede:


    Neues Fahrzeugdesign für die Feuerwehr München
    München – Seit Ende der 1990er Jahre nutzt die Feuerwehr München Folienelemente auf ihren Einsatzfahrzeugen. Charakteristisch sind zwei leuchtgelbe „Münchner…
    www.feuerwehrmagazin.de

  • Ich dachte auch erst an ein KLAF, aber die sehen im Detail doch anders aus. Das Fahrzeug hier hat z.B. einen hinteren Geräteraum mit Rolladen, die KLAF nicht. Auch die unteren Stauklappen sehen anders aus und das Fahrgestell scheint ein Allrad-Fahrgestell zu sein

    Ich habe es jetzt auch gelesen und korrigiere mich, ja ist wohl der neue GW-Höhenrettung der 8.er Wache

  • Wie funktioniert denn das Konzept der Münchner Höhenretter? Fahren die parallel zum Gerätewagen noch mit einem MTW oder einem anderen Fahrzeug? Sind da feste Funktionen oder eine Springerbesatzung auf dem Fahrzeug?

  • Die FW 8 ist mit 5 Höhenrettern besetzt welche auf dem HLF eingeteilt sind. Der GW-Hörg wird als "Materialfahrzeug" verwendet.


    Aber dann wird es mal sehr interessant. Fahrgestell steht ja leider keins dabei bei den HLF.

  • Die FW 8 ist mit 5 Höhenrettern besetzt welche auf dem HLF eingeteilt sind. Der GW-Hörg wird als "Materialfahrzeug" verwendet.


    Aber dann wird es mal sehr interessant. Fahrgestell steht ja leider keins dabei bei den HLF.

    Zitat aus der Pressemitteilung:


    Die HLF 20 werden von der Firma Ziegler auf MAN realisiert. Die Akkugeräte, die u. a. Akkulüfter, hydraulische Rettungsgeräte und die üblichen Werkzeuge umfassen und mit einheitlichem Akkutyp betrieben werden, liefert die Firma Weber.


    Voraussichtlich im ersten Halbjahr 2025 rechnen wir mit der Lieferung von zwei Prototypen zur Erprobung und Optimierung von Details. Die weitere Serie wird in den Jahren 2025, 2026 und 2027 ausgeliefert.

  • Das erste HLF ist fertig und scheinbar hat es keine Frontblitzer :rolleyes:


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  • Hallo zusammen,

    ich habe gelesen das in absehbarer Zeit mehre Neufahrzeuge kommen (u.a. GW-Wasserrettung, 2x FwK, AB-LUF)

    Ebenso waren etwas über 3 VLF zuvernehmen - weiß da einer mehr?


    Ist ggf. in diesem Zusammenhang geplant die DLKs nachzufolieren? (Löschzug einheitlich?).

  • Hallo,

    Die genannten Fahrzeuge sind meines Wissens noch nicht geliefert.

    Die beiden GW- Wasserrettung werden auf Iveco Daily Allrad mit Rosenbauer basieren.

    Die beiden FwK sind wieder von Liebherr

    Der AB- Löschroboter wird von der Fa. Junghanns gebaut, während der Löschroboter von Magirus kommt.

    Die drei VLF kommen von Iturri auf Daily, ich glaube auf Emails.


    Vor kurzem angekommen sind die drei WLF auf Iveco mit Palfinger Haken und Compoint Ausbau.


    Weiß jemand wo diese stationiert werden und zwei davon die MAN TGX von 2008 ersetzen?


    Vg

  • Neues zu den VLF:



    Schnellere Hilfe dank innovativem Fahrzeugkonzept

    Unter dem Projektnamen "Blitz" nimmt die Berufsfeuerwehr München am 1. Juli das erste von insgesamt drei neuen Vorauslöschfahrzeugen in Betrieb.



    Um insbesondere in den dicht bebauten Stadtbezirken mit hoher Geschosszahl schnellere Erstmaßnahmen treffen zu können, gründete die Branddirektion München 2023 die Projektgruppe "Blitz". Diese verfolgte das Ziel, die Geschwindigkeit für die initialen Aufgaben bei einem Feuerwehreinsatz in erheblichen Maßen zu erhöhen. Die Projektgruppe untersuchte, inwieweit gängige Standards überarbeitet und taktische Entscheidungen auf ein notwendiges Minimum beschränkt werden können.

    Auch die Beladung des Feuerwehrfahrzeuges sollte durch den Einsatz moderner Technik und aufeinander abgestimmten Gerätschaften diesen Ansatz unterstützen. Das Ergebnis ist ein Vorauslöschfahrzeug (VLF), das Taktik, Mannschaft und Gerät optimal für den Erstangriff verzahnt. Am 1. Juli 2026 geht das erste der drei VLF auf der Feuerwache 5 in den Dienst.


    Vollelektrisch mit entscheidendem Zeitvorteil

    Das Fahrzeug wird bei größeren Bränden sowie zur Technischen Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen eingesetzt. Da das VLF unabhängig vom Löschzug ausrückt, hat es einen Zeitvorteil an der Einsatzstelle. Nach dem Ankommen gibt es für alle Besatzungsmitglieder eine vordefinierte Aufgabenteilung. Einsatzstellenerkundung, das Verlegen der Schlauchleitung oder die Entnahme und Inbetriebnahme von technischem Gerät - die Arbeitsabläufe entsprechen einer fest einstudierten Choreografie und sind optimal aufeinander abgestimmt.

    Das vollelektrische Fahrzeug verfügt über eine Hochdrucklöschanlage, welche mit 110 bar Druck bis zu 30 Liter Löschwasser pro Minute abgeben kann. Der Druckschlauch kann dabei bis zu einer Länge von 100 Metern abgerollt werden. Jede Einsatzkraft hat für den Brandeinsatz eine eigene im Helm integrierte Wärmebildkamera und die Möglichkeit über sogenanntes Team-Radio dauerhaften Funkkontakt zum Team zu halten. Für den Technischen Hilfeleistungseinsatz stehen ein Satz Hebekissen, Schnelleinsatzrüstholz sowie eine Kombination aus Rettungsschere und Rettungsspreizer zur Verfügung.

    Technische Universität München begleitet die Einführung

    Neben der Feuerwache 5 - Ramersdorf werden künftig jeweils auf der Feuerwache 4 - Schwabing sowie auf der Feuerwache 3 - Westend die Vorauslöschfahrzeuge stationiert. Bis zum Jahreswechsel sollen alle Fahrzeuge einsatzbereit sein und belastbare Daten für eine wissenschaftliche Auswertung liefern können.

    Die Technische Universität München begleitet die Einführung des neuen Vorauslöschfahrzeugs der Feuerwehr München durch die Professur für Fire Science and Engineering unter Leitung von Prof. Dr. Claudius Hammann wissenschaftlich, um dessen Einsatzpotenziale, Wirksamkeit und Integration in moderne Feuerwehrstrategien fundiert zu evaluieren.

    "Wichtiger Schritt in Richtung Zukunft"

    "Das Projekt 'Blitz' verdeutlicht die besondere Innovationskraft der Berufsfeuerwehr München: Mit dem VLF ist ein modernes Feuerwehrfahrzeug entstanden, das im Notfall noch schnellere Hilfe zu den Münchner*innen bringt. Ich freue mich außerdem, dass die Branddirektion zum ersten Mal ein E-Fahrzeug im Einsatzbetrieb erprobt und auch hier einen wichtigen Schritt in Richtung Zukunft geht", sagt Oberbürgermeister Dominik Krause.

    "Durch seine kompakte Größe, die dennoch alle wichtigen Geräte vereint, ist das Vorauslöschfahrzeug speziell auf die Bedingungen in der Großstadt abgestimmt. Mit dem Erprobungsprojekt 'Blitz' wollen wir die Sicherheit für die Münchner*innen weiter erhöhen und die Grundlagen für die künftige Arbeitsweise der Berufsfeuerwehr legen", betont Kreisverwaltungsreferentin Dr. Hanna Sammüller.

    "Mit diesem Projekt wollen wir die Geschwindigkeit an der Einsatzstelle deutlich verbessern und ganz neue Impulse setzen. Dabei nutzen wir alle möglichen Optimierungspotentiale und neueste Technologie. Das wird uns im Durchschnitt mehrere Minuten sparen und unsere Maßnahmen werden erheblich schneller vor Ort wirksam. Durch die wissenschaftliche Begleitung sammeln wir Daten, die verlässliche Aussagen über die tatsächliche Qualität der Maßnahmen unseres Projektes zulassen", so Oberbranddirektor Wolfgang Schäuble, den die Idee schon seit über zehn Jahre begleitet. Nun sind die Möglichkeiten vorhanden, sie im Rahmen dieses Erprobungsprojekts umzusetzen.


    Quelle: https://stadt.muenchen.de/news…vorausloeschfahrzeug.html

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