• Das Thema finde ich ja spannend, klingt ein wenig nach Unimog-TLF. Etwas was es seit über 30 Jahren in HH nicht mehr gegeben hat, wenn ich recht informiert bin. Und nein, die GW-R2 mit IBC und PFPN halte ich nicht für ein TLF ;)
    Gibt es dazu noch weitere Infos? Eventuell eine Anzahl und ein Stationierungskonzept? Auch wenn es nur der Buschfunk ist der da mitgehört wurde... :)

    Ja als Ersatz für die AB-Wasser wohl angedacht, so munkelt man.

  • Hmm, das klingt dann ja eher nach drei TLF 4000 für die BF (um die Wassermenge ansatzweise zu ersetzen) als nach einer Rutsche TLF 2000 für die FF...


    Bei dem Gewicht stellt sich dann auch die Frage wie hochgeländegängig dieses hochgeländegängige Wasserschwein dann ist...


    Da bin ich mal gespannt ob und wie sich das Thema weiterentwickelt.

  • Ich bin kein Freund dieser Fahrzeuge. Hochgeländegängig bei dem Gewicht? Selbst wenn es auf einem Unimog aufgebaut wäre, würde ich das per se nicht unterschreiben. Wo sollen die Fahrzeuge denn eingebunden werden? Einziger Einsatzzweck in meinen Augen wären die BAB, auf denen es keine ausreichende Wasserversorgung gibt. Ansonsten werden die ja gerne vorgeschoben für Waldbrandlagen - und da sind die Dinger in meinen Augen zu schwer für, um abseits der Pisten zu fahren. Nicht zu vergessen: a) die müssen irgendwo stehen und b) jemand muss die Fahrzeuge besetzen. Sollen wieder die Schwerpunktwachen 12, 25 und 36 herhalten? Wenigstens aus Sicht der BAB wäre das strategisch nicht verkehrt: F-12 für A7 und A23, F-25 für A1, A25 und A255, und F-36 für A7 und die potentielle Elbmarsch-Querspange. Zumindest in Altona und Billstedt platzt man jetzt aber schon aus allen Nähten. Bei den FFen könnte man sie vielleicht noch parken. Bei den Wehren, die zum Beispiel noch den alten RW1 haben. Und mit Öjendorf, Oldenfelde und Rissen wären die - na ja, wenigstens halbwegs - gut stationiert.

  • Das Fahrzeugkonzept geht wohl eher in Richtung GTLF.


    - Einerseits sollen die AB-Wasser ersetzt werden (Wasserversorgung BAB, Waldbrand)
    - Es gibt momentan keine adäquate Möglichkeit, um schnell größere Mengen Schaum auszubringen (Vorlauf- und Rüstzeit AB-Schaum)
    --> Die Erkenntnis hierzu resultiert wohl aus den Einsätzen mit verunfallten Tanklastzügen in der Vergangenheit.

  • Das Fahrzeugkonzept geht wohl eher in Richtung GTLF.



    - Es gibt momentan keine adäquate Möglichkeit, um schnell größere Mengen Schaum auszubringen (Vorlauf- und Rüstzeit AB-Schaum)


    Richtig. Es soll Richtung GTLF (32Tonnen-Klasse) gehen.


    Rüstzeit für den neuen AB-Schaum vor Ort weniger als 5 Minuten. Und Vorlauf ist ja auch nur das eventuell aufsatteln auf ein WLF.

  • Die Kernfrage stellt sich doch insgesamt in welchem Bedürfnis man ist..
    Einerseits hat man mehre AB-Schaum als Sonderlöschmittel-Zubringer andererseits aber kein TLF mehr. 2x AB-Wasser. naja für Autobahn reicht dat wohl.. dann beschafft man 2 sehr große FwA-SWW (31&36) aber wirklich speisen kann man die dinger doch eh nicht..


    In meinen Auge sucht man sich eine Art Kommunallösung für größere Brände egal ob Hafen, Industrie oder Wald bzw. für komplizierte Wasserversorgung (Wald, Fläche, Autobahn).
    In meiner Anspielung war es eher die Frage ob eine Lösung mit mehren solchen SLF (oder AB-SLM) Münchener Art nicht eine bessere Lösung wäre als das jetzige Konzept. Man muss ja nicht viel auf YT suchen um gefühlt Tausend Aufnahmen vom AB-Pulver vorgeschlagen zubekommen...


    Auch mir stellt sich die Frage wie nötig ist wirklich der Bedarf solcher GTLF? Wie wurde damals der Hollborn-Werfer gespeist in Harburg? Ein richtiges HFS hat Hamburg ja nicht soweit ich mich erinnere oder?
    Der Wegfall der Monitore auf den HLF würde ich jetzt nicht beklagen.. der Trend ist doch relativ ersichtlich.. TMF mit eigener Pumpe und Werfer (4.000l/min), Feuerwehrkran mit Werfer (5.000l/min).


    In Stuttgart fand ich die Lösung mit den 3 GTLF sehr gut und auch Zukunftsorientiert. Es gibt einfach auf den BAB und bei einigen Bränden im Gewerbe/Industriebereich schon den Bedarf an viel Wasser/Löschmittel. Man hat gesehen an den Lkw Bränden auf der A81 bzw A8 im Raum Stuttgart was da im Einsatz war (sogar den Fall alle 3 GTLF inkl. FLF). Die Alternativ-Lösung wäre sicherlich ein AB-Tank mit 10.000l Wasser pro Bezirk (F12, F25, F32 o. F36)
    Aber das ist eine Versorgungskomponente denn was fehlt.. eine große Leistungsstarke FPN mit 4.000l/min Durchsatz - im Idealfall mit F-Abgang & F-Einspeisung.



    Gruß

  • Richtig. Es soll Richtung GTLF (32Tonnen-Klasse) gehen.


    Rüstzeit für den neuen AB-Schaum vor Ort weniger als 5 Minuten. Und Vorlauf ist ja auch nur das eventuell aufsatteln auf ein WLF.

    Ich glaube man kann froh sein, wenn das WLF in weniger als 5 Minuten die Wache verlässt. Zum Auto, ASGW absatteln, AB Schaum rauf...


    Und auch bei der Rüstzeit vor Ort liegt man erfahrungsgemäß deutlich größer. Wenn ein Schaumeinsatz in der ersten Phase nicht direkt ersichtlich war muss erstmal der Raum geordnet werden:


    - das WLF sollte idealerweise auch wieder abrücken können, um ggf. andere AB zuzuführen
    - mindestens ein LF/HLF muss den AB einspeisen und braucht eine ausreichende Wasserversorgung
    - welches Fahrzeug soll Schaum abgeben? DL, HLF mit Monitor...


    15 Minuten würde ich als schnell bezeichnen^^

  • Das Konzept der Werkfeuerwehr Aurubis (...) finde ich überzeugend.

    Ob und inwieweit so ein Konzept auch für den kommunalen Bereich in Deutschland übertragbar ist, weiß ich nicht, aber irgendwie bin ich sehr skeptisch, dass das klappen würde. Im Gegensatz zu anderen Ländern sind wir doch sehr an einzelne Fahrzeuge gewöhnt und das WLF-Konzept hat sich zumindest für Großtanklöschfahrzeuge noch nicht wirklich durchgesetzt. Das sieht in anderen Ländern vollkommen anders aus, wie die folgenden Beispiele aus Schweden zeigen:


    [Blockierte Grafik: https://files.bos-fahrzeuge.info/vehicles/photos/6/9/0/9/431115-medium.jpg] [Blockierte Grafik: https://files.bos-fahrzeuge.info/vehicles/photos/7/8/b/4/462410-medium.jpg] [Blockierte Grafik: https://files.bos-fahrzeuge.info/vehicles/photos/5/0/4/f/515964-medium.jpg] [Blockierte Grafik: https://files.bos-fahrzeuge.info/vehicles/photos/6/2/6/1/440378-medium.jpg] [Blockierte Grafik: https://files.bos-fahrzeuge.info/vehicles/photos/1/2/b/4/435438-medium.jpg] [Blockierte Grafik: https://files.bos-fahrzeuge.info/vehicles/photos/0/3/3/0/390262-medium.jpg]


    Alle oben aufgeführten Fahrzeuge (oder eher dessen Wechselaufbauten) sind mit 10.000 Liter Wasser sowie im Normalfall 500 Liter Schaummittel ausgestattet. Ebenfalls sind alle Container mit einer festmontierten Tragkraftspritze oder einer normalen Pumpe mit entsprechendem Antriebsaggregat ausgestattet. Die Tragkraftspritzen leusten normalerweise 1.500 Liter, die fest verbauten Pumpen auch gerne mal deutlich mehr. Allen Containern können durch beliebige Fahrzeuge der 26-Tonnen-Klasse bewegt werden und bei den größeren Feuerwachen stehen weitere befüllte Container zur Verfügung.


    Einzig das folgende, ehemals bei der Industriebrandkår Billerud Korsnäs in Gävle eingesetzte Fahrzeug verfolgte einen anderen Ansatz. Hier ist die Pumpe am Fahrzeugchassis montiert und der Container somit nicht frei wechselbar, da der Container zweifach mit der Pumpe am Fahrgestell verbunden ist. Dafür ist auch eine Pumpe vom Typ Ruhberg R30 verbaut, die ihre 3.000 l/min bei 10 bar schaffen sollte. Da die Werkfeuerwehr aber eh nur dieses eine Fahrzeug und auch nur diesen einen Container hatte, war diese Sonderlösung problemlos. Mittlerweile steht das Fahrzeug aber bei einer kommunalen Feuerwehr (Storvik, Gästrike Räddningstjänst) und es ist damit weniger flexibel einsetzbar.


    [Blockierte Grafik: https://files.bos-fahrzeuge.info/vehicles/photos/c/7/7/3/455478-medium.jpg]


    Das WLF der Werkfeuerwehr hat auch "nur" einen 8.500 Liter fassenden Wassertank, bringt dafür (bei der Werkfeuerwehr) aber auch zwei verschiedene Schaummittelsorten mit insgesamt 2.500 Liter Schaummittel zur Einsatzstelle mit. Das dürfte aber dem Einsatzzweck in einem papierproduzierendem Betrieb mit großflächigem Holz- und Holzschnitzellager geschuldet sein.


    Interessanter Fakt vielleicht am Rande ... die ganz oben gezeigten Fahrzeuge sind allesamt Wechsellader und damit flexibel einsetzbar, in Gävleborgslän (Bollnäs, Ockelbo, Rörberg) zeigt sich das auch durch den Funkrufnamen eines Wechselladers (2 xx-xx60), die Fahrzeuge aus dem Södermanlands län hingegen laufen als Tankbil (2 xx-xx40). Warum man diese unterschiedlichen Zuordnungen gewählt hat, entzieht sich aktuell meiner Kenntnis, nachvollziehbar sind jfür mich jedoch beide Lösungen.


    Manchmal ist der Blick über die Staatsgrenzen hinaus nicht verkehr und man kann erkennen, mit welchen Taktiken und Fahrzeugen man dort arbeitet. Dabei ist auch interesant, dass sämtliche schwedischen Container flacher bauen, als der Container der WF Aurubis. Ich weiß nicht, was das für die Fahrstabilität ausmacht, da ich keine LKW fahren darf ...


    Nachtrag: Und wenn ich jetzt noch wüsste, warum mir hier keine Bilder sondern nur Links angezeigt werden ...

  • Das Konzept der Werkfeuerwehr Aurubis mit dem Ab Wasser / Schaum. Sprich 9000Liter Wasser und 1000 Liter Schaum finde ich überzeugend. Mit eigener Pumpe und Ferngesteuerten Alco Werfer.

    https://bos-fahrzeuge.info/ein…_Aurubis_AB-Wasser_Schaum


    Haben den AB übrigens auch solo in der Galerie.


    Und bei Jerg wird er auch vorgestellt:


    https://www.jerg.biz/de/29-pro…erkfeuerwehr-aurubis.html

  • Bei manchen Industrie oder generell Großfeuern würde es schon langen wenn mal alle Führungskräfte wüssten was für Ressourcen bei den FFen stehen. Ich sage nur Schlauchwagen. Schon viel zu oft erlebt das 3 zusätzliche FFen für die Wasserversorgung geholt werden anstatt einen SW anrücken zu lassen. Oder am häufigsten es wird sich erst Spät drüber Unterhalten wo man Ausreichend Wasser her bekommt, und dadurch treten dann größere Verzögerungen ein. Für die BAB halte ich die AB Wasser für nicht schlecht. Aber man wird ja sehen was da in Zukunft kommt... Zum Thema etwas mit F Abgang wäre das allein für die beiden großen Werfer die beschafft wurden nicht verkehrt. Aber da müssen sich andere drüber Gedanken machen...

  • Wie weit sind den die neuen HLF füt BF und FF?
    Ich dachte die sollten schon da sein?
    Nicht das die Fahrzeuge aus Dissen noch eher kommen:–)
    Gibt es schon Fahrzeuge an denen die Navigation nachgerüstet wurde?
    Würde Gene mal ein Bild davon sehen.
    Zu den Schlingmann HLF:
    Wie viele wurden jetzt verbindlich bestellt?
    Gibt es da einen geplanten Termin?

  • Da ist einfach nur ein normales Navidisplay ziemlich mittig montiert. Seit wir das haben, klödert das Fahrzeug unerträglich im Bereich des Armaturenbrettes, keine Ahnung warum.
    Zumindest weiß jeder, bei dem das eingebaut wurde, dass es erstmal kein neues Fahrzeug gibt...


    Zu den tiefergelegten HLF der FF habe ich auch nichts gehört. Ich glaube nicht, dass das vor Weihnachten noch was wird.
    Auf jeden Fall sollte man Magirus von den nächsten Ausschreibungen ausnehmen. Ist ja unerträglich, was die für eine Lieferzeit haben. Die haben sich wohl zu viel von der Rüstungsindustrie abgeschaut. ;(;)

  • Wie weit sind den die neuen HLF füt BF und FF?
    Ich dachte die sollten schon da sein?


    Für die BF-Fahrzeuge gilt das ja auch schonmal - zumindest für das Stadtgebiet.


    Gibt es schon Fahrzeuge an denen die Navigation nachgerüstet wurde?
    Würde Gene mal ein Bild davon sehen.


    Genügend. Wir haben auf dem LF2 ein umgerüstetes Navi. Ich versuche mal ein Foto zu machen


    Zu den Schlingmann HLF:
    Wie viele wurden jetzt verbindlich bestellt?
    Gibt es da einen geplanten Termin?


    Nein. Da ist momentan nichts Neues bekannt. Wobei die Gesamtzahl von 41 Fahrzeugen ja steht. Nur die Verteilung ist ja nicht festgelegt. In der Ausschreibung stand ja, dass diese nicht linear erfolgen muss.

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