• Dass das mit dem Bierausschank so abgedruckt würde, müsste ja so kommen. Hausgemachter Dreck, den irgendwer wieder der Presse gesteckt hat. Aber wer sich auch auf der Jahreshauptversammlung hinstellt und die anwesende Presse mit den Worten begrüßt, dass man sich über eine positive Berichterstattung freuen würde, dem ist nicht mehr zu helfen - leider.


    Dass uns die Vorfälle der letzten Wochen alles andere als dienlich waren, dürfte wohl jedem klar sein. Bier und Feuerwehr passt in meinen Augen wirklich nur zum Klischee. Wir sind Großstadt-FFen, und verbringen nunmal einsatztechnisch mehr Zeit mit unserem "Hobby" als manch andere FF in dörflichen Gegenden. In meinen Augen können wir uns größere "Ausfälle" - und das fängt schon seeeehr früh an für mich - nicht leisten. Deshalb habe ich für mich schon länger alkoholfreies Bier und Fassbrause entdeckt.


    Aber sowas sollte selbstverständlich sein und sollte nicht erst durch die Presse gehen. Und wenn, dann aber in so einer Form, dass man mit einem Klischee aufräumen will, und nicht à la "Da haben welche Mist gebaut, deswegen trinken wir heute mal kein Bier..."


    Das ging irgendwie nach hinten los...

  • Irgendwie geht momentan fast alles nach hinten los was die FF-Führung veranstaltet-
    aber das mit dem Bier ist mal wieder ein kleiner Höhepunkt...

    ABER,


    und das muss man auch realistisch sehen ... Bier und Feuerwehr gehören zumindest nach Meinung
    der Bevölkerung zusammen, und oft genug sieht man sich ja auch wieder in diesem dummen Vorur-
    teil bestätigt. Das ist genau wie mit dem Vorurteil, alle Feuerwehrleute seien Brandstifter ... Beide
    Aussagen sind eigentlich vollkommen schwachsinnig, aber sie halten sich schon seit Jahrzehnten.


    Und jeder EINZELFALL gibt der Presse wieder Recht, dass dieses Vorurteil eben doch stimmt, zu-
    mindest nach deren Sichtweise ...


    In meinen Augen wäre es verdammt wichtig, dass sämtliche Führungskräfte von Marketingprofis im
    Auftreten und der Zusammenarbeit mit der Presse geschult werden, dann (aber auch nur dann) wer-
    den sich solch rufschädigen Aussagen wie hier gemacht vermeiden lassen.


    Unabhängig von den Aussagen finde ich sowieso ... Alkohol und Uniform gehören einfach nicht mehr
    zusammen, und zwar egal um welche Uniform es sich handeln mag ...

  • Alkohol und Uniform geht nicht.
    Wenn es was zu feiern gibt, dann zivil und Wehr AD nehmen.
    Ebenso finde ich das Rauchen in Gerätehäusern oder auf LF untragbar. Das sind öffentliche Gebäude, wonach sich schon von der Gesetzeslage her das Rauchen verbietet.
    Die Zeiten, in denen es cool war, mit Glimmstengel im Mundwinkel am Steuer eines LF zu sitzen, sind lange vorbei.


    Zu den Brandstiftern: Es waren, soweit ich weiss, alles Angehörige der JF. Die Jungs und Mädels da sind auch nur ein Spielgelbild der Gesellschaft. Da kommt es schon mal zu jugenddeliquentem Verhalten. Wichtig ist nur, dass solche Vorgänge aufgearbeitet werden und im Vorwege im Bereich der JF präventiv gegengesteuert wird.
    Es muss klar gemacht werden, dass Zündler auf keinen Fall in die Einsatzabteilung übernommen werden und straf- und zivilrechtliche Konsequenzen drohen.


    @Polizei Frank:
    Diese Möglichkeit wäre in der Tat einer Überlegung wert. Ebenso eine Abgabe von HLF aus Beständen der BF an die FF. Gerade in Bezug auf die AGBF Maßnahmen sollte eine identische Ausstattung vorhanden sein. Ich denke, viele Wehren würden sich über ein älteres HLF freuen. Bedenkenträger gibt es da immer nur aus Reihen der FF Führung, die mit dem Einsatzgeschehen schon lange nichts mehr zu tun haben.

  • Also:


    Alkohol und Uniform ist per se nicht hundertprozentig unpassend. Es wird erlaubt sein, Jubiläen zu feiern, bei denen auch Alkohol ausgeschenkt wird. Jedoch muss gewährleistet sein, dass sich die Uniformträger in der Öffentlichkeit dann aber auch benehmen können. Hemd halb aufgeknöpft, rot vor verschüttetem Genever, Krawatte um den Kopf... nein. Auf dem Heimweg sich am Gartenzaun übergebend... NEIN! Wild gröhlend und randalierend sich auf der Straße bewegen...NEIN!!! Und natürlich muss gewährleistet sein, dass die Wehr nicht ausrückt - und wenn, dann mit qualifiziertem und 0,0-Promillepersonal.


    Es ist wie mit allem im Leben - in Maßen ist alles okay, und der Ton macht die Musik. Ich finde Vossis Idee mit dem Coaching sehr gut! Das habe ich dienstlich als Kurs belegt, und es hilft wirklich! Vielleicht sollte man wirklich eine Art Lehrgang "Coaching von Führungskräften" anbieten.


    @Polizei Frank
    Eine Rotation von Fahrzeugen werden wir so lange nicht durchbekommen, wie wir Feuerwehrhäuser in Hamburg haben, die ein solches Rotationsverfahren aufgrund geringerer Tordurchfahrtshöhen vermeiden. Ich bekomme kein Standard-16/12 und kein HLF in die Halle.

  • Zu den Brandstiftern: Es waren, soweit ich weiss, alles Angehörige der JF. Die Jungs und Mädels da sind auch nur ein Spielgelbild der Gesellschaft. Da kommt es schon mal zu jugenddeliquentem Verhalten. Wichtig ist nur, dass solche Vorgänge aufgearbeitet werden und im Vorwege im Bereich der JF präventiv gegengesteuert wird.
    Es muss klar gemacht werden, dass Zündler auf keinen Fall in die Einsatzabteilung übernommen werden und straf- und zivilrechtliche Konsequenzen drohen.

    Das ist ja noch nicht eindeutig raus, man darf nicht der Bild glauben.... Warum wird wohl Stillschweigen grade drüber gehalten? Bestimmt nicht weil es "nur die JF" betrifft, was rufschädigend so oder so ist für alle ob BF/FF/JF.


    Daher warten wir da ab, ob die Polizei oder Führung Feuerwehr Hamburg sich offiziell zu äußern zu den Täterkreis, denn bisher haben Sie es verständlicherweise sehr offen gehalten.


    Siehe auch Pressemitteilung:


    Polizeiliche Ermittlungen im Zusammenhang mit mehreren Brandstiftungen innerhalb der
    Freiwilligen Feuerwehren

    Die
    Polizei Hamburg ermittelt zurzeit in mehreren Fällen gegen Angehörige
    der Freiwilligen Feuerwehren. Soweit Tatverdächtige der Feuerwehr
    bekannt sind, wurde unverzüglich das Ruhen der Rechte und Pflichten
    angeordnet.

    Unabhängig von dem
    Stand der Ermittlungen der Polizei und der Staatsanwaltschaft macht es
    die Amtsleitung der Feuerwehr Hamburg und die Führung der Freiwilligen
    Feuerwehren sowie der Jugendfeuerwehren sehr betroffen, dass nach den
    tragischen Ereignissen beim Brand in der Eimsbütteler Straße am 05.
    Februar 2014 erneut gegen Angehörige einer Freiwilligen Feuerwehr in
    Hamburg wegen Brandstiftung ermittelt wird.

    Für die Feuerwehr gibt es bei Brandstiftungen keine Bagatellen.
    Jede Brandstiftung ist eine unverantwortliche Tat und mit dem
    Selbstverständnis und den in der Feuerwehr gelebten Idealen und
    Grundwerten nicht vereinbar. Menschen, die das Leben anderer riskieren, haben in der Feuerwehr keinen Platz. Im
    Rahmen von Aus- und Fortbildungen werden die Mitglieder und
    Führungskräfte regelmäßig sensibilisiert, wachsam zu sein. Dies gilt bei
    den Erwachsenen aber auch genauso bei den Jugendlichen und seit ihrer
    Gründung auch bei den „jüngsten“, den Minifeuerwehren.


    Darüber hinaus wird seit Jahren vor Aufnahme in eine Freiwillige
    Feuerwehr die Vorlage eines Führungszeugnisses gefordert. Alle diese
    Maßnahmen schließen leider das Fehlverhalten Einzelner nicht aus und
    sind Anlass, Maßnahmen zur Prävention weiter zu verstärken.

    Die Feuerwehr Hamburg steht jederzeit geschlossen für Ihre Sicherheit ein.

    Klaus Maurer
    Leiter der Feuerwehr Hamburg

    André Wronski
    Landesbereichsführer

    Uwe von Appen
    Landesjugendfeuerwehrwart

    Hoffe es wird in der Presse nicht weiter behandelt und die 4 Täter werden nie wieder was mit der Feuerwehr zu tun haben!!! :cursing:

  • Hallo Hamburger :)
    Ist jemandem bekannt wie der alte Befehlswagen (HH 2998) in Fulda untergebracht ist,Steht dieses Fahrzeug in einer Halle oder wie das Frankfurter GTLF 18 draußen und vergammelt? ;( @ Heiner Du hast ja von diesem Fahrzeug 1997 noch einige Fotos machen können.
    ;) Feuerwehrmann-Twipsy


  • Das ist ja noch nicht eindeutig raus, man darf nicht der Bild glauben.... Warum wird wohl Stillschweigen grade drüber gehalten? Bestimmt nicht weil es "nur die JF" betrifft, was rufschädigend so oder so ist für alle ob BF/FF/JF.


    Daher warten wir da ab, ob die Polizei oder Führung Feuerwehr Hamburg sich offiziell zu äußern zu den Täterkreis, denn bisher haben Sie es verständlicherweise sehr offen gehalten.


    Hoffe es wird in der Presse nicht weiter behandelt und die 4 Täter werden nie wieder was mit der Feuerwehr zu tun haben!!! :cursing:


    Das mit der BILD vergiss mal ganz schnell wieder, es stand auch im Abendblatt. Da der älteste Täter mit 16 Jahren genannt wurde, kann er nur der JF angehören.
    Sollten noch weitere Täter involviert sein und diese über 17, wäre es natürlich möglich, dass er der Einsatzabteilung angehören könnte.
    Ändert aber auch nichts an den genannten Folgen.
    Was ist sonst nicht alles rufschädigend? Ein Polizist der Drogen schmuggelt, ein BF Kollege, der auf Mallorca mordet oder eine FF, die auf dem Weg zum Einsatz mit dem LF 2 für eine Müllcontainer einen halben Straßenzug umräumt oder gar Löschboote, die ihre Funktion nicht mehr erfüllen können...
    Die Presse stürzt sich auf alles, was sich verkaufen lässt. Gerade deshalb ist es wichtig, dass die Pressestelle der Feuerwehr mit den Medien zusammenarbeitet und Fakten sofort richtig stellt, bevor nachher medienwirksam die wildesten Theorien spekuliert werden.


    In der neuen LBF Info steht übrigens, dass die Beschaffungen der letzten LF Kats nB in diesem Jahr beendet sein werden.
    Ebenfalls hoch interessant: Zwei RW 1 MB Unimog der BF sollen überholt und an die FF ausgegeben werden. Als "Sparbeitrag" werden also zwei GW R 1 weniger beschafft. Davon war bisher nie die Rede.
    Die Frage ist nur, ob die MB Unimog besser in Schuss sind als die VW/MAN, die ja ähnlich alt sein dürften...
    Weisst du da was zu, Heiner?

  • Quelle oder so? Da hab ich ja noch gar nichts von gehört

    Das bezieht sich auf einen Vorfall vor vielen Jahren. Damals war, wenn ich das recht entsinne, ein TLF einer FF aus dem Hamburger Osten wohl mit zuviel Geschwindigkeit und einem nicht vollen Tank unterwegs und hat dann einen Vorgarten umgepflügt. Wird immer als Negativ-Beispiel beim Blaulicht-Abend aufgeführt.

  • Zitat


    Ebenfalls hoch interessant: Zwei RW 1 MB Unimog der BF sollen überholt und an die FF ausgegeben werden. Als "Sparbeitrag" werden also zwei GW R 1 weniger beschafft. Davon war bisher nie die Rede.
    Die Frage ist nur, ob die MB Unimog besser in Schuss sind als die VW/MAN, die ja ähnlich alt sein dürften...
    Weisst du da was zu, Heiner?


    Das sind die beiden Rüstwagen der Poolwachen, sind schon aufgearbeitet und stehen zur Zeit bei F 03 bzw. F 05-


    sind normalrot lackiert worden und sehen eigentlich, zumindest optisch, ganz gut aus.


    http://bos-fahrzeuge.info/eins…n_Hamburg_xxx_RLF_HH-2726

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