• Zitat

    Original von Christoph Scharmer
    Mal ne wertfreie Frage zu euren Löschmethoden...


    Seit wann benutzt man Ölbindemittel am Containerschaumrohr?


    Zitat

    Original von Tim Raml


    Stand da letztes Jahr nicht mal was im Feuerwehrmagazin, dass es da nen Feldversuch im Saarland geben sollte? Irgendnen Ölbinder der auch zur Brandbekämpfung geeignet sein sollte? *grins* Kennste Bioversal?


    Gruß Tim


    Hier bei handelt es sich um einen Feldversuch eines Ölbindemittelherstellers aus dem Saarland. Dieses Ölbindemittel bildet einen abdeckenden Film über das Öl, so dass man quasi auf einer Deckschicht über das Öl fahren kann.
    Nun sollen einige ausgewählte Feuerwehren des Saarlandes dieses Mittel auch in der Brandbekämpfung testen, da die Deckschicht nichtbrennbar und auch nicht Sauerstoffdurchlässig ist. In Laborversuchen, konnten so Flammen damit erstickt werden. Stand auch in einem der letzten Feuerwehrmagazine aus dem letzten Jahr..
























    :kichern:







    so mal im Ernst..ich vermute mal, dass es sich dabei einfach nur um flüssiges Ölbindemittel/Öllösemittel handelt, was durch das Schaumrohr einfach nur Großflächig auf der Strasse verteilt werden soll. Stichwort Bioserval...;)

  • BioVersal kenn ich. Benutzen wir selber aber nicht in so einer Kombination sondern mit einem Hochdruckreiniger bzw. den Frontsprühdüsen vom LF 20/16 http://bos-fahrzeuge.info/eins…/Florian_Stormarn_3044-03


    Allerdings brauchen wir da auch für ne 2-3 km lange Ölspur bei max. 2-3 geöffneten Abgängen nur 5 Liter BioVersal.
    Bei Containerschaumrohr kann man den Durchfluß nicht so fein steuern oder haben die Saarländer da einen Trick? Bei uns ist son Kanister Schaummittel zumindest nach 5 Minuten alle.

  • Das auf den "Dosen" als "Ölbindemittel" bezeichnete Mittel ist der aus Funk und Fernsehen bekannte Öllöser Bioversal. Die Abgabe über die Schaumpistole funktioniert recht gut, man darf eben den Pistolengriff nicht ganz durchdrücken, sonst geht halt die Post ab.
    Für unsere Zwecke reicht diese Kombination aber vollends aus, wir kommen nur noch bei Ölspuren unter 50 m Länge oder an Wochenenden oder Feiertagen zum Einsatz. Ansonsten sperren wir nur noch ab oder beginnen nur notdürftig die Beseitigung des Schadens. Alles weitere übernimmt dann ein Spezialunternehmen oder auf Bundesautobahnen die BF Saarbrücken mit ihrem GW-Öl.


    Nebenbei... Containerschaumrohr ist ne ganz neue Bezeichnung für dieses Wunderteil *räusper* von dem wir mittlerweile sogar zwei Stück besitzen...

  • Zitat

    Original von Christoph Scharmer
    Wieviel BioVersal verbraucht ihr denn ca. für 50 Meter Ölspur?


    BTW die feuerwehrtechnisch korrekte Bezeichnung dürfte wohl Mittelschaumrohr M 0,4 heißen ( http://www.awg-giengen.de/Mitt…bstansaugend_196887.html# )


    Puh, da fragst du jetzt was... Für 50 m müssten die mitgeführten Behälter gerade so ausreichen...


    Nur der Vollständigkeit halber: Wir haben natürlich auch noch normales Schaummittel in kleinen Kanistern auf dem Auto dabei.

  • Zitat

    Original von Timbo


    Traut ihr es euch die Kiste auch mal voll besetzt auf eine Waage zu stellen? :tester:


    Definiere vollbesetzt? Finde das nämlich immer ne schöne angabe..gerade bei einer Gruppenkabine..da kannste nen nämlich nen variables gewicht von 450kg bis zu 1000kg haben..

  • Zitat

    Original von Timbo
    Traut ihr es euch die Kiste auch mal voll besetzt auf eine Waage zu stellen? :tester:


    Vor dem Umbau wurde das Fahrzeug LEER gewogen und dabei wurde noch genug "Platz" festgestellt um die Schiebleiter noch gefahrlos verladen zu können. Nichts desto trotz würde ich gerne jetzt noch mal mit dem Fahrzeug auf die Waage um das genaue Gewicht mal zu sehen.


    Zudem werden Fahrzeuge immer leer ohne Besatzung gewogen. Alles andere ist, wie Wotsche ja schon schreibt, Unsinn. Denn das eine mal hast du 9 Bohnenstangen auf dem Auto und das andere mal 9 Fettbomben und jedes mal hast du ein anderes Gesamtgewicht für das Fahrzeug. Deshalb wird das Fahrzeug ohne Besatzung gewogen um zu kucken was das Fahrzeug mit dem wiegt was auch immer mitgeführt wird. Die Besatzung kommt dann auf rechnerischem Weg mit theoretischen Werten dazu.

  • Zitat

    Original von Tobias Voss


    Und genau das könnte mal zu einem Problem werden ...


    Warum?
    Was wiegt so eine Besatzung den mit allem drum und dran? 2tonnen?
    Was wiegt ein Verteiler LKW der 12to Klasse wenn er sein Depot verlässt? 14-16to...
    und so nen Ding schrubt mehr Kilometer mit der Überladung als nen TLF einer Feuerwehr. Zumal das TLF ja nur für kurze Zeit damit überladen wird.. (15min auf dem Hinweg und 40min aufm rückweg...)


    In meinen Augen ist das nur erbsenzählerei und es gibt wichtigere Probleme als hier die Besatzungen in allen konstellationen zu wiegen.


    Hab auch noch keinen Bus gesehen, der mit 300kilo auf jedem Sitz belastet wurde und damit gewogen wurde..

  • Zitat

    Original von Tobias Voss


    Und genau das könnte mal zu einem Problem werden ...


    Weil du auf diesem Wege nicht DAS Gesamtgewicht des Fahrzeuges ermitteln kannst. Du bekommst EIN Gesamtgewicht von vielen möglichen.
    Weil wie gesagt: Beim ersten wiegen setze ich Leute der 60 kg-Gewichtsklasse auf das Auto und beim nächsten mal sammele ich alle Dicken in meiner Wehr ein und nehme Leute der 100 kg-Klasse. Stelle ich mich dann nach diesem Wiegen beim Einsatz ans Auto und stell ne Personenwaage neben mich und wähle aus wer rein darf und wer nicht. Und lege ich das Auto still wenn ein 150 kg-Mann in die Feuerwehr kommt?


    Schlimmer als eine Überladung durch die Besatzung finde ich die Überladung durch zu viel Ausrüstung. Weil diese Mehrbelastung ruht immer auf dem Auto und ist in der Regel größer als eine Überladung durch Personen.
    Das soll jetzt kein Aufruf zur Überladung von Fahrzeugen sein und das sollte auch tunlichst vermieden werden, aber alles an der Besatzung fest zu machen?


    Außerdem: Was trägt denn der TÜV beim Gesamtgewicht in den Fahrzeugschein ein? Musst du dann mit deinem Golf mit 5 Personen zum TÜV damit der dieses Gewicht einträgt?

  • Zitat

    Original von Chroffer112
    Außerdem: Was trägt denn der TÜV beim Gesamtgewicht in den Fahrzeugschein ein? Musst du dann mit deinem Golf mit 5 Personen zum TÜV damit der dieses Gewicht einträgt?


    Der TÜV trägt das ein, was der Hersteller als zulässiges gesamtgewicht angibt.
    Errechnet sich daraus dann eine Zuladung von etwa 150 Kilogramm (Ferrari)
    gibt es halt Menschen, die das Auto nicht gemeinsam bewegen dürfen.


    Grundsätzlich hast Du nach Norm immer einen vollen Tank und eine Fahrer mit
    einem Gewicht von 75 Kilogramm in das Leergewicht eingerechnet.

  • Zitat

    Original von Tobias Voss
    Grundsätzlich hast Du nach Norm immer einen vollen Tank und eine Fahrer mit
    einem Gewicht von 75 Kilogramm in das Leergewicht eingerechnet.


    Wurde das Gewicht nicht jetzt auf 90 KG angehoben?
    Ich meine das mal irgendwo gehört zu haben, kann mich aber auch irren!

    Wie kann man aus dem Rahmen fallen, wenn man noch nicht einmal im Bilde war?

    Einmal editiert, zuletzt von Faircamion ()

  • Zitat

    Original von Wotsche112
    Was wiegt ein Verteiler LKW der 12to Klasse wenn er sein Depot verlässt? 14-16to...
    und so nen Ding schrubt mehr Kilometer mit der Überladung als nen TLF einer Feuerwehr. Zumal das TLF ja nur für kurze Zeit damit überladen wird.. (15min auf dem Hinweg und 40min aufm rückweg...)


    Gesund ist das dennoch noch lange nicht. Egal wo.


    Sicherlich interessiert das erstmal keinen, nur wenns kracht ist das Geschrei groß. Gibt sogar BF's die rechnen ihre HLF 20/16 mit Gruppenkabine generell nur mit einer Staffel bzw. werden die Fahrzeuge auch nur so zugelassen. An sich ist das ja nicht verkehrt, aber wo führt das hin, wenn ich selbst theoretisch nicht mal Platz für 3 Mann mehr hab?


    Neben wir mal Chroffer sein Haus- und Hoffahrzeug.
    2.500l Wasser, Gruppenkabine, Schiebleiter, Schere/Spreizer/Zubehör und die ganzen anderen feinen Sachen... 13,5 t zulässige Gesamtmasse.... Leergewicht?


    Es geht nicht darum, dass das Auto mal ein Paar Minuten überladen ist, es geht darum über 20 oder 30 Jahre (bzw. noch länger!) hin weg genügend Reserven zu haben. Feuerwehrfahrzeuge stehen ja nun mal die längste Zeit, da finde ich es in Anbetracht der Nutzungsdauer schon wichtig ein Paar hundert Kilo Reserve zu haben, gerade bei Fahrzeugen mit Lösch- und Hilfeleistungstechnik. HLF gehen ja nun immer mehr Richtung der 16t oder 18t, dass leider jedoch nicht wegen der Reserve, sondern weil noch immer mehr drauf soll. Feuerwehrstellflächen, Brücken mit geringer Tragkraft.... sind nur 2 Dinge die dagegen sprechen.


    Ich kenne überladene Verhältnisse bzw. Fahrzeuge die bis zum Gewichtsrand voll sind aus eigener Erfahrung und kann nur sagen, das man auch als Mitfahrender die ein oder anderen Kilos Gewichtsunterschied zum "Idealgewicht" bemerkt. Sicher, die Maschis können sich anpassen, nur 2 oder 3 Fahrzeuge im Stall zu haben, die vielleicht alle unterschiedliche Gewichtsklassen bedienen und andere Höhen des Schwerpunktes besitzen, reicht denke mal. Da muss ich mir es nicht noch schwerer machen.


    Ein Beispiele:
    18t HLF:
    http://www.lz1-winterberg.de/fahrzeuge/hlf_fzg.jpg
    http://www.lz1-winterberg.de/fahrzeuge/index.html
    (Hey, welch Zufall, hier wurden mal ebend ein TLF 16/25 und ein RW 1 "ersetzt")


    Pro:
    Sicherlich sind Reserven vorhanden. (oder ehr hoffentlich)


    Kontra:
    Das berühmte Universal-Getier mit all seinen Elementen und Folgen.


    Ich will das gezeigte Fahrzeug weder schelten noch loben. Sicher werden die Sauerländer bzw. ja auch noch die Saarländer (um mal den Bogen zurück zu spannen) Gründe für ihre Kaufentscheidung gehabt haben.


    Aber wo soll die Entwicklung hin gehen?


    Ich hab immer mehr das Gefühl, dass die Normen inzwischen nur als Orientierung dienen, damit der Besteller nicht noch das wesentliche an Grundbeladung vergisst. Aber die hat ja jeder, wie öde. :frown:


    EDIT: RS

  • Zitat

    Original von Wotsche112
    Was wiegt ein Verteiler LKW der 12to Klasse wenn er sein Depot verlässt? 14-16to...


    Was meinst Du wohl, warum genau auf solche Spezies mittlerweile verstärkt
    Jagd gemacht wird? Und um das mal deutlich zu machen ... zu Recht.


  • Naja, die Leute die Normen rausgeben werden sich diese Gedanken aber auch gemacht haben. Vermutlich sogar wesentlich länger und intensiver.


    Dennoch haben sie das TLF16/25 aus der Norm gestrichen.


    Ich denke das Fahrzeug war nie für so eine Aufgabe für die es jetzt genutzt wird gedacht. DIe TH-Beladung hält sich stark in Grenzen.


    Die Schiebleiter setzt dem ganzen irgendwie die Krone auf (im wahrsten Sinne des Wortes.


    @Wotsche: Nur weil einige Leute ihr Geld auf Nummernkonten in der Schweiz schaffen, bedeutet das auch nicht, dass es in Ordnung ist.


    Erklär doch mal aus technischer Sicht ab wann es d zu großen Schäden kommen kann. Du bist doch vom Fach :)


  • Zur Gruppenkabine, was ist daran so falsch, wenn ich es nur mit einer Staffel besetze und auch nur die Sitzplätze dafür habe. Wir haben auch ein TLF16/25 mit Gruppenkabine aber nur Sitzplätze für eine Staffel. Ist ja generell so das die BF mit weniger Personal auskommt als eine FF.


    Und zum Gewicht beim HLF: MAN stellt TGM mit Allrad nur als 13t oder 18t her, muss ich also das 18t Fahrgestell nehmen um mir überhaupt das von der Norm zugelassene Gesamtgewicht ausnutzen zu dürfen. Das Fahrzeug kann jetzt genauso gut nur 14t oder 15t wiegen.

  • Zitat

    Original von Grunemer


    @Wotsche: Nur weil einige Leute ihr Geld auf Nummernkonten in der Schweiz schaffen, bedeutet das auch nicht, dass es in Ordnung ist.


    Erklär doch mal aus technischer Sicht ab wann es d zu großen Schäden kommen kann. Du bist doch vom Fach :)


    Ich war vom Fach ;)


    und ich kann dir sagen, die Grenze des Machbaren liegt nicht beim zGG ;)


    Mir sind Fahrzeuge bekannt, die mehr als das das 1,5 fache des zGG auf die Waage brachten und damit Problemlos fuhren (Holztransporter z.B.) und mir sind aber auch Wechsellader bekannt, die bei etwa dem doppelten der max zuladung die Luftfederbälge hinten haben Platzen lassen...


    Gerade beim Atego sind Schwachstellne in der Hinsicht die Kompaktlager an den Achsen und die vertragen viel...Mind. 30% überladung über längere Zeit hatten da Probleme verursacht (wenn die Tonnagen der Fahreraussagen stimmten)

  • Es geht nicht nur ums fahren, sondern vor allem ums Bremsen. Was passiert bei einer Vollbremsung mit überschrittenem zGg?


    Wie standhaft ist sowas vor Gericht? Zum einen zum Fahrer, wenn er weiß, dass das Fahrzeug überladen ist? Zum anderen der LdF, der es auch wissen musste.


    Was sagt der technische Prüfdienst?


    Gruß Thomas

  • Zitat

    Original von str1k3r
    Zur Gruppenkabine, was ist daran so falsch, wenn ich es nur mit einer Staffel besetze und auch nur die Sitzplätze dafür habe. Wir haben auch ein TLF16/25 mit Gruppenkabine aber nur Sitzplätze für eine Staffel. Ist ja generell so das die BF mit weniger Personal auskommt als eine FF.


    Und zum Gewicht beim HLF: MAN stellt TGM mit Allrad nur als 13t oder 18t her, muss ich also das 18t Fahrgestell nehmen um mir überhaupt das von der Norm zugelassene Gesamtgewicht ausnutzen zu dürfen. Das Fahrzeug kann jetzt genauso gut nur 14t oder 15t wiegen.


    Zur Gruppenkabine:
    Wenn ich Gruppenkabine schreibe, dann meine ich auch damit, dass da 9 Sitze drin verschraubt sind, das Fahrzeug aber nur mit 1:5 fahren darf.... ähnliches gilt übrigens auch für eine Reihe LF 16 TS aus dem Kat.schutz aus den 90er Jahren.


    Generell so das eine BF mit weniger Personal aus kommt als eine FF? Das musst du mir mal genauer erklären! Mir scheint es, als vergleichst du Äpfel mit Birnen.


    Zum HLF:
    Schon einmal was vom Ablasten gehört?, da reichen sogar Schriftzeichen im Fahrzeugbrief für. :-)) Bzw. bei manchen Fahrzeugen ist das auch unumgänglich, je nach Bereifung war (ist?) dies bei MAN zum Teil sogar notwendig.

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